Kein Ruhmesblatt

Heilbronn im Stauranking bundesweit auf Platz zwei

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Viel Geduld ist von den Autofahrern in Heilbronn gefordert. Bundesweit stehen sie hier am zweitlängsten im Stau.
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Nur in München stecken die Autofahrer mehr Stunden im Verkehr fest. 

Nein, das ist kein Ergebnis, mit dem man gerne hausieren geht. Laut einer heute vorgestellten Studie von INRIX - einem Unternehmen, das Floating Car Data sammelt und dadurch Stauprognosen und Verkehrsmeldungen erstellt - landete Heilbronn im bundesweiten Stauranking 2016 auf Platz zwei.

Durchschnittlich 46 Stunden verbrachte jeder Autofahrer in der Käthchenstadt jährlich im Stau. Genauso viele, wie in den wesentlich größeren Städten Stuttgart und Köln. Lediglich in München mussten sich die Verkehrsteilnehmer noch drei Stunden länger in Geduld üben.

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Bemerkenswert: Es ist das erste Mal überhaupt, dass Heilbronn im Ranking erscheint. INRIX macht das hohe Pendleraufkommen dafür verantwortlich. Im gesamtdeutschen Vergleich hat Heilbronn gar die höchste Staurate mit 18 Prozent. Der Verkehr fließt über den Tag gesehen stadtein- und stadtauswärts am langsamsten. 

Während der Stoßzeiten erreichte die Staurate tagsüber teilweise Spitzenwerte von mehr als 30 Prozent und immerhin noch acht Prozent in den Abendstunden. Im Durchschnitt lag die Staurate tagsüber bei 21 Prozent. Auch am Wochenende kann Heilbronn mit "Spitzenwerten" von 15 Prozent glänzen.

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