Inklusion soll gelingen

In diesem Punkt ist Heilbronn richtig vorbildlich

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Die Stadt Heilbronn versucht, das Ziel Inklusion umzusetzen.
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Die Stadt hat eine Pflichtquote deutlich überboten.

Inklusion ist das Stichwort. Nichtbehinderte und behinderte Menschen nebeneinander - ohne Unterschied. Leider ist das noch viel zu oft Utopie. Doch Heilbronn will es schaffen. Und arbeitet bereits jetzt an einer Vorbildfunktion.

Als Arbeitgeber hat die Stadt 2017 nämlich im Schnitt über 175 schwerbehinderte Menschen  beschäftigt. Und liegt damit mit einem Anteil von 6,7 Prozent deutlich über der gesetzlichen Pflichtquote. Die liegt in Deutschland bei fünf Prozent - wer das nicht schafft, tätigt Ausgleichszahlungen.

Keine Pflicht, ein Wunsch

"Wir verspüren eine große Verantwortung, Menschen mit Behinderungen in unseren Arbeitsalltag zu integrieren, deshalb ist die Steigerung der Quote ein gutes Zeichen für die Inklusion", erklärt Heilbronns Erster Bürgermeister Martin Diepgen.

2017 waren demnach rund 2600 Mitarbeiter bei der Stadt beschäftigt. Die Beschäftigungspflicht wäre so schon bei rund 130 Personen erfüllt gewesen. Doch von "Pflicht" will man in Heilbronn nichts wissen. Hier ist die Inklusion ein Wunsch, der angegangen wird.

Zusätzlich zur Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen hat die Stadt auch Aufträge in Höhe von fast 98.000 Euro an Werkstätten für behinderte Menschen vergeben.

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