Corona-Vorwarnstufe für Heilbronn vorbei

Wieder neue Corona-Fälle in Heilbronn bekannt! Wie weit ist es zur Vorwarnstufe?

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In den letzten beiden Wochen galt in Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe – die Stadt bereitete sich auf den Ernstfall vor. Aber wie sieht es jetzt aus?

  • In Heilbronn stiegen die Zahl der Coronavirus-Infektionen zuletzt wieder an. 
  • In Heilbronn galt bereits die Corona-Vorwarnstufe
  • Jetzt hat sich ein wichtiger Wert geändert - Heilbronn kann vorsichtig aufatmen.

Aktuelle Corona-Zahlen in Heilbronn: Wieder neue Fälle! Wie weit ist es zur Vorwarnstufe?

Update, 10. September: Acht neue Corona-Fälle sind am Donnerstag im Stadtkreis Heilbronn bekannt. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf 662. Die Corona-Vorwarnstufe gilt ab einem Wert von 35 je 100.000 Einwohner. Diese Grenze hatte Heilbronn leider bereits geknackt. Am Donnerstag liegt der Wert aber weiter unter der wichtigen Grenze. Konkret ist der Reise-Rückkehrer als Risiko mit 26,9 angegeben. 

Coronavirus - häufigste Symptome

Fieber, trockener Husten, Müdigkeit

Coronavirus - seltenere Symptome

Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, Verfärbungen an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag

Erste bekannte Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg

Reisende aus Italien

Corona-Wert in Heilbronn: Kommt die Vorwarnstufe wieder? Das ist der aktuelle Wert!

Update, 09. September: In Heilbronn wurde vor kurzem die Corona-Vorwarnstufe ausgerufen. Eine Maßnahme aufgrund der zu hohen 7-Tage-Inzidenz, die Heilbronn bislang als einzige Stadt in Baden-Württemberg seit Monaten treffen musste. Heißt: Der Wert von 35 Infizierten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen wurde erreicht. 

Aber: Dieser Wert ging zurück, sank unter die Marke von 35 und die Vorwarnstufe in Heilbronn wurde wieder ausgesetzt. Seitdem werden die Entwicklungen rund um das Coronavirus in Heilbronn genau beobachten - auch an diesem Mittwoch. Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg teilte mit: Die 7-Tages-Inzidenz in Heilbronn liegt bei 26,2.

Das bedeutet, dass der Wert von Dienstag auf Mittwoch wieder leicht rückläufig ist. Am Vortag lag Heilbronn noch bei 26,9. Während ab 35 die Vorwarnstufe ausgerufen wird, ist 50 die kritische Marke, bei der aus der Vorwarnstufe die Warnstufe wird.

Heilbronn: Wichtiger Wert steigt - aktuelle Zahlen nach Corona-Vorwarnstufe!

Update vom 8. September: Als bislang einzige Stadt in Baden-Württemberg galt in Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe, weil die 7-Tage-Inzidenz einen Wert von 35 überschritten hatte. Über das Wochenende blieb dieser Wert konstant unter dieser kritischen Marke. Am Montag lag er sogar nur noch bei 23,8.

Doch nach fünf Neuinfektionen am Dienstag steigt die 7-Tage-Inzidenz in Heilbronn wieder deutlich an. Laut dem baden-württembergischen Landesgesundheitsamt liegt dieser Wert nun bei 26,9 und damit trotzdem unterhalb der Grenze, sodass die Vorwarnstufe auch weiterhin nicht mehr gilt.

Nach Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn: Wert ändert sich erneut stark - in diese Richtung!

Update, 07. September: Die Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn gilt nicht mehr, das gab die Stadt auf echo24.de-Nachfrage bekannt. Aber: Bleibt es auch so? Nachdem die 7-Tage-Inzidenz am Wochenende den Wert von 35 stark unterboten hatte, ist nun die Frage, ob es stabil darunter bleibt. 

Am Nachmittag dann die Entwarnung: Ja, der Wert bleibt nicht nur stabil, sondern sinkt sogar weiter. In Heilbronn entwickelte sich die 7-Tage-Inzidenz von 29,3 (Samstag) auf 26,9 (Sonntag) und nun zu 23,8 (Montag). Heißt: Die Corona-Vorwarnstufe wird in Heilbronn also weiterhin nicht mehr existieren.

Nach Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn: Wert ändert sich extrem – Sorge vor Rückschlag

Update vom 7. September: Seit dem 23. August war in Heilbronn besondere Achtsamkeit angesagt, denn an diesem Sonntag wurde in der Stadt aufgrund der vielen Neuinfektionen die Corona-Vorwarnstufe ausgerufen. Diese gilt als erreicht, wenn die 7-Tage-Inzidenz einen Wert von 35 übersteigt. 

Am Samstag, 5. September, und Sonntag, 6. September, lag dieser wichtige Wert bei 29,3 und 26,9. Ist jetzt also Entwarnung angesagt? Zumindest gilt die Corona-Vorwarnstufe nicht mehr, das bestätigte eine Sprecherin der Stadt Heilbronn auf echo24.de-Nachfrage. 

Es treten bei der Vorwarnstufe aber auch keine speziellen Maßnahmen in Kraft, die jetzt nicht mehr wirksam sein könnten. Erst bei der Corona-Warnstufe – bei einem Wert ab 50 – gelten bestimmte Regeln. Diese Maßnahmen sind dann auch so lange gültig, bis der kritische Wert mindestens sieben Tage am Stück unterschritten ist. 

Kritischer Corona-Wert in Heilbronn unterschritten: Stadt warnt vor weiteren Risiken

Trotzdem ist weiterhin Achtsamkeit angesagt, denn die positive Entwicklung kann sich auch schnell wieder ändern. Aufgrund des bevorstehenden Ferienendes sei mit weiteren Reiserückkehrern aus Risikogebieten zu rechnen. Zudem kämen alle Kinder und Jugendlichen zurück an die Kindergärten und Schulen. Daher sei es unumgänglich, weiterhin auf Abstand zu achten, Hygieneregeln einzuhalten und Masken zu tragen, so die Pressesprecherin. 

Wieso die 7-Tage-Inzidenz jetzt gefallen ist, dazu können die Verantwortlichen bei der Stadt Heilbronn keine genaue Erklärung liefern. Es handle sich dabei aber nur um "eine Moment-Aufnahme, in der positiven wie in der negativen Entwicklung", heißt es von Seiten der Stadt. 

Nach Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn: Wert ändert sich extrem - aktuelle Zahlen

Update vom 7. September: Heilbronn kann aufatmen - zumindest vorsichtig. Denn: Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 27 (Stand 7. September, 0 Uhr, RKI Covid-19-Dashboard). Im Stadtkreis Heilbronn sind lediglich zwei Neuinfektionen mit dem Coronavirus am Sonntag bekannt. In den letzten zwei Wochen galt in Heilbronn fast durchgehend die Vorwarnstufe - der Wert kletterte teils bis über 40.  

Corona-Vorwarnstufe für Heilbronn: Aktuelle Entwicklungen - Wert sinkt extrem!

Update, 05. September: Die Corona-Vorwarnstufe gilt immer noch in Heilbronn. Der Grund: Der 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt seit dem 23. August über der Vorwarn-Marke von 35. Das bedeutet, dass in den letzten sieben Tagen auf 100.000 Menschen 35 infizierte Personen kommen. Bereits am Donnerstag sank der Wert kurz unter die Marke, ging aber am Freitag direkt wieder drüber. 

Aber: Wie sieht es nach der Bekanntgabe der neuesten Entwicklungen am Samstag aus? Hat sich die Lage in Heilbronn gebessert? Die Antwort lautet: Ja! Statt 37,3 wie noch am Vortag liegt der Wert für Heilbronn am Samstag bei 29,3 und somit klar unter der kritischen Marke. Ob die Stadt die Vorwarnstufe aufheben wird, bleibt abzuwarten, denn schließlich kommt es auch auf die Konstanz an. 

Dennoch bleibt Heilbronn in Baden-Württemberg Spitzenreiter in der 7-Tage-Inzidenz. Knapp dahinter liegt der Stadtkreis Ulm mit einem Wert von 28,5. 

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe bleibt - Wert wieder kritisch!

Update 4. September, 18:50 Uhr: Seit dem 23. August gilt in Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe, weil der Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten wurde. Am Donnerstag dann die Erleichterung erstmals seit dem die Vorwarnstufe ausgerufen wurde, sank der Wert wieder unter 35. 

Doch die Freude war nicht von langer Dauer. Pünktlich zum Wochenende stieg die 7-Tages-Inzidenz auf 37,3 und liegt damit wieder über dem kritischen Wert. Insgesamt wurden elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Somit gilt die Vorwarnstufe in Heilbronn auch weiterhin.

Heilbronn: Ende der Corona-Vorwarnstufe? Wichtiger Wert endlich verändert

Update, 4. September: Wochenlang hielt Heilbronn den Atmen an. Denn: Die Vorwarnstufe war wegen der erneuten Ausbreitung des Corona-Virus ausgerufen worden. Im Klartext: Auf 100.000 Einwohner infizierten sich innerhalb einer Woche zu viele Menschen. Die sogenannte 7-Tages-Inzidenz lag somit über einem Wert von 35. 

Die Stadt hatte bereits einen Maßnahmenkatalog veröffentlicht, sollte der Wert auch die 50er-Marke überschreiten. Dann hätte nämlich die "Eingriffsstufe" gegolten. Doch jetzt darf erstmal aufgeatmet werden. 

Vorwarnstufe in Heilbronn: Wird sie bald offiziell beendet? 

Die Zahlen entwickeln sich zum Positiven. Der aktuelle 7-Tage-Inzidenz-Wert liegt bei 34,1. Die Vorwarnstufe wurde aber von offizieller Stelle noch nicht beendet.

Corona-Vorwarnstufe für Heilbronn: Jetzt veröffentlicht Stadt mögliche Maßnahmen

Update, 1. September: Zwar ist die kritische Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner für Heilbronn noch in weiter Ferne, doch im Rathaus bereitet man sich so langsam auf den Ernstfall vor. Denn: Seit dem 23. August liegt die 7-Tages-Inzidenz beständig über einem Wert von 35.

Sollte die Marke von 50 Neuinfektionen überschritten werden, drohen in dieser sogenannten "Eingriffsstufe" weitreichende Maßnahmen. Entsprechend hat die Stadt Heilbronn einen Maßnahmenkatalog für diesen Fall erstellt und diesen am Dienstag vorgestellt. 

Coronavirus in Heilbronn: Schulen und Kitas sollen auch im Ernstfall offen blieben

Immerhin: Einen erneuten Lockdown sieht die vorbereitete Allgemeinverfügung laut Oberbürgermeister Harry Mergel nicht vor. "Unser Ziel ist es vielmehr, maximalen Gesundheitsschutz bei minimalen Eingriffen in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben zu gewährleisten", erklärt der Heilbronner Oberbürgermeister weiter. Aus diesem Grund seien mögliche Maßnahmen zielgerichtet auf das aktuelle Infektionsgeschehen abgestimmt. 

Auch eine erneute Schließung von Schulen und Kitas soll laut Bürgermeisterin Agnes Christner vermieden werden. Stattdessen soll die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten verlängert werden, so wie es auch Bund und Länder ab Ende September/Anfang Oktober vorsehen. "Damit nehmen wir genau die Gruppe in den Blick, auf die sich das Infektionsgeschehen in Heilbronn derzeit konzentriert", sagte Mergel.  

Heilbronn ist in Alarmbereitschaft - es gibt zu viele positive Corona-Tests. 

Die Quarantäne kann dann frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test aufgehoben werden. Als zusätzliche Testmöglichkeit ist die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg derzeit mit der Stadt Heilbronn im Gespräch, ob auf der Theresienwiese ein Corona-Drive-In eingerichtet werden soll.

Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn: Im Ernstfall gibt es Regeln für Veranstaltungen

Zusätzlich sieht die Allgemeinverfügung Einschränkungen für private und öffentliche Veranstaltungen vor. Wird der Wert von 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner überschritten, soll die Teilnehmerzahl von öffentlichen Veranstaltungen auf 250 Teilnehmer begrenzt werden, für größere Veranstaltungen bis maximal 500 Teilnehmer ist eine Genehmigung des Ordnungsamts der Stadt Heilbronn nötig. Es gelten die Schutz-, Abstands- und Hygienevorgaben.

Private Veranstaltungen sind in privaten Räumen laut der Allgemeinverfügung dann nur noch mit 25 Personen erlaubt, in mietbaren Räumen sind 50 Teilnehmer zulässig. Bei Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern muss vorher mit dem Ordnungsamt ein Hygienekonzept erarbeitet werden. "Die Einschnitte im privaten Bereich sind uns besonders schwer gefallen", sagte Mergel. "Leider haben sich aber gerade private Feiern wie große Hochzeiten und Geburtstage immer wieder als Hotspots für Neuinfektionen erwiesen."

Heilbronn: Ausweitung der Maskenpflicht möglich

Zudem könnte auch das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ausgeweitet werden. Die Maskenpflicht könnte dann laut der Stadt Heilbronn auch auf den Laufwegen in Gastronomiebetrieben, Kinos, Kunst- und Kultureinrichtungen und in Kirchen, Moscheen u.Ä. gelten. 

Auch auf den Begegnungsflächen - wie z.B. auf Fluren - von Hotels sowie Sportanlagen und -einrichtungen, Kunst-, Kultur- und Bildungseinrichtungen und Märkten unter freiem Himmel würde dann die Maske verpflichtend sein. 

Sollten die Corona-Zahlen in Heilbronn den kritischen Wert überschreiten, soll die Maskenpflicht ausgeweitet werden. 

Corona-Zahlen in Heilbronn: So lange würden die strengeren Regeln gelten

"Mit diesem Maßnahmenkatalog in der Schublade und den Erfahrungen aus den ersten Monaten der Corona-Pandemie sehen wir uns gut vorbereitet", erklärt der Heilbronner Oberbürgermeister. "Die Hoffnung bleibt aber natürlich, dass wir die 50er Marke nie überschreiten und mit den allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen um eine Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen herumkommen."

Sollte Heilbronn die Grenze von 50 überschreiten, müsste die Allgemeinverfügung so lange gelten, bis die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen im Stadtkreis Heilbronn wieder unter diese Marke sinkt. 

 Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn bleibt - das ist der aktuelle Wert!

Update, 31. August: Neue Woche, neues Glück? Das gilt nicht ganz für die Stadt Heilbronn, die als erste und bislang einzige baden-württembergische Stadt in den letzten Wochen die Corona-Vorwarnstufe ausrief, denn: Der entscheidende Wert ist erneut gestiegen. 

Es geht dabei um die 7-Tage-Inzidenz, die in Heilbronn die Marke von 35 geknackt hat. Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen infiziert wurden. Der Wert liegt in Heilbronn bei 38,8 und somit um 1,5 höher als noch am Sonntag. 

Ab einem Wert von 35 wird die Vorwarnstufe ausgerufen, bei 50 gilt de Warnstufe und es werden härtere Maßnahmen eingeführt. Auch die aktuellen Corona-Zahlen für Baden-Württemberg haben die nächste 1.000er-Zahl erreicht.

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe ausgerufen - Aktuelle Lage am Sonntag

Update, 30 August: Wie bereits am Vortag, ist auch am Sonntag die Zahl der Neuinfektionen leicht zurückgegangen. Heilbronn bleibt zudem weiterhin die einzige Stadt in Baden-Württemberg, in der die Vorwarnstufe ausgerufen werden musste, da die 7-Tages-Inzidenz über 35 lag.

Am Samstag war dieser Wert noch einmal in die Höhe geschossen. Doch der Blick auf die Zahlen vom Sonntag zeigt: Die Einschätzung aus der Lagebesprechung am Morgen war richtig! Laut den aktuellen Zahlen des baden-württembergischen Landesgesundheitsamt, liegt die 7-Tages-Inzidenz für die Stadt Heilbronn bei 37,3.

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe ausgerufen - Wert steigt, jetzt äußert sich die Stadt

Update, 30. August: Wenige Tage ist es her, seit Heilbronn beim 7-Tage-Inzidenz die kritische Marke überschritten hat. Die Folge: Im Stadtkreis wurde die Corona-Vorwarnstufe ausgerufen. Am Samstag wurde dann deutlich wie dramatisch die Situation in Heilbronn wirklich ist.

Der Wert stieg drastisch an und liegt nun bei 45,2, entsprechend fand am Sonntagmorgen eine Lagebesprechung statt. Neben dem Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel nahmen daran auch Bürgermeisterin Agnes Christner und der Leiter des Städtischen Gesundheitsamts Heilbronn, Dr. Peter Liebert teil. 

Heilbronn: Stadt beobachtet Entwicklung weiter

Nach Auswertung der Fallzahlen kam die Runde zu dem Schluss, das die 7-Tages-Inzidenz am Sonntag in der Stadt Heilbronn wieder unter 40 fallen wird. "Wir sehen darin eine Entspannung, aber keinesfalls eine Entwarnung", erklärte Mergel. Deshalb werde die Stadt das Infektionsgeschehen weiterhin beobachten. 

Da die steigenden Infektionszahlen in Heilbronn hauptsächlich auf Reiserückkehrer zurückzuführen sind appellierte der Oberbürgermeister: "Lassen Sie sich testen und halten Sie die Quarantäne ein, bis Ihnen ein negatives Testergebnis vorliegt. Nehmen Sie auch die zweite kostenlose Testmöglichkeit fünf bis sieben Tage nach Rückkehr wahr und meiden Sie auch bis zum zweiten negativen Testergebnis möglichst soziale Kontakte. So können wir am besten verhindern, dass sich das Virus ausbreitet."

Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn ausgerufen: Wert steigt dramatisch - bald härtere Maßnahmen?

Update, 29. August: Die Corona-Zahlen vom Samstag zeigen: Es sind weniger Neu-Infizierte als noch am Freitag, aber: Spannend bleibt es natürlich in Bezug auf Heilbronn, das als einzige Stadt die Vorwarnstufe ausgerufen hatte, da die 7-Tages-Inzidenz über 35 lag. Heißt: 35 Menschen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen wurden infiziert. 

Der Wert ist extrem in die Höhe geschossen. Nachdem es am Freitag noch ein Wert von 38,8 war, ist es nun sogar 45,2. Zum Hintergrund: Ab einem Wert von 50 werden härtere Maßnahmen ergriffen.

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe ausgerufen - aktuelle Entwicklung, neue Zahlen!

Update, 29. August: Wenige Tage ist es nun her, dass Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe ausgerufen hat. Der Grund: Die kritische Marke von 35 wurde bei der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Der Wert zeigt an wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus in den letzten sieben Tagen infiziert wurden.

Am Donnerstag lag der Wert noch bei 39,6 und die Stadt Heilbronn, die diese Marke als erste Stadt seit Monaten in Baden-Württemberg überschritten hatte, behält die Entwicklung natürlich im Auge. Bei einem Wert von 50 würden härtere Maßnahmen greifen, aber man arbeitet eher an einer Verkleinerung. 

Und wie sieht es aktuell aus? Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat am Freitag nicht nur die Zahlen der aktuellen Corona-Entwicklung in BaWü rausgegeben, sondern auch den Wert der 7-Tage-Inzidenz. Und siehe da: Heilbronn schleppt sich langsam in eine positive Richtung. Der aktuelle Wert ist um 0,8 gesunken und liegt bei 38,8. 

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe ausgerufen! Aktuelle Regeln für Ernstfall

Update vom 28. August: Mit einem Wert von 39,6 pro 100.000 Einwohner bleibt die 7-Tage-Inzidenz am 27. August weiter stabil - so sieht es auch die Stadt Heilbronn. "Wir wissen aber auch, dass das Ferienende noch bevorsteht und wir vermehrt mit Reiserückkehrers rechnen müssen. Insgesamt ist es schwierig, die Entwicklung der Fallzahlen vorherzusagen," erklärt eine Sprecherin der Stadt.

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 würden härtere Maßnahmen greifen.Die Stadt Heilbronn kündigte vor wenigen Tagen auf echo24.de-Anfrage an, einen Maßnahmenkatalog für den Ernstfall anzufertigen, der sich an Rosenheim und Hanau orientiert. Mit welchen Maßnahmen müssen Heilbronner rechnen? "Mögliche Maßnahmen sind weitgehend abgestimmt. Insbesondere ist angedacht, Reiserückkehrer aus Risikogebieten länger zur Quarantäne zu verpflichten wie es auch der Bund und die Länder gestern abgestimmt haben."

Diese Maßnahme soll zusätzliche Sicherheit bringen und passt ganz gezielt zum Heilbronner Infektionsgeschehen. Auch Teilnehmerbeschränkungen bei Veranstaltungen sind nicht auszuschließen.

Die Stadt appelliert an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Dazu gehöre die die konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, das Tragen der Alltagsmasken genauso wie die Selbstbeschränkung der sozialen Kontakte.

Das soll aber nicht heißen, dass die Menschen sich isolieren sollen. "Aber jeder sollte sich stets fragen, sind die Räumlichkeiten, in denen man sich treffen will, groß genug, um Abstand halten zu können." Das Ordnungsamt und die Polizei werden wieder vermehrt ein Auge auf die Einhaltung der Corona-Regeln haben, kündigt die Stadt an. 

Corona-Vorwarnstufe in Heilbronn ausgerufen: Aktuelle Lage am Mittwoch und Regeln im Ernstfall

Update, 26. August: Alle Augen richten sich auf Heilbronn. Der Grund: Als seit Monate erste baden-württembergische Kommune ist hier zuletzt wieder die Marke von 35 Infektionen auf 100.000 Einwohner überschritten worden. Heißt: Die Vorwarnstufe bei den Corona-Neuinfektionen wurde ausgerufen. Aktuell hat sich die Lage etwas entspannt, ist aber keineswegs vorbei.

Am Dienstag hatte der Wert, der die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner angibt, noch bei etwa 40,4 gelegen. Rrrrums, Heilbronn das Sorgenkind! Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt lag am Mittwoch nach Angaben des baden-württembergischen Landesgesundheitsamtes (LGA) jedoch schon etwas niedriger bei 39,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. Immerhin ein Schritt in die richtige Richtung!

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe! Diese Regeln könnten im Ernstfall gelten

Update vom 26. August: Die Zahlen der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg steigen weiter - dabei besonders im Fokus: Heilbronn. Die 7-Tage-Inzidenz liegt mittlerweile von 40,4/100.000 Einwohner (Stand 25. August), die Corona-Vorwarnstufe gilt bereits seit Sonntag. 

Sollte diese Zahl der 7-Tage-Inzidenz die 50 erreichen, könnten spürbare Maßnahmen für Heilbronn folgen. Denn ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 ist die Corona-Warnstufe erreicht. Die Entscheidung über die Härte der Maßnahmen liegt jedoch bei der Stadt Heilbronn - das Land Baden-Württemberg stellt einen Maßnahmenkatalog, der als Orientierung dient. 

Heilbronn: Neue Corona-Infektionen - 7-Tage-Inzidenz steigt weiter

Eine Pressesprecherin der Stadt Heilbronn erklärt auf echo24.de-Anfrage: "Die 7-Tage-Inzidenz unterliegt starken Schwankungen und kann auch wieder absinken. In der letzten Woche bestand aber ein zunehmender Trend und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in den nächsten Tagen oder Wochen die Schwelle von 50 Fällen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern überschritten wird."

Und was passiert im Fall der Fälle - wenn die Corona-Warnstufe für Heilbronn ausgerufen werden muss? Genau darauf bereitet sich die Stadt aktuell vor. Ein möglicher Maßnahmenkatalog werde zurzeit ausgearbeitet. Rosenheim diene dabei als Orientierung, ebenso Hanau. Dort dürfen sich beispielsweise maximal fünf Personen oder die Angehörigen eines Hausstands (Rosenheim) oder maximal fünf Personen oder die Angehörigen zweier Haushalte (Hanau) in der Öffentlichkeit aufhalten.

Heilbronn: Diese Regeln könnten bei Corona-Warnstufe gelten

Im Corona-Maßnahmenkatalog des Landes Baden-Württemberg diene zudem vor allem der Punkt 4.2 "Beschränkungskonzept bei diffuser regionaler Häufung mit unklaren Infektionsketten" als mögliche Orientierung für Heilbronn, erläutert die Stadt. Denn die Sorge sei, dass die Infektionsketten unklar werden, sobald Reiserückkehrer wieder zur Arbeit gehen. Der Punkt 4.2 umfasst Folgendes:

  • Je nach Grad der Infektionsgefahr sind gegebenenfalls schrittweise Maßnahmen zu ergreifen, die zur Verhütung und Bekämpfung geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sind, wie zum Beispiel eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum, aber auch kontaktreduzierende Maßnahmen bis hin zu Ausgangsbeschränkungen. Dabei kann auf Erfahrungen aus den im Zuge der Corona-Pandemie bisher ergriffenen Maßnahmen zurückgegriffen werden.
  • Bei einer Häufung innerhalb bestimmter Bevölkerungsgruppen sind daraufhin zielgerichtete Maßnahmen möglich und im Einzelfall im Hinblick auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz entsprechende Beschränkungen auch geboten.
  • Maßnahmen sind regelmäßig zu überprüfen und gelten, bis der Wert mindestens sieben Tage lang unterschritten wird.

Corona-Vorwarnstufe für Heilbronn: Über Reise-Beschränkungen wird aktuell nicht nachgedacht

Doch besonders ein Punkt des Corona-Maßnahmenkatalogs des Landes Baden-Württembergs sticht hervor: die "Einführung von Beschränkung nicht erforderlicher Mobilität in die betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen heraus". Könnte im Klartext heißen: Ohne wichtigen Grund darf niemand mehr aus Heilbronn aus- oder einreisen. Die Stadt Heilbronn gibt auf Nachfrage zumindest in diesem Punkt Entwarnung: Daran sei in der jetzigen Situation nicht zu denken.

Dennoch lassen die steigenden Infektionszahlen auch die Hoffnung auf die Weihnachtsmärkte in Heilbronn und Bad Wimpfen sinken. 

Heilbronn: Coronavirus-Vorwarnstufe in Kraft - Achtung Reiserückkehrer!

Update vom 24. August, 17.10 Uhr: Aktuell steigt die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Heilbronn wieder. Es ist bereits eine Corona-Vorwarnstufe in Kraft. Sprich: Als Einwohner von Heilbronn muss man einiges beachten. Beispielsweise müssen sich Reiserückkehrer auf Covid-19 testen lassen. 

Das ist an Flughäfen, aber auch an Bahnhöfen und Autobahnparkplätzen problemlos möglich. Und das kann speziell in der aktuellen Situation auch in gewissem Maß kontrolliert werden, heißt es von der Stadt Heilbronn auf echo24.de-Anfrage. Zum Beispiel durch Aussteigekarten der Reisenden.

Nachdem Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe erreicht hat, sind vor allem Urlaubsrückkehrer im Blick.

Aber auch die Arbeitgeber in der Region Heilbronn sind eine Art Kontrollmechanismus. Der Grund: Wer von einer Reise in ein Risikogebiet zurückkehrt, muss einen negativen Coronavirus-Test vorlegen, beziehungsweise über seine Quarantäne informieren. 

Heilbronn: Coronavirus-Neuinfektionen erreichen kritischen Wert - was passiert dann?

"Darüber hinaus appellieren wir an die Eigenverantwortung der Betroffenen und weisen darauf hin, dass eine Missachtung der Coronavirus-Verordnung oder der Quarantäne erhebliche Folgen nach sich ziehen kann", erklärt Claudia Küpper von der Stadt Heilbronn zur Corona-Vorwarnstufe.

Konkret werden Verstöße gegen die Coronavirus-bedingten Quarantäne-Regeln als Ordnungswidrigkeit, beziehungsweise Straftat geahndet. Auf Quarantäne-Sünder können Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro zukommen! 

Wer mitbekommt, dass sich ein Reisender aus einem Risikogebiet nicht testen lässt oder die Quarantäne verlässt, kann sich an das Ordnungsamt Heilbronn wenden. Küpper: "Die Beamten des Ordnungsamts werden die Mitteilung dann prüfen." Sprich: Die Stadt macht Ernst und stellt klar, dass sich jeder an die Coronavirus-Regeln halten sollte.

Heilbronn: Rapider Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen - Stadt weitet Kontrollen aus!

Küpper: "Vonseiten des Heilbronner Gesundheitsamts kann nicht abgeschlossen werden, dass die Schwelle von 50 Coronavirus-Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern überschritten wird." Wird das Realität, werde der Maßnahmenkatalog des Sozialministeriums Baden-Württemberg zu einem wichtigen Leitfaden für Heilbronn. Welche Maßnahmen aber im Detail dann kommen würden, legt der Verwaltungsstab für Heilbronn fest. Auch die Abstimmung mit anderen Kommunen sei in diesem Fall ein wichtiges Instrument.

Die steigende Zahl von Coronavirus-Neuinfektionen in Heilbronn hat zudem zur Folge, dass die Stadt wieder verstärkt auf Kontrollen setzt. Küpper: "Für die Kontrollen setzt die Stadt Heilbronn 10 Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes ein. Auch sogenannte Kontrollschwerpunkte werden im Zuge der Coronavirus-Vorwarnstufe in Heilbronn neu definiert. Küpper: "Solche Kontrollschwerpunkte wird es in Parks und der Innenstadt geben. Beamte des Ordnungsamtes kontrollieren dann beispielsweise die Abstandsregeln und die Einhaltung der Maskenpflicht.

Heilbronn: Zu viele Coronavirus-Infektionen - Vorwarnstufe erreicht

Update vom 24. August, 13 Uhr: Jetzt wird's richtig kritisch. In Heilbronn steigt die Anzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder, Alarmbereitschaft ist angesagt. Denn: Die Corona-Vorwarnstufe ist erreicht - das bestätigt die Stadt Heilbronn in einer Pressemitteilung.

Was heißt das? Ausschlaggebend ist hier die 7-Tage-Inzidenz. Sie liegt aktuell bei 38,8 für die Stadt Heilbronn. Im Klartext bedeutet das, dass auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen rund 39 Menschen positiv auf Covid-19 getestet wurden. Die Marke zur Vorwarnstufe liegt bei 35 Infektionen.

"Diese Entwicklung ist kein Grund zur Panik, aber zur Sorge und erfordert von uns allen besondere Vorsicht", sagt Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel. "Daher appelliere ich erneut an alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die Reiserückkehrer, die geltenden Regeln zum Schutz vor dem Virus einzuhalten."

Coronavirus: Heilbronn hat nicht mehr viel Luft bis zur Warnstufe mit harten Konsequenzen

Sollte diese Zahl der 7-Tage-Inzidenz die 50 erreichen, können drastische Maßnahmen drohen, die sogar einen Shutdown für Heilbronn bedeuten könnten. Denn ab einer 7-Tage-Inzidenz von 50 ist die Corona-Warnstufe erreicht. 

Die Entscheidung über die Härte der Maßnahmen liegt jedoch bei der Stadt Heilbronn. Bitter: Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass ein Großteil der Corona-Infektionen wohl auf Urlauber zurückzuführen ist. In Stuttgart sind nach einem Party-Urlaub in Kroatien mehrere Abiturienten infiziert. 

Das bestätigt auch Dr. Peter Liebert, Leiter des Städtischen Gesundheitsamts Heilbronn: "Bislang ist das Infektionsgeschehen vor allem auf Reiserückkehrer zurückzuführen. Die Infektionsketten sind daher gut nachzuvollziehen, die Gefahr ist aber, dass das Virus erneut in die Gesellschaft hereingetragen wird und sich dann wieder diffus ausbreitet." Der Chef des Klinikums Stuttgart malt sogar ein noch düsteres Szenario und warnt, "wir können nicht alle retten".

Nachdem Heilbronn die Corona-Vorwarnstufe erreicht hat, sind vor allem Urlaubsrückkehrer im Blick.

Heilbronn: Vorwarnstufe erreicht - Stadt zieht erste Konsequenzen und verschärft Kontrollen

Erste Konsequenzen für Heilbronn: Polizei und Ordnungsamt werden die Maskenpflicht und die Abstandsregeln wieder verstärkt kontrollieren. Zudem konzentrieren sich die Maßnahmen der Stadt vor allem auf die Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Diese müssen sich laut Corona-Verordnung zwingend testen lassen und bei Rückreise in Quarantäne begeben. 

Medizinischem Personal und Pflegepersonal, Lehrern und Erziehern sowie Schülern und Kindergartenkindern aus diesen Gruppen empfiehlt das Gesundheitsamt dringend eine zweite Corona-Testung fünf bis sieben Tage nach Rückreise, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt weiter. Mergel: "Wir raten allen Arbeitgebern, diese Regel zu übernehmen."

Die aktuelle Corona-Situation in Heilbronn werde regelmäßig durch das Städtische Gesundheitsamt und das Landesgesundheitsamt geprüft und bewertet. Die Stadt stockt in den nächsten Tagen das Personal beim Gesundheitsamt und beim Ordnungsamt auf - zur Nachvollziehung der Infektionsketten und zur Verstärkung der Kontrollen. Dabei soll auch auf Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg gesetzt werden.

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe ausgerufen! Stadt in Alarmbereitschaft

Erstmeldung vom 24. August: Die Zahlen der Coronavirus-Infektionen steigen in Baden-Württemberg - und auch in Heilbronn! Dort wurde nun eine kritische Marke erreicht: Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei rund 39. Die Folge: Es gilt eine Corona-Vorwarnstufe!

Nach SWR Informationen habe Gesundheitsminister Manfred Lucha bereits am Samstag mit dem Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel gesprochen, um ihn über die Corona-Situation zu informieren. Jetzt sollen in Heilbronn Tests ausgeweitet werden. Dafür soll das Heilbronner Gesundheitsamt vom Landesgesundheitsamt unterstützt werden. Die Behörden befürchten allerdings auch, dass Corona-Tests in Baden-Württemberg knapp werden könnten.

Heilbronn: Corona-Vorwarnstufe erreicht - Oberbürgermeister will Fokus auf Reiserückkehrer legen

Gegenüber dem SWR erklärt Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel, dass am Montag im Verwaltungsstab die aktuelle Corona-Lage besprochen werde. Merkel: "Ich kann aber auch sagen, dass wir nicht zu Aktionismus neigen. Wir wissen, dass 80 Prozent der Infizierten Reiserückkehrer sind und wir werden uns deshalb auch ganz besonders auf diese Gruppe konzentrieren."

Aktuell läuft am SLK Klinikum in Heilbronn eine besondere Antikörper-Studie, die helfen soll, das Virus in den Griff zu bekommen. Auch Schulen kämpfen sehr mit dem Virus und den fehlenden Lehrkräften. Mancher fürchtet ab September einen Lehrer-Kollaps

Rubriklistenbild: © Pixabay

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