Verabredung zu einer Vergewaltigung 

Vergewaltigung eines Jungen war detailliert geplant: Prozess am Heilbronner Amtsgericht - Urteil gefallen 

Heilbronner Amtsgericht: Prozess wegen geplanter Vergewaltigung - Urteil gefallen
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Die drei Männer planten die Tat in einer WhatsApp-Gruppe.
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Am Heilbronner Amtsgericht wurde am Donnerstag eine geplante Vergewaltigung eines Jungen verhandelt. Nun ist das Urteil gefallen! 

  • Am Amtsgericht Heilbronn wurde am Donnerstag ein "Geplanter Missbrauch" verhandelt 
  • Dem Angeklagten aus Vaihingen an der Enz im Landkreis Ludwigsburg, wird Verbrechensverabredung zu schwerem sexuellen Missbrauch vorgeworfen. 
  • Außerdem soll der Angeklagte kinderpornografische Bilder besessen haben. 

Heilbronner Amtsgericht: Prozess um geplante Vergewaltigung - Urteil gefallen

Update vom 17. Januar: Ein Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg musste sich gestern vor dem Heilbronner Amtsgericht verantworten. Vorwurf: Verbrechensverabredung zu schwerem sexuellen Missbrauch eines Kindes! 

Zu den, von der Staatsanwaltschaft, vorgetragenen Vorwürfen soll der Angeklagte geschwiegen haben. Sein Verteidiger las lediglich eine kurze Erklärung vor. Darin erklärte der 24-jährige Mann, dass die Anklagepunkte auf ihn nicht zu treffen. Dem Beschuldigten wurde vorgeworfen, mit zwei weiteren Männern eine Vergewaltigung detailliert geplant zu haben. Außerdem fanden die Ermittler fünf kinderpornografische Bilder auf einem USB-Stick. 

Das Heilbronner Gericht verurteilte den 24-jährigen Angeklagten nach Jugendstrafrecht zu einem Jahr und sechs Monate auf Bewährung, wie der SWR.de berichtet. 

Heilbronner Amtsgericht: Geplante Vergewaltigung wird verhandelt 

Erstmeldung vom 16. Januar: Heute, am 16. Januar, muss sich ein Mann aus Vaihingen an der Enz vor dem Heilbronner Amtsgericht verantworten. Dem Angeklagten wird die Verabredung zu einem Verbrechen vorgeworfen: Der Beschuldigte soll mit zwei weiteren Männern eine Entführung und anschließende Vergewaltigung eines Jungen geplant haben, heißt es in der Anklageschrift. 

Heilbronner Amtsgericht: Prozess um sorgfältig geplante Vergewaltigung startet

Bereits vor fünf Jahren lernten sich die drei Männer im Internet kennen. Der Austausch von kinderpornografischen Material stand dabei im Vordergrund. Während dessen planten die drei Angeklagten auch einen Jungen zu entführen und sexuell zu missbrauchen, heißt es in der Anklage. Eine anschließende Tötung des Jungen wurde dabei ebenfalls erörtert. 

Zu diesem Zweck gründeten die Männer eine WhatsApp-Gruppe mit dem Namen "Plan B", wobei das "B" für Boy stand. Der Chat diente zunächst zum Gedankenaustausch, wie das zukünftige Missbrauchsopfer vergewaltigt werden sollte. Die Männer ließen ihren Fantasien freien Lauf, so die Anklage der Heilbronner Staatsanwaltschaft. Außerdem besprachen die Beschuldigten den genauen Ablauf der Tat. 

Es wurden Einzelheiten festgelegt, wie zum Beispiel mit welchem Auto die Entführung stattfinden sollte, oder welche Wohnung beziehungsweise Hotelzimmer für die Unterbringung und Vergewaltigung des Jungen am besten geeignet ist. Im Chat ging es aber auch darum, dass das Opfer ein Flüchtlingskind aus Osteuropa sein sollte, da die Männer von einem geringeren Entdeckungsrisiko ausgingen.  

Heilbronner Amtsgericht: Mehrere Jahre Haft für den Haupttäter 

Glücklicherweise wurde die Tat nicht realisiert - im Gegensatz zum Ex-Erzieher Kevin F. aus Heilbronn, der derzeit wegen elf weiterer Missbrauchstaten am Heilbronner Landgericht angeklagt ist. Denn die Umsetzung des Vorhabens verzögerte sich immer wieder, weil der Kopf der mutmaßlichen Vergewaltiger-Bande mehrfach krank war. Außerdem ging der Hauptangeklagte, so die Anklage, einer Escort-Tätigkeit nach. Hinzu kommt noch, dass er im Juli 2016 eine Operation an seiner Vorhaut hatte, wonach sexuelle Handlungen für mehrere Wochen ausgeschlossen waren. 

Die mutmaßlichen Vergewaltiger flogen aber insbesondere deswegen auf, weil die treibende Kraft der Band am 30. August 2016 verhaftet wurde. Der Hauptangeklagte wurde bereits vom Landgericht Tübingen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. 

Schwerer sexueller Missbrauch ist für Heilbronner Gericht nichts Neues

Es ist ein Vergewaltigungsfall, der sprachlos macht. Zwei Männer sind angeklagt, eine Frau nach dem Besuch in einer Disko in ihrem Auto vergewaltigt zu haben.

In einer Kommune bei Heilbronn soll es zu abscheulichen Taten gekommen sein: Ein Opa soll seine Enkelin missbraucht haben. Am Landgericht Heilbronn wurde der Fall nun verhandelt.

Jungschar, private Kinderpartys, Jugendarbeit, Zeltlager, Erzieher, Kindergartenleiter - Kevin F. machte keine Anstalten, seiner pädophilen Neigung entgegenzuwirken.Stattdessen umgab er sich ständig und überall mit Kindern. Im Jahr 2018 steht Kevin F. nun endlich vor Gericht.

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