35-Jähriger beschäftigt die Polizei

Falscher Notruf: Von wegen Messerattacke!

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Symbolbild.
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Ein 35-Jähriger hat die Polizei in den letzten Tagen mehrfach unnötig um Hilfe gebeten.

Einfach unfassbar! Ein 35-Jähriger hält seit einigen Tagendie Heilbronner Polizei in Atem. Zuletzt gingen mehrfach krasse Notrufe bei den Beamten ein - alle waren falsch. In der vergangenen Nacht setzte der Mann noch einmal neue Maßstäbe.

Rückblick: In der Nacht auf Donnerstag erfindet der Biberacher eine Vergewaltigung. Die Polizei bemerkt schnell, dass es keine Vergewaltigung gab. Stattdessen war reichlich Alkohol im Spiel. Und der Mann hatte schon Nachmittags ordentlich in der Innenstadt randaliert.

Doch es kommt noch schlimmer: In der Nacht auf Freitag geht ein erneuter Notruf ein. Der männliche Anrufer gibt an, von seiner alkoholisierten Freundin mit einem Messer bedroht und verletzt worden zu sein. Die Polizei ist in Alarmbereitschaft, rückt mit Beamten des Reviers und der Hundeführerstaffel aus.

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Noch während der Anfahrt der nächste Anruf. Jetzt lautet das knappe Statement: "Sie" ist jetzt tot. Auch der Rettungsdienst wird eingeschaltet. Doch vor Ort - wieder nichts. Keine Verletzten. Keine Messerattacke. Und erst recht keine Tote.

Nur erneut der 35-Jährige, diesmal mit seiner extrem betrunkenen Freundin. Beide hatten sich offenbar ordentlich gezofft, doch strafbar war dabei nichts gewesen. Die erneuten Notrufe allerdings werden Konsequenzen haben. Hoffentlich so, dass der 35-Jährige nur noch bei echten Notfällen die offenbar so beliebte Nummer wählt. Denn dafür ist die Polizei schließlich wirklich da.

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