Schaden beläuft sich auf eine Million Euro

Nach Brand im Kohlekraftwerk: Das sind die möglichen Gründe für das Feuer

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Im Kohlekraftwerk kam es zu einer starken Rauchentwicklung.
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Nach Brand in EnBW ermittelt nun die Polizei: Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung.  

○ Im Kohlekraftwerk in Heilbronn hat es gebrannt
○ Polizei ermittelt wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung
○ Arbeiter verletzt sich bei Brand im Heilbronner Kohlekraftwerk schwer

Schwarze Rauchwolken und gellende Martinshörner sorgten am Samstagnachmittag in Heilbronn für Aufregung. Nun nennt die Polizei Heilbronn neue Details zum Brand im Kohlekraftwerk in Heilbronn.

Nach Brand im Kohlekraftwerk: Polizei ermittelt - Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung 

Update vom 2. Dezember: Wie echo24.de bereits berichtete, kam es am Samstagnachmittag im Kohlekraftwerk in Heilbronn zu einem Brand. Bislang war die Brandursache unklar. Nun ermittelt die Polizei wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung, wie der SWR.de berichtet. 

Laut Feuerwehr geriet ein Gummi in einer Rauchgasentschwefelungsanlage in Brand. Mit diesem Gummi ist die Anlage ausgekleidet. Wie genau sich der Brand entfachen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt. Möglicher Grund dafür könnten Schweißarbeiten gewesen sein. 

Heilbronn: Geht es im Kohlekraftwerk reibungslos weiter?

Update 1. Dezember, 16.45 Uhr: Durch den Brand gestern im Kohlekraftwerk Heilbronn wurde die Anlage beschädigt. Wie ein Sprecher des Energieversorgers EnBW heute erklärte, wurde die Luft von Schadstoffen gereinigt, die bei der Kohleverbrennung entstehen: "Das war ein sehr sensibler Bereich", sagte der Sprecher. Es gebe in dem Kraftwerk in Heilbronn noch eine zweite Reinigungsanlage, deren Zustand müsse jedoch in den nächsten Tagen geprüft werden.

Ob das Kraftwerk in Heilbronn seinen Betrieb wenigstens zum Teil wieder aufnehmen kann, war daher zunächst unklar. Block 7, in dem das Feuer ausgebrochen war, ist laut EnBW der größte und wichtigste Steinkohleblock des Unternehmens.

Brand im Heilbronner Kohlekraftwerk: Arbeiter verletzt sich schwer

Update 1. Dezember, 10.30 Uhr: Laut der Polizei Heilbronn seien gestern Nachmittag gegen 14.40 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei und der Feuerwehr in Heilbronn eingegangen. Diese meldeten eine große, schwarze Rauchwolke über dem Bereich des Kohlekraftwerkes in Heilbronn. Nach den ersten Ermittlungen zu Folge kam es nach Revisionsarbeiten an einer Abgasreinigungsanlage zu einem plötzlichen Brand.

Ein 35-jähriger Arbeiter, der als Wache abgestellt war, versuchte offenbar zunächst noch, ein Ausbreiten der Flammen im Kohlekraftwerk in Heilbronn zu verhindern und erlitt hierbei schwere Brandverletzungen. Zu Hilfe eilende Kollegen konnten den Verletzten retten. Aber auch ihnen gelang es nicht, den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Brand im Kohlekraftwerk Heilbronn: Großaufgebot im Einsatz

Die Ursache des Brandes im Kohlekraftwerk in Heilbronn ist im Moment noch nicht geklärt. Die Einsatzkräfte vermuten jedoch mindestens eine Verpuffung. Die alarmierte Feuerwehr Heilbronn rückte mit einem Großaufgebot an. Insgesamt waren 105 Feuerwehrleute mit 18 Fahrzeugen im Einsatz. Der Brand war um 18.30 Uhr unter Kontrolle, eine Brandwache blieb vor Ort.

Durch den Brand im Kohlekraftwerk in Heilbronn entwich schwarzer dicker Qualm aus dem Schornstein des Kraftwerkes in Heilbronn. Eine Gefahr für die Bevölkerung im Raum Heilbronn bestand nicht. Der verletzte 35-jährige Arbeiter wurde mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Den Gesamtsachschaden geben Polizei und Kraftwerksbetreiber mit rund einer Million Euro an.

Heilbronn: Brand in Kohlekraftwerk oder im Atomkraftwerk in Neckarwestheim?

Erstmeldung 30. November: Auf dem EnBW-Gelände kam es am Samstagnachmittag zu einem Brand. Schwarze Rauchwolken stiegen auf. Das sorgte für große Verwunderung bei den Facebook-Usern.

Im Kohlekraftwerk kam es zu einer starken Rauchentwicklung.

Während ein Großaufgebot der Feuerwehr versucht, die Lage unter Kontrolle zu bringen, diskutieren verängstigte Facebook-Nutzer im Netz. Denn zeitgleich macht ein seltsamer Screenshot mit einer beunruhigenden Meldung der Polizei Heilbronn die Runde: Im Atomkraftwerk in Neckarwestheim soll es brennen, twitterte angeblich die Polizei. 

Dieser Screenshot verunsichert die Bevölkerung.

Polizei Heilbronn twittert Brand in Neckarwestheim - Jodtabletten werden verteilt?

Auf Twitter aber gibt es keine Meldung. Auf Facebook wird es immer unruhiger. Eine Userin schreibt, dass Jodtabletten in Neckarwestheim verteilt werden. Sind wir etwa alle in Gefahr? Eine andere Userin fragt, wieso in man in Heilbronn keine verteile, denn schließlich sei das Atomkraftwerk ja nicht weit entfernt. Eine offizielle Meldung der Polizei Heilbronn ist jedoch nirgends zu finden. 

Heilbronn: Polizei äußert sich zu Brand-Meldung in Neckarwestheim

echo24.de hat bei der Polizei in Heilbronn nachgehakt. Was hat es mit der mysteriösen Twitter-Meldung auf sich? Ein Sprecher erklärt, dass es sich bei dem Tweet um Fake-News handelt. Es muss aber noch geklärt werden, ob der  Account der Polizei gehackt wurde, oder ob es sich um eine Fotomontage handelt.

Also keine Panik! Der Brand im Kohlekraftwerk ist unter Kontrolle und im Atomkraftwerk in Neckarwestheim hat es nie gebrannt!

Polizei-Meldungen aus Heilbronn und Region:

Ein Mann stahl einen Mercedes und baute am Ende auch noch einen Unfall damit.
In Heilbronn kam es am Freitagmorgen zu mehreren seltsamen Vermögensabhebungen.

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