Tierliebe nimmt unglückliche Wendung

Frau will Gutes tun - und baut dann genau deshalb einen Unfall

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Eine Frau baut in Heilbronn einen Unfall, weil sie tierlieb handeln will. (Symbolbild.)
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Eine eigentlich liebevolle Aktion endet für alle Beteiligten in einer Katastrophe.

Ein kurioser Autounfall ereignete sich am Mittwochmorgen in Heilbronn-Kirchhausen. Eine Frau eigentlich nur etwas Gutes tun - doch das Ganze endete im Desaster.

Die 46-Jährige fuhr von Kirchhausen nach Leingarten, als sie einen angefahrenen Marder entdeckte. Sie drehte deshalb in Leingarten um und fuhr zurück. Um den Marder zum Tierarzt zu transportieren, wickelte sie das Tier in eine Decke und setzte ihn auf ihren Schoß.

Unfall in Heilbronn: Gute Tat von Frau endet im Desaster

Während der Fahrt begann der Marder zu zappeln und zu beißen. Dadurch war die Frau abgelenkt und ihr Auto prallte am Ortseingang von Kirchhausen gegen zwei dort stehende andere Pkw.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine Autofahrerin leicht verletzt. Den entstandenen Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro. Der Marder verstarb während der Unfallaufnahme.

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