Badesaison läuft wieder - mit Corona-Einschränkungen

Sommer geht in die Verlängerung – und diese Freibäder bleiben noch offen

  • Daniel Hagmann
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Seit Juni empfangen die Freibäder in der Region Heilbronn wieder Badegäste. Jetzt steht das Ende der Badesaison vor der Tür - aber einige Freibäder verlängern.

  • Viele Freibäder in Baden-Württemberg haben seit Juni geöffnet.
  • Badegäste in Freibädern im Landkreis Heilbronn müssen strenge Maßnahmenbeachten. 
  • Zeitfenster sollen dabei helfen, Coronavirus-Regeln einzuhalten.

Heilbronn und Region: Diese Freibäder verlängern die Bade-Saison!

Update vom 10. September: Die Freibadsaison war wegen der Corona-Krise dieses Jahr etwas kürzer. Zum Wochenende endet die Saison und viele Freibäder in Heilbronn und Region schließen. Doch aufgrund der derzeitigen hohen Temperaturen wollen einige Freibäder die Bade-Saison verlängern. In der kommenden Woche soll das Thermometer sogar wieder auf über 30 Grad klettern. 

Das Freibad Neckarhalde in Heilbronn verlängert bis zum 30. September. Das Terassenfreibad in Lauda-Königshofen im Main-Tauber-Kreis bleibt die kommende Woche nachmittags geöffnet. Bis zum Montag hat man auch noch die Möglichkeit nachmittags im Kocherfreibad Künzelsau zu schwimmen. Danach öffnet das TollKÜN. In Crailsheim haben die Freibäder noch bis einschließlich Mittwoch geöffnet, das Hallenbad öffnet schon am Dienstag, berichtet swr.de.

Heilbronn und Region: Stimmung in Freibädern im Coronavirus-Sommer

Update 25. August: Lange blieben sie geschlossen. Aber seit Mitte Juni sind viele Freibäder im Raum Heilbronn, im Kraichgau und im Hohenlohekreis endlich wieder geöffnet. Aber dennoch ist das Bade-Erlebnis in diesem Coronavirus-Sommer ein anderes: Es gelten Zulassungsbeschränkungen, Abstandsregeln sowie zeitliche Grenzen.

Doch: Funktionieren die Hygiene-Konzepte? Sind die Badegäste diszipliniert? Und: Reichen die Kapazitäten aus? Schließlich bleibt etwa der Breitenauer See, wo sich an Super-Sommer-Tagen Tausende Badegäste tummeln, bis mindestens Ende Oktober geschlossen. echo24.de hat sich bei den Freibädern der Region Heilbronn nach den aktuellen Zwischenbilanzen erkundigt.

Heilbronn: Badegäste in Freibädern verhalten sich diszipliniert

Der Tenor: Die Hygiene-Konzepte mit fest buchbaren Zeitfenstern für die Badegäste und den gründlichen Säuberungen der Freibäder klappe bestens. "Insgesamt hat sich unser Konzept sehr gut bewährt", erklärt Ursula Stiefken, die als Bäderleiterin für die drei Heilbronner Freibäder im Gesundbrunnen, in der Neckarhalde und in Heilbronn-Kirchhausen zuständig ist. Besonders positiv äußert sich Stiefken zum disziplinierten Verhalten der Badegäste:

"Ein großes Lob an unsere Gäste, die sich wirklich toll auf die neue Situation und die notwendigen Regeln eingestellt haben und diese auch zum größten Teil einhalten." Die Beschränkungen in den Heilbronner Freibädern wirken sich positiv auf die dortige Stimmung aus: So genießen die Badegäste, dass es nicht so voll ist wie in den vergangenen Sommern. Stiefken: "Es wird auch sehr viel Rücksicht aufeinander genommen, die Atmosphäre ist sehr entspannt."

Freibäder im Landkreis Heilbronn: Konzepte gegen Coronavirus funktionieren

Ähnlich positiv äußert sich Tanja Seiler von der Stadt Neckarsulm im Landkreis Heilbronn, die das Ernst-Freyer-Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim betreibt. "Das Hygiene- und Abstandskonzept hat sich bewährt.“ Zwischenzeitlich habe man die Besucherkapazität von 400 auf 600 Gäste erhöht. Die Rückkehr zur niedrigeren Grenze sei aber nötig gewesen, um die Hygiene- und Abstandregeln einhalten zu können.

Auch im Neckarsulmer Stadtteil sei die Atmosphäre im Freibad entspannt – wie schon in den Jahren zuvor. Ute Dinger von der Stadtverwaltung Öhringen erklärt in Bezug auf das dortige Freibad H2Ö: "Unsere Gäste sind froh, dass wir das H2Ö geöffnet haben. Die Stimmung ist gut, die Einschränkungen werden akzeptiert." In allen drei Orten besteht im frühesten Zeitfenster des jeweiligen Tages immer noch die größte Chance, einen Platz im Freibad zu ergattern. Vor allem, wenn es in den Nachmittag hineingeht, sind die Kapazitäten bei schönem Wetter auch schon mal ausgebucht.

Sperrung des Breitenauer Sees ohne Auswirkung auf Heilbronner Freibäder

Die Sperrung des Breitenauer Sees im Landkreis Heilbronn habe sich nicht nennenswert auf einen Anstieg der Nachfrage in den Freibäder ausgewirkt. Allerdings mussten die Zuständigen im Ernst-Freyer-Freibad potenzielle Badegäste abweisen, da ansonsten der Abstand im Nichtschwimmerbecken nicht einzuhalten gewesen wäre.

In Heilbronn haben bislang mehr als 70.000 Badegäste die drei Freibäder besucht. Im H2Ö in Öhringen haben sich seit der Eröffnung Mitte Juni 28.872 Menschen erholt. Zum Vergleich: Im Vorjahr, als das Bad ohne jegliche Zulassungsbeschränkungen geöffnet hatte, sind es bis Ende August fast 100.000 Badegäste gewesen.

Heilbronn und Region: Freibäder wieder geöffnet - das sind die Regeln

Update vom 13. Juli: Passend zum besten Sommerwetter an diesem Montag öffnet nun auch das dritte Freibad in Heilbronn wieder seine Pforten. Ab sofort können sich Badegäste  auch im Freibad in Heilbronn-Kirchhausen wieder beim Planschen und Schwimmen vergnügen. Wie auch in den anderen beiden Heilbronner Bädern gelten dabei strenge Coronavirus-Regeln auf Basis der Corona-Maßnahmen der Landesregierung von Baden-Württemberg: Für die Badegäste gibt es jeweils zwei Badezeitfenster: Das erste erstreckt sich von 10 bis 14 Uhr, das zweite von 15 bis 19 Uhr. Dazwischen müssen alle Badegäste das Freibad verlassen und das Gelände wird gründlich gereinigt.

Im Freibad in Heilbronn-Kirchhausen dürfen sich maximal 250 Badegäste gleichzeitig aufhalten, in der Neckarhalde und im Freibad am Gesundbrunnen beträgt das Badegäste-Limit jeweils 500 Personen. Das Freibad in der Heilbronner Neckarhalde hat bereits seit dem 15. Juni wieder geöffnet, im Freibad am Heilbronner Gesundbrunnen ist das Schwimmen seit dem 22. Juni wieder erlaubt.

Übrigens: Wer in Betracht zieht, aufgrund der Corona-Regeln lieber im Neckar baden zu gehen, den warnt das Gesundheitsamt vor ekligen Bakterien im Wasser. Eine mögliche Alternative zum Freibad sind noch die Badeseen in Baden-Württemberg. Doch weil sich Badegäste teils nicht an die Corona-Regeln halten, ist jetzt eine Sperrung aller Badeseen im Kreis Heilbronn im Gespräch. Erste Details dazu werden jetzt bekannt.

Heilbronn: Weitere Freibäder öffnen - Badenspaß mit Corona-Einschränkungen

Update vom 22. Juni: Seit dem 15. Juni sind die ersten Freibäder in der Region Heilbronn-Franken wieder geöffnet. Und auch in den kommenden Tagen sollte dem Badespaß nichts mehr im Wege stehen: Angekündigt sind sommerliche Temperaturen und ganz vieeel Sonne!

Zudem ziehen nun auch weitere Freibäder nach und eröffnen am heutigen Montag. In Heilbronn öffnet das Freibad Gesundbrunnen, in Lauda-Königshofen das Terassenfreibad und in Pfedelbach das Freibad Untersteinsbach. Aufgrund der andauernden Corona-Krise sind, wie in allen anderen Freibädern auch, die Besucherzahlen begrenzt. Außerdem müssen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Baden-Württemberg: Diese Freibäder im Landkreis Heilbronn haben geöffnet

Freibad:

Ort:

Geöffnet ab:

Freibad Neckarhalde

Neckarhalde 21, 74074 Heilbronn

15. Juni

Freibad Gesundbrunnen

Römerstraße 171, 74078 Heilbronn

22. Juni

Freibad Heilbronn-Kirchhausen

Kapellenweg 55, 74078 Heilbronn

13. Juli

Terassenfreibad

Badstraße 49, 97922 Lauda-Königshofen

22. Juni

Freibad Untersteinsbach

Freibadweg 15, 74629 Pfedelbach

22. Juni

Ernst-Freyer-Freibad

Austraße 2, 74172 Neckarsulm

15. Juni

Freibad Untergruppenbach

Obergruppenbacher Straße 27 74199 Untergruppenbach

29. Juni

Freibad Weinsberg

Rappenhofweg, 74189 Weinsberg

22. Juni

Freibad Nordheim

Lauffener Str. 47, 74226 Nordheim

19. Juni

Freibad Leingarten

Schwaigerner Str. 31, 74211 Leingarten

22. Juni

*Vor dem Besuch in einem der Freibäder muss ein Ticket online erworben werden.

Coronavirus Baden-Württemberg: Freibäder öffnen - Regeln und Sperrungen im Landkreis Heilbronn

Update 15. Juni: Brrr! Optimales Badewetter sieht anders aus. Der Regen und der kalte Wind in diesen Tagen inBaden-Württemberg lässt den Sommer nicht mal erahnen. Aber genau an diesem Montag öffnen viele Freibäder im Landkreis Heilbronn nach dem Corona-Lockdown. Zeitfenster und damit eingeschränkte Badezeiten lassen in diesem Coronavirus-Sommer keinen gewöhnlichen Badebetrieb zu. Und nun ist auch bekannt, auf welche weiteren Attraktionen die Badegäste in den Bädern im Landkreis Heilbronn in den kommenden Wochen verzichten müssen.

  • Wenn das Freibad in der Heilbronner Neckarhalde ab diesem Montag wieder Badegäste empfängt, dürfen sich maximal 500 Gäste gleichzeitig auf dem Gelände des Freibads aufhalten.
  • In das Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken dürfen jeweils gleichzeitig maximal 80 Badegäste hinein. Im Sprungbecken in der Heilbronner Neckarhalde sind gleichzeitig maximal 60 Personen erlaubt, wie die Heilbronner Stimme berichtet. Im Planschbecken dürfen sich höchstens insgesamt 20 Personen aufhalten - einschließlich der betreuenden Eltern.
  • Die Sammelumkleiden und die Innenduschbereiche im Freibad in der Heilbronner Neckarhalde sind geschlossen. Bei den Umkleidekabinen ist jede zweite gesperrt.
  • In den Schwimmerbecken im Freibad in der Heilbronner Neckarhalde ist das Schwimmen nur in eine Richtung erlaubt, um unnötigen Kontakt zwischen den Badegästen zu vermeiden. Das Überholen beim Schwimmen ist nicht gestattet.
  • Im Freibad in der Heilbronner Neckarhalde bleiben die Rutsche, der Sprungturm, das Volleyballfeld sowie die Terrasse im Hauptgebäude für die Badegäste zunächst gesperrt. Allerdings gibt es auf der Liegewiese keine feste Bereichszuteilung.
  • Das Solefreibad in Bad Friedrichshall im Landkreis Heilbronn hat ebenfalls einige Attraktionen deaktiviert und gesperrt: So stehen etwa der Wellenbetrieb, die Sprunganlage, die Wasserrutsche und das Beachvolleyballfeld nicht zur Verfügung, wie die Heilbronner Stimme berichtet.

Baden-Württemberg: Freibäder in Heilbronn öffnen - Das sind die Start-Termine und Corona-Regeln

Update 9. Juni: Das Wetter lädt derzeit zwar wenig zum Herumtollen im Wasser ein - aber immerhin gibt es für alle Badefans in Heilbronn und im Landkreis nun gute Neuigkeiten. Denn: Nach wochenlanger Schließung im Frühling und Frühsommer wegen des Coronavirus geben die Heilbronner Bäder nun die Öffnungstermine und Corona-Regeln für die drei Freibäder in Heilbronn bekannt:

  • Das Freibad in der Neckarhalde öffnet am Montag, 15. Juni.
  • Das Freibad am Gesundbrunnen in Heilbronn öffnet am Montag, 22. Juni.
  • In Heilbronn-Kirchhausen öffnet das Freibad am Montag, 13. Juli.

Wie Anna Weber vom Marketing der Heilbronner Stadtwerke betont, müssen die Badegäste dabei einige Hygieneauflagen der Landesregierung von Baden-Württemberg beachten, um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Besonders ist in der anstehenden Badesaison zudem, dass es zwei so genannte Badezeitfenster gibt, um die Vorgaben hinsichtlich der Besucherzahlen und Abstandsregelungen zu erfüllen. Bei allen drei Freibädern in Heilbronn gilt daher, dass es ein erstes Badezeitfenster von 10 bis 14 Uhr und ein zweites Badezeitfenster von 15 bis 19 Uhr gibt. Im Freibad Neckarhalde kommt ab Juli ein zusätzliches Frühschwimmerangebot von 6 bis 9.30 Uhr dazu.

Freibäder in Heilbronn: Zeitfenster und Badegäste-Beschränkungen gegen das Coronavirus

Die Stadtwerke Heilbronn erklären weiterhin: Pro Badezeitfenster beträgt die maximale Besucherzahl im Freibad in Heilbronn-Kirchhausen 250 Badegäste, in den Freibädern Neckarhalde und Gesundbrunnen beträgt das Limit 500 Gäste. Zwischen den Badezeitfenstern werden die Bäder geräumt und gereinigt.

Der Eintrittskartenverkauf für die Zeitfenster soll in erster Linie online erfolgen. Die Tickets sind dann jeweils nur für eines der Zeitfenster gültig. Welche Becken, Attraktionen und Gastro-Angebote in den jeweiligen Freibädern in Heilbronn für die Badegäste dann zur Verfügung stehen, steht im Detail noch nicht fest.

Und auch in Neckarsulm gibt es grünes Licht - selbstverständlich auch unter Berücksichtigung der Coronavirus-Beschränkungen: Das Ernst-Freyer-Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim öffnet ebenfalls am kommenden Montag, 15. Juni. Allerdings bleiben das Kinderplanschbecken und der Sprungturm gesperrt. Der Kinderspielplatz ist allerdings nutzbar - unter Berücksichtigung der Corona-Verordnungen. Im Ernst-Freyer-Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim beträgt die Maximalzahl der gleichzeitig erlaubten Badegäste 140.

Landkreis Heilbronn: Auch Ernst-Freyer-Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim öffnet

Neckarsulm hat sich dafür entschieden, vier Zeitfenster einzuführen: Diese sind von 8 bis 10 Uhr, 11 bis 13.30 Uhr, 14.30 bis 17 Uhr und 18 bis 20 Uhr. Nur am Mittwoch verlängert die reguläre Frühschwimmerzeit das Zeitfenster auf 7 bis 10 Uhr. Ist ein Zeitintervall beendet, wird das Bad komplett geräumt und bleibt für eine Stunde geschlossen. In dieser Zeit wird das Freibad gereinigt und desinfiziert. Die Tickets fürs Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim gibt's ausschließlich online. An der Freibadkasse werden keine Tickets verkauft. Im Wasser ist lediglich das Schwimmen, aber kein Ballspielen erlaubt.

Die Freibadsaison im Ernst-Freyer-Bad in Neckarsulm-Obereisesheim startet am 15. Juni, allerdings unter strengen Corona-Auflagen.

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes gilt im Ernst-Freyer-Bad in Neckarsulm-Obereisesheim in allen geschlossenen Räumen Maskenpflicht. Beim Betreten und Verlassen des Bades sowie beim WC-Besuch müssen Badegäste ab sechs Jahren eine Alltagsmaske tragen. Die Duschen im Freibadgebäude sind geschlossen. Badegäste können die Duschen an den Zugängen zum Becken benutzen. Das Freibad in Neckarsulm-Obereisesheim bleibt bis einschließlich Sonntag, 13. September, geöffnet. An diesem Tag enden die Sommerferien. Das Erlebnisbad Aquatoll bleibt allerdings weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Freibäder öffnen am 6. Juni - aber nicht alle

Update vom 4. Juni, 21.35 Uhr: Wer dachte, dass er auch im Landkreis Heilbronn am kommenden Wochenende endlich in die erfrischenden Becken der Freibäder springen kann, muss sich leider noch gut eine Woche länger gedulden. Denn: Obwohl das Land Baden-Württemberg beschlossen hat, dass Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder sowie Badeseen im Südwesten - unter Auflagen - bereits ab dem kommenden Samstag, 6. Juni, wieder öffnen können, haben sich die Stadt Heilbronn, die Bürgermeister des Landkreises Heilbronn und das Landratsamt darauf verständigt, dass Freibäder und Seen in der Region erst ab Montag, 15. Juni, für Badegäste freigegeben werden sollen. Das berichtet die Heilbronner Stimme.

Die verzögerte Öffnung der Freibäder im Landkreis Heilbronn solle demnach in erster Linie dafür sorgen, dass die Bäder-Betreiber Zeit gewinnen, um noch offene Fragen rund um die Coronavirus-Auflagen zu klären - etwa, wie viele Badegäste gleichzeitig in das jeweilige Freibad-Gelände dürfen und wie der Zugang zur jeweiligen Freizeit-Einrichtung gesteuert und überwacht werden soll. Für das Freibad in Gemmingen im Landkreis Heilbronn sei bereits ein entsprechendes Hygiene-Konzept erarbeitet worden: Demnach seien gleichzeitig maximal 350 Badegäste im Gemminger Freibad erlaubt, maximal 100 Schwimmer dürfen sich gleichzeitig im größten Becken tummeln. Die Spielgeräte sowie der Beachvolleyball-Platz auf dem Freibad-Gelände bleiben allerdings in Gemmingen vorerst gesperrt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Öffnung der Freibäder - das sind die Auflagen

Update vom 4. Juni, 16 Uhr: Ab dem kommenden Samstag, 6. Juni, können Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder sowie Badeseen mit kontrolliertem Zugang ihren Betrieb in Baden-Württemberg aufnehmen. Das teilte das Ministerium für Soziales und Integration heute mit. Doch auf was müssen sich die Badegäste einstellen? 

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat klare Vorstellungen und Bedingungen erarbeitet, unter denen die Freibäder und Co. endlich wieder öffnen dürfen. So soll die Anzahl der Personen, beispielsweise im Becken und auf Liegewiesen durch geeignete Maßnahmen beschränkt werden: 

  • In Schwimmerbecken errechnet sich die maximale Anzahl an Badegästen, die sich gleichzeitig im Becken aufhalten, aus der Wasserfläche mit zehn Quadratmetern pro Person. In Nichtschwimmerbecken gelten vier Quadratmeter pro Badegast. 
  • Für Liegewiesen und Liegeflächen in Baden-Württemberg errechnet sich die maximale Anzahl an Personen, die sich gleichzeitig auf diesen niederlassen dürfen, aus der Liegefläche mit zehn Quadratmetern pro Person
  • Für die Bestimmung der maximalen Badegast-Zahl in den Freibädern insgesamt, sind sowohl die Wasserfläche als auch die Liegefläche heranzuziehen.

Coronavirus Baden-Württemberg: Öffnung der Freibäder - Abstandregeln sind immer einzuhalten

Während des gesamten Badebetriebs muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen sämtlichen anwesenden Badegästen eingehalten werden. Körperkontakt, vor allem Händeschütteln und Umarmen, soll vermieden werden.

  • Falls Räumlichkeiten, besonders Toiletten, die Einhaltung des Mindestabstands nicht zulassen, ist die Anzahl der Personen, die die Toiletten gleichzeitig benutzen dürfen, entsprechend zu beschränken.
  • Zu- und Ausstiege aus den Becken in den Freibädern sind räumlich voneinander zu trennen, sofern dies nicht möglich ist, ist auf andere Weise sicherzustellen, dass der Mindestabstand beim Betreten und Verlassen der Becken eingehalten werden kann.
  • Die Betreiber der Freibäder haben darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt zu Sprungtürmen, Wasserrutschen und ähnlichen Attraktionen gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden.
  • Kontakte außerhalb der Schwimmbecken und der einzelnen Attraktionen sind auf ein Mindestmaß zu beschränken. So sind Ansammlungen im Eingangsbereich untersagt - die Betreiber haben darauf zu achten, dass der Zutritt zu den Freibädern gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden, insbesondere durch vorherige Reservierung oder Ticketbuchung
  • Bei der Umkleide sollen möglichst Einzelkabinen genutzt und die Anzahl der Spinde eingeschränkt werden, um den Mindestabstand sicherzustellen. 
  • Das Duschen vor dem Baden ist in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten in Kleinstgruppen durchzuführen. Dabei ist im Duschraum eine maximale Anzahl von drei Personen pro 20 Quadratmetern erlaubt. Das Duschen nach dem Baden findet nicht im Duschraum statt. Auf das Föhnen der Haare soll nach Möglichkeit verzichtet werden. 

Außerdem müssen Badegäste ihre Kontaktdaten hinterlegen, um bei Bedarf die Infektionsketten besser nachvollziehen zu können. Die Daten werden nach vier Wochen gelöscht.  

Bildergalerie: Badespass im Heilbronner Freibad Neckarhalde

Coronavirus Baden-Württemberg: Öffnung der Freibäder Anfang Juni?

Update vom 28. Mai: Bald kann der Badespaß also wieder losgehen! Die ersten Bäder sollen in Baden-Württemberg am 6. Juni wieder öffnen. Wegen des Coronavirus sind aber strenge Hygienevorschriften unvermeidbar. Auch ein detailliertes Betriebskonzept ist notwendig. "Darin müssen unter anderem die maximale Anzahl der Badegäste im gesamten Bad sowie in einzelnen Becken und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsvorschriften geregelt sein", teilte die Lenkungsgruppe der Landesregierung am Donnerstag gegenüber stuttgarter-nachrichten.de mit. Betroffen davon sind Badeseen mit Zugangskontrollen, Heil-, Hotel- und Thermalbäder sowie Saunen. Badegäste müssen sich darauf einstellen, dass ein regulärer Badebetrieb diesen Sommer nicht möglich sein wird. Eine entsprechende Verordnung für alle Bäder muss noch gefasst werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wann öffnen die Freibäder?

Update 27. Mai: Die aktuelle Entwicklung rund um das Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg ist erfreulich. Die Zahl der Infizierten ist nun schon deutlich geringer als noch vor einigen Wochen. Doch während das öffentliche Leben im Südwesten Schritt für Schritt hochgefahren wird, viele Gastronomie-Betriebe wieder öffnen dürfen und ab kommender Woche auch endlich wieder Veranstaltungen mit bis zu 100 namentlich bekannten Besuchern erlaubt sein werden, schauen die Betreiber von Freibädern weiterhin in die Röhre. Denn: Noch immer gibt es in Baden-Württemberg keine planbare Perspektive für die Schwimmbäder, deren Betreiber und die Badegäste - und das, während bestes Freibad-Wetter herrscht.

Während etwa in Sachsen und Nordrhein-Westfalen die Freibäder bereits unter strengen Hygiene-Vorschriften öffnen dürfen, fehlt in Baden-Württemberg hierzu bislang eine klare Ansage. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte Baden-Württembergs Tourismusminister Guido Wolf am vergangenen Sonntag, dass nun auch für Freibäder dringend Pläne her müssen: "Aus meiner Sicht sind hier zeitnahe Wiedereröffnungen mit Abstands- und Hygieneregeln vertretbar und auch geboten."

Badegäste, die in diesen sonnigen Frühsommertagen eines der drei Freibäder in Heilbronn - in der Neckarhalde, am Gesundbrunnen und in Heilbronn-Kirchhausen - besuchen wollen, müssen sich noch in Geduld üben. Ursula Stiefken, die Heilbronner Bäderleiterin, erklärt gegenüber echo24.de, dass man noch immer auf klare Ansagen seitens der Landesregierung von Baden-Württemberg warte. Es gebe auch noch keinen Auflagenkatalog, welche Hygienemaßnahmen konkret und verbindlich zu erfüllen seien, sobald die Bäder wieder eröffnen können. Stiefken betont aber: "Aktuell sind wir dabei, unsere Bäder betriebsbereit zu machen." Sobald es von der Landesregierung grünes Licht gibt, soll es dann schnell losgehen und nicht noch mehr wertvolle Badezeit verstreichen.

Coronavirus: Lust auf Freibad? So sieht die Lage in Baden-Württemberg aus

Update vom 20. Mai: Die Sonne zeigt sich immer häufiger und das Thermometer klettert immer höher. Mit den steigenden Temperaturen wird der Wunsch nach dem kühlen Nass größer und größer. Die Freibad-Saison hat schon längst begonnen – doch das Coronavirus macht dieser bisher einen Strich durch die Rechnung. In einigen Bundesländern öffnen schon die ersten Freibäder – die Baden-Württembergische Landesregierung erteilte dafür bislang noch keine Freigabe. Bis zum 5. Juni kann ein Freibadbesuch in Baden-Württemberg leider ausgeschlossen werden. Vorneweg ist aber schon klar: Badegäste werden sich auf Einschränkungen einstellen müssen. Denn auch Badeseen bleiben während des Pfingstwochenendes und zumindest auch in den darauffolgenden Tagen gesperrt.

Heilbronn: Corona versaut uns den Urlaub - (wann) macht das Freibad auf?

Erstmeldung vom 4. Mai: Der vergangene April hat den nahenden Sommer mit viel Sonne und warmen Temperaturen schon angekündigt. Und eigentlich würde jetzt, Anfang Mai, im Raum Heilbronn die Freibad-Saison beginnen. Eigentlich. Wenn das Coronavirus und seine Ausbreitung nicht wären. 

Wegen Corona: Fällt die Freibad-Saison komplett ins Wasser?

Zwar gibt es mittlerweile in Baden-Württemberg mehr am Covid-19 Genesene als Erkrankte, allerdings ist dies ebenso wenig ein Grund zur Nachlässigkeit wie die erfreulicherweise sinkende Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele andere Menschen ein mit Sars-CoV-2 Infizierter ansteckt. Um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu beschränken, sind etwa Großveranstaltungen bis Ende August untersagt. Und zumindest derzeit trifft auch die Freibäder dasselbe Schicksal.

Ob und wann die drei Freibäder in Heilbronn - in der Neckarhalde, am Gesundbrunnen und in Heilbronn-Kirchhausen - öffnen werden, weiß Ursula Stiefken derzeit noch nicht. "Das hängt von den Auflagen und Vorschriften der Landesregierung ab", erklärt die Heilbronner Bäderleiterin.

Coronavirus: Freibäder in Heilbronn sind bereit zu öffnen

Noch gibt es hierzu kein klares Signal von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Co. Bereits am kommenden Mittwoch wollen Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten allerdings erneut über weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Rahmen des Lockdowns beraten. Stiefken hofft, dass dann auch die eigentlich anstehende Freibad-Saison Thema sein wird, sodass in Heilbronn, aber auch im Rest des Landes, Planungssicherheit herrscht.

Doch die Heilbronner Bäderleiterin stellt klar: "Sobald das Signal zur Öffnung kommt, sind wir bereit." Heißt: Die Verantwortlichen haben die Freibäder in Heilbronn mit Desinfektionsmittel nachgerüstet, entsprechende Markierungen, um die Coronavirus-Abstandsregelungen zwischen den Bäderbesuchern einzuhalten, sind in Planung. Ursula Stiefken: "Klar ist aber: Eine Freibadsaison, wie wir sie in den vergangenen Jahren erlebt haben, wird es 2020 nicht geben." Und das gibt beispielsweise auch den Angestellten in den Freibädern, wie zum Beispiel den Schwimmmeistern, zu denken.

Coronavirus: Ansteckungsgefahr im Freibad eher gering

Die Gefahr, sich am Coronavirus Sars-CoV-2 im Freibad anzustecken, schätzt Stiefken auf keinen Fall höher ein, als auf anderen Veranstaltungen und Plätzen, wo viele Menschen zusammenkommen: "Bei unseren Freibädern in Heilbronn haben wir den Vorteil, dass wir durch die großen Flächen und weiträumigen Anlagen die Sicherheitsabstände zwischen den Besuchern gut einhalten können." In der vergangenen Freibad-Saison kam es in mehreren Schwimmbädern der Region Heilbronn zu unschönen Vorfällen und überflüssigen Aggressionen.

Jetzt steht das Ende der Badesaison vor der Tür.

Im Wasser der Freibäderin Heilbronnsei die Hygienegefahr und die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung des Coronavirus eher gering. Schließlich ist das Wasser gechlort.

Sollte die Bundes- und Landesregierung in ihren weiteren Coronavirus-Beratungen entscheiden, dass Freibäder aufgrund der großen Besuchermenge in Stoßzeiten ebenso wie Großveranstaltungen zu behandeln sind, könnte es sein, dass die Schwimmbäder vorerst zumindest bis zum 31. August geschlossen bleiben müssten. 

Wie der SWR berichtet, wäre ein anschließendes Öffnen in den letzten Wochen des Spätsommers für die Freibäder aber kaum lohnenswert. Und dann wären im Corona-Sommer 2020 nicht die zahlreichen Erfrischungssuchenden, sondern leider gleich die ganze Freibad-Saison ins Wasser gefallen.

Rubriklistenbild: © Archiv/Mario Berger

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