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Emilia Felder springt als Käthchen von Heilbronn „über den eigenen Schatten“

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Von: Priscilla Dekorsi

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Emilia Felder ist 20 Jahre alt und somit die Jüngste unter den amtierenden Käthchen in Heilbronn.
Emilia Felder ist 20 Jahre alt und somit die Jüngste unter den amtierenden Käthchen in Heilbronn. © Maya Baum /HNG

Die 20-jährige Emilia Felder erzählt, wie es sich anfühlt, Käthchen von Heilbronn zu sein und welchen Herausforderungen sich die Kandidatinnen stellen müssen.

Sie ist das Küken unter den aktuell amtierenden Käthchen von Heilbronn: Emilia Felder. Noch bis zum 21. April dieses Jahres darf sich die 20-Jährige „Käthchen von Heilbronn“ nennen – dann werden zwei neue Frauen an die Stelle des amtierenden Trios aus ihr, Madeleine Sackmann und Daphne Schietinger treten. Vermissen wird die Studentin vor allem, „interessante Kontakte zu knüpfen. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, denen ich ohne dieses Amt wahrscheinlich nie begegnet wäre.“

Für junge Frauen sei das eine großartige Chance: „Auch an meiner eigenen Entwicklung merke ich, dass ich an dem Amt gereift bin.“ Als Heilbronns Repräsentantin lerne man wunderbar, „mit verschiedenen Menschen ins Gespräch zu kommen“. Auch wenn Felder dafür „das ein oder andere Mal über den eigenen Schatten springen“ musste, habe es unter dem Strich doch „immer wahnsinnig viel Spaß gemacht“.

Käthchen von Heilbronn 2023

Anders als bisher gibt es ab diesem Jahr nur noch zwei statt drei Käthchen – ein Käthchen und seine Stellvertreterin. Am 19. Januar findet um 18 Uhr im Heilbronner Marrahaus ein Info-Abend zum Käthchenamt statt. Auch die Altersgrenzen – früher zwischen 17 und 23 Jahren – sind nicht mehr verbindlich. Außerdem müssen die Käthchen nicht mehr zwingend aus Heilbronn kommen. Bewerbungen können bis zum 15. Februar per E-Mail an schoch@verkehrsverein-heilbronn.de gesendet werden.

Emilia Felder wurde bereits mit 17 Jahren zum Käthchen von Heilbronn

Als Felder die Wahl zum Käthchen gewonnen hat, war sie gerade einmal 17 Jahre alt. Der Impuls kam von Freunden ihrer Familie. Sie haben in der jungen Schönheit das perfekte Käthchen gesehen und die Heilbronnerin ermutigt, sich für das Amt zu bewerben. Felder stimmt zu.

Gesagt, getan. Und siehe da: Sie gewinnt! „Das war ein supertolles Gefühl! Ich war total überwältigt und freue mich, dass es auch in so einer netten Runde geklappt hat.“ Und obwohl die Amtseinführung unter Corona-Bedingungen und bei strömendem Regen stattfand, war sie „ein ganz besonderes schönes Erlebnis“.

So läuft die Käthchen-Wahl – „die Aufregung ist im ersten Moment natürlich schon gegeben“

Aber wie läuft eigentlich eine Käthchen-Wahl ab? Felder plaudert aus dem Nähkästchen: „Man bekommt eine Mappe mit Broschüren und vielen interessanten Infos zugesandt.“ Darüber gibt es dann im ersten Auswahlverfahren einen schriftlichen Test. Außerdem darf man sich, wenn es schließlich an die Wahl geht, selbst kurz vorstellen und eine kurze Rede halten.

Felder erklärt: „Die Aufregung ist im ersten Moment natürlich schon gegeben – auch vor dem ersten Auftritt habe ich mich gefragt: ‚Was kommt denn jetzt auf mich zu?’“ Im Nachhinein könne sie allerdings sagen, dass die Aufregung umsonst gewesen sei. Denn: „Alle Beteiligten waren sehr nett zu mir, und die Aufgaben als Käthchen haben allesamt großen Spaß gemacht.“

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