Hobby vor der Kamera

Heilbronner heute im "Tatort" in der ARD zu sehen

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Andreas Bauer aus Heilbronn ist am Sonntag im "Tatort" als Spurensicherer in der ARD zu sehen.
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Der Heilbronner Andreas Bauer hatte schon einige Rollen als Komparse. Heute ist er bei der "Tatort"-Folge in der ARD zu sehen.

Die 15-jährige Emily Arnold führt eine Beziehung mit einem deutlich älteren Mann. Eines Tages verschwindet das Mädchen - spurlos. Die Polizei steht vor einem ungeklärten Fall. Zwei Jahre später glaubt die Mutter, ihre Tochter lebend gesehen zu haben. Und dann kommt der Durchbruch: Emilys DNA wird in einem Unfallwagen gefunden. Die ganze Folge wird am heutigen Sonntag um 20.15 Uhr auf ARD zu sehen sein. Der Titel: "Für immer und dich". Und ein Heilbronner spielt mit!

Andreas Bauer hat sich für die Kriminalfilmreihe "Tatort" vor die Kamera gestellt. In zwei Situationen spielt der 58-Jährige mit. "In einer Szene sieht man mich in einer  Autowerkstatt als Spurensicherer und in der anderern als Polizist eines Sonderkommandos. Eine Sprechrolle hatte ich nicht."

ARD-"Tatort"-Komparse Andreas Bauer war auch beim Filmdreh im Weinsberger Schemmelsbergtunnel dabei

Bauer hat schon in einigen "Tatort"-Folgen mitgespielt. Zum Beispiel wurde er als Komparse bei dem Filmdreh im Weinsberger Schemmelsbergtunnel eingesetzt. Jedoch fiel seine Szene später dem Schnitt zum Opfer. "Das kommt schon mal vor, dass man dann im Film doch nicht zu sehen ist."

Andreas Bauer bei einem Filmdreh.

Was ist das besondere bei so einem Filmdreh dabeizusein? Bauer: "Ich finde die Vorbereitungen immer hochinteressant. Die Kleidung, Kamera, Ton und Regie. Das Umfeld und der Tagesablauf ist einfach etwas ganz anderes. Am Drehort fühle mich immer wie in einer anderen Welt. Man muss auch vielseitig und spontan sein. So kommt es auch einmal vor, dass man als Polizist gebucht wird, dann aber kurzfristig doch den Rettungssanitäter spielt.

ARD: Für die "Tatort"-Dreharbeiten nimmt Komparse Andreas Bauer sich jedes Jahr zwei Tage für Dreharbeiten frei

Auch wenn manche Szenen im Film nur wenige Sekunden lang sind. Der Aufwand ist größer als man glaubt: "Ich habe auch schon einmal bei einem Dreh erlebt, dass eine Szene bis zu 15 Mal wiederholt wurde und so geschnitten, dass sie zum Schluss nur noch wenige Sekunden lang war." 

Bauer nimmt sich zwei Mal im Jahr einen Tag für die Dreharbeiten frei. Aus Zeitgründen ist er auch nur bei Dreharbeiten in Baden-Baden, Stuttgart oder Ludwigshafen dabei. "Da ich berufstätig bin, kann ich nur zwei Mal im Jahr bei einem Dreh mitmachen." Bis zum  Rentenalter dauert es noch ein bisschen.

"Tatort"-Folge am Sonntag: Die Handlung erinnert an den aktuellen Fall der vermissten Rebecca Reusch aus Berlin

Ein ähnlicher Fall, wie in der Folge am Sonntag, ereignete sich erst im Februar 2019.  Die 13-Jährige Rebecca Reusch aus Berlin verschwindet eines Morgens - auch spurlos (wie Emily Arnold aus der "Tatort"-Folge). Im Verdacht steht nun der Schwager des Mädchens. Über das Verbleiben des Teenagers ist bisher immer noch nichts bekannt.

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