Stadt hat Feuerwerk nicht verboten

Silvester in Heilbronn und der Region: Das solltet ihr beim Böllern beachten

Heilbronn: So wird das Silvester-Feuerwerk sicher
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Damit alle an Silvester den funkelnden Himmel genießen können, sollte man beim böllern einiges beachten.
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Zwar gibt es in Heilbronn zu Silvester kein Feuerwerk-Verbot, doch Oberbürgermeister Harry Mergel hofft auf einsichtige Bürger. Mit diesen Tipps böllert man sicher.

  • Privates Silvester-Feuerwerk bleibt in Heilbronn erlaubt
  • OB Mergel hofft auf Zurückhaltung - im Sinne des Umweltschutzes
  • PETA fordert Böller-Verbot in Heilbronn

Update 31. Dezember: Wenn der Himmel um 0 Uhr wieder in bunten Farben erstrahlt und das neue Jahr begrüßt wird, freuen sich die meisten am Silvesterfeuerwerk. 

Doch private Feuerwerke können nicht nur schön und bunt sein. Sie bergen auch Gefahren: Verletzungen und Brände an Silvester sind leider keine Seltenheit. Deshalb warnen die Feuerwehr und das Ordnungsamt davor Feuerwerkskörper zu kaufen, die nicht von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen sind.

Silvester-Feuerwerk in Heilbronn: So kann sicher geknallt werden

Sichere Böller erkennt man an der CE-Kennung auf der Verpackung. Doch das  Siegel alleine bietet noch keine Sicherheit. Raketen, Böller und Co müssen auch richtig abgefeuert werden, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Dabei sollte man beachten, dass:
Feuerwerkskörper der Klasse II nur von Erwachsenen abgebrannt werden dürfen. Auch wenn Erwachsene dabei sind, dürfen Minderjährige diese nicht abfeuern.
▷ böllern  in der Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie in der Nähe von Fachwerkhäusern verboten ist.
Raketen nicht aus der Hand abgeschossen werden dürfen. Eine Flasche mit sicherem Stand oder ein ähnliches Gefäß sind wichtig, damit die Rakete auch wirklich in die Luft geht.
▷ Feuerwerkskörper, die nicht gezündet haben, sollte man nicht nochmals anzünden.
▷ auf dem Balkon und der Terrasse keine leicht entzündlichen Gegenstände mehr stehen.

Wer nicht sorgsam beim Böllern ist kann sogar wegen fahrlässiger Brandstiftung oder Körperverletzung belangt werden. Es sollte also jeder sehr umsichtig sein, beim Böllern. 
Nach einer langen Silvesternacht zieht die Polizei Heilbronn Bilanz und berichtet über ihre Einsätze. Das Ergebnis? Überrascht!

Heilbronn Silvester-Feuerwerk: OB Mergel appelliert an die Umsicht der Bürger

Update 20. Dezember: "Lassen Sie uns das tolle BUGA-Jahr 2019 fröhlich und umweltbewusst beenden", bittet Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel die Bürger. Zwar verhängte die Stadt in diesem Jahr kein Feuerwerksverbot, doch nun hofft der OB, dass die Heilbronner an Silvester ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.

"Wer zur Senkung der Feinstaubbelastung beitragen möchte, sollte auf sein persönliches Feuerwerk verzichten oder sich mit Nachbarn zusammentun", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Es bleibt abzuwarten wie viele Heilbronner sich diesem Appell anschließen werden, um die Feinstaubbelastung im neuen Jahr so gering wie möglich zu halten. 

Heilbronn: PETA fordert Böller-Verbot an Silvester

Update 12. Dezember: Es gibt Feuerwerk. Es gibt kein Feuerwerk. Es gibt Fe... In Heilbronn ist es ein ewiges Hin und Her. Nachdem zuletzt die Stadt entschied: Es darf an Silvester geböllert werden und Oberbürgermeister Harry Mergel an die Vernunft appellierte, meldet sich nun die Tierschutzorganisation PETA zu Wort. In einer Pressemitteilung schreibt PETA: "Feinstaub belastet die Natur massiv – hunderte Tiere in Angst und Panik." Der Grund: An Neujahr soll die Feinstaub-Konzentration an manchen Orten genauso hoch sein, wie sonst im ganzen Jahr. 

Tausende Tiere in Heilbronn an Silvester verängstigt oder aufgeschreckt 

Es geht aber nicht nur um die Belastung und die möglichen gesundheitlichen Folgen. So werden laut PETA "tausende Wildtiere und tierische Mitbewohner in massiv verängstigt oder aufgeschreckt, was zu schweren Verletzungen und tödlichen Unfällen führen kann." Gezielt wird Heilbronn aufgefordert Feuerwerke endlich zu verbieten - aus Gründen des Umwelt- und Tierschutz. 

Jana Hoger, die Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA: "Heilbronn gehört zu den am meisten mit Feinstaub belasteten Städten Deutschlands – hier noch an Silvester den Feinstaub in die Luft zu böllern, muss verboten werden." Ob die Stadt Heilbronn und OB Mergel das so kurz vor Silvester nochmal auf den Tisch bringen, bleibt abzuwarten. Silvester rückt näher - und aktuell auch das Feuerwerk in der Stadt Heilbronn.

Wenige flächendeckende Böllerverbote zu Silvester in Baden-Württemberg geplant

Update 27. November: Trotz großer Verbotsbemühungen von Umweltschützern bleibt das Böllern zum kommenden Silvester in weiten Teilen Baden-Württembergs erlaubt. Bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den größeren Städten und Gemeinden gaben die meisten an, keine Böllerverbote zum Jahreswechsel zu verhängen. Andere wie Stuttgart und Konstanz wollen in bestimmten Gebieten Verbote aussprechen.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte die Bundesregierung aufgefordert, Böllerverbote durch Gesetzesänderungen zu erleichtern und 98 deutsche Städte aufgefordert, das Böllern in den Innenstädten zu verbieten. Aus Gründen der Luftreinheit wollte keine der befragten Städte auf das Böllern verzichten. Im Gegenteil: Städte wie Heilbronn können unter anderem wegen geringer Feinstaubwerte kein Verbot aussprechen.

Der häufigste von Städten genannte Grund für Verbote und Verbotszonen waren Sicherheitsbedenken. Unter anderem in Stuttgart gibt es in der Innenstadt böllerfreie Zonen, die vor allem die Sicherheit zum Jahreswechsel erhöhen sollen. Andere Städte wie Freiburg, Mannheim, Heilbronn und Reutlingen verzichten fast völlig auf ein Verbot.

Heilbronner OB Mergel bittet um "Zeichen für den Klimaschutz"

Update 25. Oktober: Das angesichts der Klimadebatte geplante Böllerverbot in der Heilbronner Innenstadt wird nicht kommen - soviel ist klar, denn: Eine Prüfung durch die Verwaltung habe ergeben, "dass ein derartiges Verbot rechtlich nicht zulässig ist." Das hat die Stadt Heilbronn in einer Mitteilung am Freitag bekannt gegeben. Zwar wurde keine Begründung genannt, aber Oberbürgermeister Harry Mergel äußerte sich. Er bedauert das Ergebnis und appelliert an die Heilbronner: "Lassen Sie uns das tolle BUGA-Jahr 2019 fröhlich und umweltbewusst beenden." Er bat die Bewohner, "an Silvester ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und in der Innenstadt auf ein persönliches Feuerwerk zu verzichten oder sich mit Nachbarn zusammentun."

Umweltschützer kritisieren schon lange die hohe Feinstaubbelastung durch Silvester-Böllerei. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) forderte mehrere baden-württembergische Kommunen mit hoher Feinstaubbelastung im Jahresdurchschnitt auf, Silvester-Feuerwerke in ihren Innenstädten zu verbieten - darunter auch Heilbronn.

Forderung nach Feuerwerkverbot - nicht in Heilbronn

Update 25. Oktober: Im Sommer hatte die Deutsche Umwelthilfe ein Verbot für Feuerwerk an Silvester in insgesamt 31 Innenstädten gefordert (echo24.de berichtete am 31. Juli - mehr Infos weiter unten). Darunter auch Heilbronn! Oberbürgermeister Harry Mergel hatte daraufhin das Ordnungsamt gebeten, ein solches Verbot in der Innenstadt zwischen der Mannheimer Straße/Weinsberger Straße, Oststraße, Südstraße und Weststraße vorzubereiten.

Nun ist klar: Ein Böllerverbot an Silvester wird es in der Heilbronner Innenstadt nicht geben. Das erklärte eine Sprecherin der Stadtverwaltung auf SWR-Anfrage. Aber: Die Bürger werden gebeten sich mit Feuerwerksraketen und Knallern zurückzuhalten. Die Deutsche Umwelthilfe hat ihre Forderung nach einem Böller-Verbot mittlerweile auf 98 Städte ausgeweitet.

Eventausschuss für "Flammende Sterne" in Heilbronn "aus heiterem Himmel"

Update 16. August: Feuerwerk-Fans waren nicht gerade erfreut zu hören, dass das beliebte Event "Flammende Sterne" aus Heilbronn "verbannt" wurde. echo24.de hat beim Veranstalter nachgefragt, wie es dazu kam. Was wurde bisher kommuniziert? Gab es vorher schon Anzeichen oder Andeutungen auf ein Aus für "Flammende Sterne"?

"Wir waren selbst überrascht. Die E-Mail vom Gartenbauamt kam aus heiterem Himmel", sagt Jürgen Wünsche von der ausrichtenden Gesellschaft für Marketing- und Presseservice. Die Begründung, dass "das Event nicht mehr in die Zeit passe", kann er nicht so richtig nachvollziehen. Daraufhin hat Wünsche einen Brief an den Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel gesendet, in dem er betont, dass Feuerwerke seiner Meinung nach zu Unrecht als "Klimakiller" verteufelt werden. Bis heute, 16. August sei keine Antwort gekommen, erklärte er auf Anfrage von echo24.de.

Wünsche verweist auf Untersuchungen, wonach es sich bei Feuerwerken um temporäre und räumlich sehr eng begrenzte Emissionen handele. Der Feinstaub, der dabei entsteht, falle auf das ganze Jahr gerechnet kaum ins Gewicht.

Fragwürdig bleibt es für Wünche jedoch trotzdem, warum  auf dem Heilbronner Volksfest weiterhin "geböllert" werden darf. Wie echo24.de am 13. August berichtete, geht es der Stadt dabei um die Tradition und laufende Verträge. 

+++Update 13. August+++

Das Pyro-Spektakel "Flammende Sterne" ist zwar in Heilbronn Geschichte. Ein komplettes Aus für die Veranstaltung "Flammende Sterne" bedeutet das aber noch lange nicht. Denn: Trotz der aktuellen Umweltdiskussionen soll das Feuerwerksfest "Flammende Sterne" in Ostfildern auch in den nächsten Jahren stattfinden. Die Stadt hat den Vertrag für die kommenden fünf Jahre verlängert.

Das ändert aber nichts daran, dass das Feuerwerk "Flammende Sterne" in Heilbronn nicht mehr stattfinden wird. "Wir finden, dass die Veranstaltung nicht mehr in die Zeit passt", sagte eine Stadtsprecherin. "Wir wollen ein Zeichen setzen." Dieses Zeichen wird beim Heilbronner Volksfest allerdings nicht gesetzt - "aus Traditionsgründen und weil es Verträge gibt", heißt es im Rathaus.

Wow! Das sind die besten Bilder von den Flammenden Sternen 

Die "Flammende Sterne"-Veranstalter verweisen dagegen auf neue Berechnungen und eine anstehende Studie. Es sei "irrsinnig und irreal", ein Feuerwerk zum Schutz des Klimas abzusagen, sagte Jürgen Wünsche von der ausrichtenden Gesellschaft für Marketing- und Presseservice. An den drei Tagen des Festivals auf den Fildern entstehe am kommenden Wochenende eine verschwindend geringe Menge an Feinstaub und Kohlendioxid. Die Veranstalter erwarten 50.000 Zuschauer.

+++ Update, 10. August +++ Aus für Feuerwerk-Festival "Flammende Sterne"

Allzu oft werden Heilbronner nicht mehr in den Genuss eines Feuerwerks am Himmel kommen. Ob an Silvestern noch geknallt werden darf, steht derzeit noch zur Diskussion (siehe unten). Das Festival-Spektakel "Flammende Sterne" hat dagegen keine Zukunft. Wie die Stadt stimme.debestätigte, wird der Wettstreit der Pyrochtechniker 2020 nicht erneut im Wertwiesenpark stattfinden.

Das Verbot sei demnach eine Maßnahme zur Luftreinhaltung. Die Deutsche Umwelthilfe hatte unlängst einen Antrag an Heilbronn gestellt, private Silvesterfeuerwerke zu verbieten, weil die Feinstaubbelastung in der Stadt zu hoch sei. 

"Flammende Sterne": Aus für Feuerwerks-Festival in Heilbronn

Mit dem Aus für "Flammende Sterne" ist hier nun offenbar ein erster Schritt für sauberere Luft erfolgt. "Die Entscheidung wird polarisieren und kann nur ein kleiner Beitrag zur Luftreinhaltung sein", sagte Oberbürgermeister Harry Mergel der Stimme.

In wie weit auch weitere Feuerwerke zu Gunsten geringerer Feinstaubbelastung Platz machen müssen, ist weiter unklar. Zwar solle das Abschlussfeuerwerk nach dem Heilbronner Volksfest zunächst unangetastet bleiben, eine Überlegung für Alternativen gäbe es aber auch hier: beispielsweise eine Lasershow.

+++ 1. August +++ Auch der Müll ist ein Argument gegen das private Silvesterfeuerwerk

Auch in Heilbronn ist die Feinstaubbelastung zu hoch. Deshalb hat die Deutsche Umwelthilfe einen Antrag an die Stadt Heilbronn geschickt, mit der Aufforderung zu prüfen ob private Silvesterfeuerwerke verboten werden können.

Die Stadt hat bereits die Prüfung begonnen und wird noch dieses Jahr eine Entscheidung treffen. Doch nicht nur die Feinstaubbelastung könnte ein Argument für das Verbot des privaten Silvesterfeuerwerks sein. Denn zu Neujahr fällt mit den vielen Böllern und Raketen auch eine Unmenge an Müll an.

Zirka eine Tonne Müll muss die Stadt jedes Jahr zu Neujahr entsorgen. "Fünf Personen, eine Kleinkehr- und eine Großkehrmaschine sind am 1. Januar in der Innenstadt unterwegs", erklärt Heilbronns Pressesprecher Christian Britzke. Damit kommen zu Beginn schnell mal 35 Stunden Arbeitseinsatz zusammen. Aber nach dem 1. Januar ist die Aufräumarbeit noch nicht beendet: "Auch in den folgenden zwei bis drei Wochen wird noch Silvestermüll beseitigt", sagt Britzke.

Müll-Probleme tauchen immer wieder in Heilbronn auf. Zuletzt ärgerten sich Anwohner über einen großen Müllberg in der Südstraße.

+++ 31. Juli, 15.50 Uhr +++ Entscheidung definitiv noch dieses Jahr 

"Die Prüfung ist jetzt angelaufen", antwortet Christian Britzke, Pressesprecher der Stadt Heilbronn auf die Frage, ob erst der Antrag der Deutschen Umwelthilfe zur Prüfung eines Verbots von privatem Silvesterfeuerwerk in Heilbronn geführt hätte.

Da die Umwelthilfe auch dafür bekannt ist, gerichtlich gegen Grenzüberschreitungen bei den Feinstaubwerten vorzugehen, zeigt die Stadt mit der umgehenden Prüfung auch, dass sie das Thema nicht auf die leichte Schulter nimmt. Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel hatte gleich zu beginn gesagt, dass das Thema ernst genommen werde.

Wann allerdings die Prüfung zu einem möglichen Feuerwerk-Verbot abgeschlossen sein wird ist noch offen: "Ein konkreter Termin kann noch nicht genannt werden, aber sicherlich rechtzeitig vor Silvester", verspricht Britzke. Damit ist das Bangen für die Böller-Freunde in Heilbronn also noch lange nicht zu Ende.

+++ 31. Juli Ursprungsmeldung +++ 

Bald keine Feuerwerke mehr in Heilbronn? Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Anträge an die Städte geschickt, die eine hohe Feinstaubbelastung haben, um das private Feuerwerk zu Silvester zu verbieten. 31 Städte sind von diesen Anträgen betroffen. Auch in Heilbronn wird die Silvester-Böllerei wahrscheinlich bald ein Ende haben.

Feuerwerk-Verbot in der Heilbronner Innenstadt wird vorbereitet

"Wer das Thema Luftreinhaltung ernst nimmt, muss leider auch über den für manchen schmerzhaften Schritt eines 'Böllerverbots' zu Silvester nachdenken", erklärte Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel. "Deshalb habe ich das Ordnungsamt gebeten, ein solches Verbot in der Innenstadt zwischen der Mannheimer Straße/Weinsberger Straße, Oststraße, Südstraße und Weststraße vorzubereiten."

Das heißt dann wohl "Bye bye Böller" in Heilbronn? OB Mergel hält noch ein kleines Fenster offen: "Gleichzeitig prüfen wir, ob wir außerhalb dieser Grenzen eine öffentliche Ersatzfläche zur Verfügung stellen können." Dann könnten die Heilbronner an Silvester zumindest in bestimmten Bereichen böllern.

Böller-Verbot in der Region: Große Feinstaub-Belastung an Silvester

In Altstädten in der Region gibt es bereits ein Böllerverbot. Dabei geht es aber weniger um die Feinstaubbelastung, als um die Brandgefahr. Die Deutsche Umwelthilfe gibt an, dass "zum Jahreswechsel durch Feuerwerkskörper in wenigen Stunden 5.000 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden. Dies entspricht etwa 17 Prozent der jährlich im Straßenverkehr entstehenden Feinstaubmenge."

"Ein Silvesterfeuerwerk gehört für viele Menschen zum Jahreswechsel und so soll es auch bleiben. Wir brauchen aber für die mit Luftschadstoffen hoch belasteten Innenstädte einen Schutz vor den Feinstaubmassen aus archaischer Pyrotechnik", erklärt DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch.

Öffentliche Shows nicht von Feuerwerks-Verbot betroffen

Doch ein absolutes Aus für Feuerwerkspektal sei dieser Antrag nicht: "Ein öffentliches Feuerwerk oder eine professionelle Pyro-Show sind dabei nicht nur sicherer. Diese belasten die Umwelt auch weniger, da hier meist andere Feuerwerksbatterien zum Einsatz kommen", erklärt die DUH.

Damit scheinen zumindest die großen Feuerwerke wie das Event Flammende Sterne und das Abschlussfeuerwerk auf dem Heilbronner Volksfest nicht in Gefahr zu sein.

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