Polizei, Feuerwehr und Co.

Danke, dass ihr an Weihnachten für uns da seid!

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Symbolbild.
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Wer an den Feiertagen arbeitet, verzichtet auf sein Fest, damit andere ein umso schöneres erleben können. Wir sagen "Danke"!

Von wegen besinnlich! Bei manchen brennt an Weihnachten der Baum. Im wahrsten Sinne des Wortes. Was wie ein schlechter Scherz klingt, kommt immer wieder mal vor - Kerzen entzünden den Tannenbaum und alles brennt lichterloh. Solche und andere Fälle sind ohnehin eine Katastrophe für die Betroffenen. Aber was wäre, wenn dann nicht schnelle Hilfe nahen würde? Feuerwehrleute, Polizisten, Ärzte, Krankenpfleger, Streetworker, Seelsorger und und und… Sie alle arbeiten an Heiligabend, den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr. Für sie ist es "nur" ihr Job. Doch für viele sind sie die Rettung. echo24.de sagt "Danke, dass ihr für uns da seid!"

"Natürlich trauert man Weihnachten und Silvester nach", sagt der Heilbronner Feuerwehrmann Conrad Wagenbach. Er ist einer von insgesamt 17 Kollegen, die an Weihnachten und Silvester Dienst schieben. Und das den ganzen Tag lang. "Wir müssen für den Ernstfall natürlich 24 Stunden lang besetzt sein. An Silvester werden wir dafür auch noch zusätzlich von sechs Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt", erklärt Jürgen Vogt, Pressesprecher der Feuerwehr Heilbronn.

Geht ihr an Weihnachten feiern?

Für Familien und Freunde heißt das verzichten. Denn es ist hart, wenn Mama, Papa oder Geschwister beim Geschenkeauspacken fehlen oder nicht mit ihren Lieben ins Neue Jahr starten. Auch der Heilbronner Polizeipräsident Hartmut Grasmück betont: "Ich bin stolz auf die Moral und das vorbildliche berufliche Selbstverständnis unserer Mitarbeiter. Alle akzeptieren, dass sie einen 'Rund-um-die-Uhr'-Beruf ergriffen haben."

Statt feiern also schaffen. Doch Wagenbach und die Kollegen sehen das positiv: "Die Zeit geht mit den Einsätzen schnell rum. Außerdem haben wir auf der Wache ein sehr gutes Verhältnis. Das macht den Dienst natürlich einfacher." Trotzdem: Gerade zu den Feiertagen sind die Freunde und Helfer von Polizei und Feuerwehr so enorm wichtig.

Für die großen und kleinen Krankheiten kommen Krankenhäuser und Apotheken noch hinzu. Auch sie sind stets für ihre Patienten da. Denn auch über die Feiertage müssen Leben gerettet, Brüche geschient und Erkältungen behandelt werden.

Natürlich erstreckt sich das große "Dankeschön" aber auch auf alle Einrichtungen, die Einsamen und Verzweifelten über die für sie oft schwierige Weihnachtszeit helfen. Ob persönlich oder im Telefongespräch – Pfarrer und Seelsorger sind für alle da, die ein offenes Ohr brauchen. Sie hören zu und haben immer ein liebes Wort übrig.

Abseits der extremen Fälle gibt es aber noch viele Menschen mehr, die auch an den Feiertagen arbeiten. Die ihr Fest opfern, um anderen ein umso schöneres zu ermöglichen. Beispielhaft deshalb:

Danke an alle Tierheime, die ausgesetzte Vierbeiner aufnehmen und sie liebevoll betreuen.

Danke an alle Kellner, Köche und Fast-Food-Ketten, dass ihr unseren Hunger zwischendurch stillt oder für ein festliches Menü sorgt, wenn wir selbst zu faul zum Kochen sind.

Danke an alle Bus-, Taxi- und Bahnfahrer, Piloten und Kapitäne – bei Euch dürfen wir "Driving home for Christmas" lautstark singen und kommen sicher an.

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