Erste Woche verlief harmonisch und voller Rücksicht

Heilbronner Gastro-Szene eine Woche nach dem Re-Start: Vor allem ein Problem macht den Wirten zu schaffen

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Seit Montag können Teile der Gastronomie in Heilbronn wieder öffnen. Wegen des Coronavirus und den damit verbundenen Hygiene-Regeln verzeichnen die Wirte aber ein deutliches Minus.

  • Seit Montag, 18. Mai, haben viele Gastronomie-Betriebe in Heilbronn wieder geöffnet.
  • Neue Coronavirus-Regeln machen den Gastronomen in Baden-Württemberg das Leben noch schwerer.
  • Vor allem das Ausbleiben von Studenten als Stammkundschaft sorgt bei den Wirten für Umsatzrückgänge.

Update 25. Mai: Seit mittlerweile einer Woche haben viele Gastro-Betriebe in Heilbronn wieder geöffnet. Nicht nur die Gäste, sondern vor allem das Personal musste sich auf viele Änderungen im Tagesgeschäft wegen der geltenden Coronavirus-Regelungen in Baden-Württemberg einstellen. Als Zwischenbilanz nach einer Woche kommen alle Beteiligten mit den Corona-Beschränkungen den Umständen entsprechend aber offenbar gut klar: "Die Einhaltung der Hygieneregeln schien in keinem Heilbronner Betrieb in dieser Woche nach dem Lockdown ein Problem gewesen zu sein", erklärt Thomas Aurich, Geschäftsführer der Heilbronner Neckarmeile und Stadtverbandsvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA). "Die Gäste waren distanzbewusst, rücksichtsvoll und warteten der Situation geschuldet gerne auch etwas länger - zu Ihrer eigenen Sicherheit. Und jeder war mit Maske versorgt."

Ein Grund zum Jubeln ist die derzeitige Situation für die Gastronomie in Heilbronn deshalb aber noch lange nicht. Aurich erklärt: "Der Heilbronner Gastronomie fehlen monatlich derzeit allein 1,5 bis 1,75 Millionen Euro Umsatz." Und das offenbar nur, weil Studierende und Hotelgäste in den Lokalen als Gäste fehlen. Aurich präzisiert: "Auf knapp 10.000 Studierende und nahezu alle Hotelgäste verzichtet Heilbronn derzeit. Laut der Hochschule Heilbronn geben die Studierenden etwa 93 Euro im Monat in der Gastronomie aus, die Hotelgäste etwa 20 bis 25 Euro am Tag." Und darüber hinaus fehlt der Heilbronner Gastronomie auch jeder potenzielle Gast, der aus Sicherheitsgründen wegen des Coronavirus zu Hause bleibt - obwohl die Ausbreitung von Covid-19 in den vergangenen Tagen in Baden-Württemberg schon stark zurückgegangen ist.

Heilbronner Gastro-Szene in Corona-Krise: Gute Stimmung bei Gästen, weniger Umsatz bei Wirten

Besonders hart vom Coronavirus-Lockdown getroffen sind in der Gastro-Szene in Heilbronn aber vor allem jene Betriebe, die auf Getränke setzen - wie etwa Kneipen und Clubs. Diese Unternehmen mussten im März als erste schließen und werden wohl auch erst recht spät die Erlaubnis zum Wiederöffnen bekommen. Aurich betont allerdings: "Vergessen wurde dabei die Veranstaltungsgastronomie. Zeitgleich aufgrund Gruppengröße mit den Clubs geschlossen, werden die Tanzlokale schon lange wieder geöffnet haben, bis die erste Hochzeit oder der erste Geburtstag mit Planungsverläufen von mehreren Monaten wieder stattfinden wird."

Die Gäste seien in Heilbronn der Wiedereröffnung von vielen Gastro-Betrieben - auch wegen des guten Biergarten-Wetters - mit Freude nachgekommen, erklärt Thomas Aurich. Die Stimmung sei gut gewesen, ähnlich wie beim Einzelhandel lag der Umsatz aber - aufgrund der Unsicherheit in der Bevölkerung und den Abstandsregeln -bei 20 bis 70 Prozent unter den üblichen Erlösen Ende Mai in der Heilbronner Gastronomie. Die Gastro-Szene in Heilbronn fällt deshalb in der Coronavirus-Krise ein emotionales Zwischenfazit - eine Woche nach der Wiedereröffnung: "Wir sind glücklich, wieder bei unseren Gästen zu sein", erklärt Aurich. Langsam öffnen immer mehr Gastro-Betriebe in Heilbronn - selbstverständlich unter strengen Corona-Auflagen. In dieser Woche soll es auch in dem Strand-Club Hip Island mit der Saison losgehen.

Heilbronn: Stadt lockert Regeln für Gastronomen - auch Gäste profitieren

Update 19. Mai: Während das Land Baden-Württemberg die Coronavirus-Regeln in der Gastronomie zum Schutz der Gesundheit der Menschen am Wochenende nochmals verschärft hat, ist die Stadt Heilbronn der Gastro-Szene - im Rahmen des möglichen - in der Gemeinderatssitzung gestern deutlich entgegengekommen. Thomas Aurich, Geschäftsführer der Heilbronner Neckarmeile und Stadtverbandsvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA), spricht, ebenso wie Oberbürgermeister Harry Mergel, von einem "Glückstag für die Gastronomie" - pünktlich zur gestrigen Eröffnung der Gastro-Szene in Baden-Württemberg. Aurich erklärt: "Heilbronn ist die erste Stadt in Deutschland, die der Gastronomie ein solches Hilfspaket schnürt." Und mit diesen Maßnahmen kommt die Stadt Heilbronn der Gastronomie in der Coronavirus-Krise entgegen:

  • Die Stadt Heilbronn verzichtet in diesem Jahr auf die Gebühren für Außenbewirtschaftung, Werbeaufsteller und Warenauslagen. Die Heilbronner Gastronomie spart dadurch 200.000 Euro.
  • Um das Platzangebot aufgrund der Abstandsregeln zu erhalten, dürfen Gastro-Betriebe in Heilbronn ihre Außenfläche maximal verdoppeln. Sofern es keine rechtliche Bedenken, aber entsprechende Räume gibt, dürfen Gastro-Betriebe, die bisher keine Außenbewirtschaftung angeboten haben, dies nun tun.
  • Die Bewirtschaftungszeit wurde erweitert. Die Sperrzeit der Gastronomie in Heilbronn wurde von sonntags bis donnerstags von 23 auf 0 Uhr und freitags, samstags sowie vor Feiertagen von 0 auf 1 Uhr verlängert.

Hoffnung in Corona-Krise: Stadt Heilbronn beschließt Lockerungen für Gastro-Szene

Thomas Aurich, Inhaber des Food Court in Heilbronn, erklärt: "Wir Gastronomen sind dankbar, dass es seit gestern wieder losgeht. Bislang hat sich kein einziger Kollege bei mir wegen der Maßnahmen beschwert. Wir versuchen, in Demut die Situation zu regeln." Auch wenn nach wie vor viele Fragen hinsichtlich der Coronavirus-Regeln in der Gastronomie herrschen - und sich vieles, was in der Theorie als sinnvoll erdacht wurde, sich in der Praxis möglicherweise als widersinnig oder kaum umsetzbar erweist.

Aurich: "In den USA ist es üblich, dass die Gäste zu den Tischen begleitet werden. In unserer Gastro-Kultur gehen die Gäste auf die Jagd nach dem besten Tisch." Und das ist zur Zeit einfach nicht drin. Mit dem Re-Start der Gastronomie gestern in Heilbronn ist Aurich nicht unzufrieden: "Zwar waren viel weniger Gäste als sonst um diese Jahreszeit da, aber alle haben sich kooperativ verhalten." Viele sind noch zurückhaltend und bleiben aus Angst vor dem Coronavirus daheim. Aurich: "Aber zum Glück sind wir in der ersten Woche der Wiedereröffnung mit wunderbarem Wetter gesegnet." Ob dies allerdings den immensen wirtschaftlichen Schaden, den die Gastro-Szene in der Coronavirus-Krise zu erleiden hat, nennenswert abmildert, werden wohl erst die kommenden Monate zeigen.

Noch härtere Corona-Regeln: Müssen in Heilbronner Gastro-Szene jetzt Bauzäune her?

Update 18. Mai: Nun also doch: Gastronomen in Heilbronn sind seit heute, wenn einige Lokale in Baden-Württemberg wieder öffnen dürfen, verpflichtet, die Namen der Gäste sowie Datum und Uhrzeit des Besuchs zu erfassen. Bislang galt dies als Freiwilligkeit. Zum Re-Start der Gastronomie in Heilbronn gab es noch mal eine ganze Menge neuer Coronavirus-Regeln für die Gastronomen oben drauf - zu den ohnehin bestehenden Hygiene- und Abstandsvorschriften. Etwa müssen die Gäste warten, bis sie vom Gastro- oder Security-Personal einen Platz zugewiesen bekommen - und dürfen sich nicht einfach irgendwo hinsetzen. Wie in Gourmetrestaurants werden die Menschen also "geseated".

"Um diese Maßnahmen zu erfüllen, ist nun zusätzliches Personal und Securitiy nötig", erklärt Thomas Aurich. In seinem großen Biergarten, dem Food Court in Heilbronn, gibt es zudem Dutzende möglicher Eingänge. Daher erwägt Aurich, Bauzäune aufzustellen, damit die Coronavirus-Regeln auch eingehalten sind. Klar ist aber: Der Gemütlichkeit sind solche Einschnitte wenig zuträglich. Wer nun einfach mal kurz für ein Getränk bei seinem Lieblingswirt vorbeischauen möchte, muss dann möglicherweise erst mal in der Schlange warten, bis er seinen Platz hat. Da ist dann schon mal schnell ein guter Teil der Mittagspause weg.

Gastronomie in Heilbronn: Kaum Solidarität in Coronavirus-Zeit

Aurich, der zudem Geschäftsführer der Heilbronner Neckarmeile und Stadtverbandsvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) ist, erklärt: "Das bedeutet für uns einen riesigen Aufwand." Dennoch ist er zuversichtlich - und hat für seine Kollegen in der Gastro von Heilbronn lobende Worte: "Es ist ein Wunder, wie demütig die Gastronomie die Corona-Situation hinnimmt. Ich bin überzeugt: Wir kriegen das hin!" Auch, wenn sich angesichts der Corona-Regeln für die meisten Gastwirte in Heilbronn derzeit die Frage stellt, ob man unter diesen Umständen das Lokal nicht lieber zulässt. Frei nach dem Motto: "Lieber ganz zu als halb auf."

Was zudem einige Gastronomen in Heilbronn nicht auf dem Schirm hatten: Lokale gelten als öffentlicher Raum. Das heißt, dass an einem Tisch in der Gastro-Szene Menschen aus maximal zwei verschiedenen Haushalten Platz nehmen dürfen. Und auch das Einhalten dieser Coronavirus-Regeln muss das Gastro-Personal prüfen. Was der Gastronomie in Heilbronn zusätzlich das Leben schwer macht: Es mangelt laut Thomas Aurich massiv an Solidarität. Kaum ein Gastro-Vermieter kommt den Wirten entgegen. Mieterlässe? Mangelware. Aurich: "Wenn überhaupt lassen Vermieter Stundungen der Miete zu." Und diese Summen sind selbstverständlich nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Gut möglich, dass es deshalb spätestens zum Ende des Jahres in der Gastronomie in Heilbronn richtig kracht. Denn auch mit den aktuellen Coronavirus-Maßnahmen sind wohl kaum nennenswerte Gewinne zu erzielen. Aber Aurich gibt sich kämpferisch: "Wir müssen da durch!"

So bereitet sich die Heilbronner Gastro-Szene auf die Öffnungen vor

Erstmeldung 13. Mai: Für die Gastwirte in Heilbronn kamen die Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen keinen Tag zu früh: Ab dem kommenden Montag, 18. Mai, darf die Gastronomie in Baden-Württemberg wieder öffnen. Allerdings nur in Teilen: Denn wie das Sozialministerium und das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg festgelegt haben, gilt die Eröffnungserlaubnis nur für Speisewirtschaften. Zwar müssen sich die Wirte, Bedienungen und Gäste auf strenge Hygienemaßnahmen in den Gastronomie-Betrieben einstellen - wie etwa Atemmasken bei den Beschäftigten und klare Abstandsregelungen, jedoch ist das Öffnen von Teilen der Gastro-Szene zumindest schon mal ein Schritt in die richtige Richtung - und möglicherweise die Rettung mancher Gastronomie-Betriebe vor der Insolvenz.

"Über die Umstände, jetzt wieder öffnen zu dürfen, können wir sehr glücklich sein", sagt Thomas Aurich. Der 64-Jährige ist Geschäftsführer der Heilbronner Neckarmeile und Stadtverbandsvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA). Die genauen Vorschriften für das Wiedereröffnen der Gastronomie in der Corona-Krise ist Ländersache. Aurich: "In anderen Bundesländern sind die Vorschriften nochmals um einiges härter." In Niedersachsen etwa müssen die Tische der Gäste zwei Meter Sicherheitsabstand haben, in Heilbronn und Baden-Württemberg lediglich 1,5 Meter.

Gastronomie in Heilbronn: Gäste müssen keine Atemschutzmasken tragen

Allerdings kann die Gastronomie in Heilbronn ab dem 18. Mai nicht gleich alles von 0 auf 100 hochfahren. Aurich: "Unsere Zulieferer brauchen natürlich auch etwas Vorlaufzeit." Da kann es schon mal ein bis zwei Wochen dauern, bis in den Küchen wieder alle frischen Zutaten wie gewohnt zur Verfügung stehen." Und auch die Gäste sind nun angesichts der Coronavirus-Regelungen verunsichert. Aurich stellt klar: "An den Tischen brauchen die Gäste in Heilbronn keine Atemschutzmaske gegen das Coronavirus tragen." In seinem Food Court in Heilbronn erwartet Aurich allerdings, dass die Gäste beim Gang zur Toilette eine Maske anlegen.

Thomas Aurich ist Geschäftsführer der Heilbronner Neckarmeile und Stadtverbandsvorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA).

Härter als die Maskenpflicht für das eigene Personal trifft die Gastronomie in Heilbronn allerdings der zwingend nötige Tischabstand. Aurich: "Dadurch können auf der Fläche viel weniger Gäste untergebracht werden." Und das bedeutet demnach: finanzielle Einbußen. Daher liegen dem Heilbronner Gemeinderat drei Anträge vor, über die er am kommenden Montag entscheidet.

  • Die Heilbronner Gastronomie-Betriebe sollen ihre jeweiligen Außenflächen verdoppeln dürfen, um dieselbe Anzahl an Gästen empfangen zu können. Wer keine Terrasse hat, soll diese beantragen dürfen.
  • Die Terrassengebühr, die Gastronomen für die Bewirtung öffentlicher Flächen in Heilbronn, wie etwa entlang der Heilbronner Neckarmeile, bezahlen müssen, soll vorerst wegfallen.

  • In der Heilbronner Kernstadt und in der Bahnhofsvorstadt sollen dieselben Sperrzeiten wie zur Zeit der Buga in Heilbronn gelten. Das bedeutet, dass die Sperrzeit von sonntags bis donnerstags von 23 auf 0 Uhr und freitags, samstags sowie vor Feiertagen von 0 auf 1 Uhr verlängert werden soll.

Was die Zustimmungswahrscheinlichkeit zu den drei Anträgen am Montag im Heilbronner Gemeinderat betrifft, ist Thomas Aurich sehr zuversichtlich.

Stadt Heilbronn unterstützt Gastronomie in Corona-Krise

Unklar ist allerdings nach wie vor, wie es für Gastronomiebetriebe in Heilbronn ohne die erforderliche Konzession, die den Betrieb als Speisewirtschaft deklariert, weitergeht. Bars und Clubs etwa hängen nach wie vor in der Luft. Zumal auch Jacks Angel Pub in Heilbronn durchaus über eine solche Konzession verfügt, aber dennoch am 18. Mai noch nicht öffnen darf. Aurich: "Was diese Unterscheidung zwischen den Lokalen angeht, bemühen wir uns derzeit in Zusammenarbeit mit dem DEHOGA um Klärung beim Wirtschaftsministerium von Baden-Württemberg."

Seitens der Landesregierung von Baden-Württemberg und der Stadt Heilbronn sieht Aurich klare Bestrebungen, der Gastronomie zu helfen: "Vom Land gibt es für die Gastronomie 328 Millionen Euro Hilfe. Und die Stadt Heilbronn unterstützt uns zu 100 Prozent." Baubürgermeister Wilfried Hajek etwa habe genehmigt, dass die Bedienfläche der Freiluft-Gastronomie mit Hilfe von Biertischgarnituren vergrößert werden dürfe, um die Abstandsregeln einzuhalten. Auch wenn Biertische offenbar nicht ganz Hajeks ästhetischen Vorstellungen einer ansprechenden Gastro-Optik entsprechen. Aurich: "Alle haben die Situation erkannt und unterstützen uns."

Heilbronn: Coronavirus-Krise kann für Gastronomie weiter existenzbedrohend sein

Dennoch hat bereits ein Lokal aus Heilbronn-Neckargartach angekündigt, unter den aktuellen Umständen nicht öffnen zu wollen. Es lohne sich wirtschaftlich einfach nicht. Da sich viele potenzielle Gäste aus Unsicherheit in der Coronavirus-Krise mit Gastronomie-Besuchen zurückhalten werden, rechnet Aurich allein diesbezüglich mit 40 Prozent weniger Gästen als üblich. Und dazu kommen, wegen der Hygiene-Beschränkungen, noch die größeren Abstände zwischen den Gästen. Da das Essen und Trinken nur den einen, die Geselligkeit aber den mindestens ebenso wichtigen Teil des Gastronomie-Besuchs ausmacht, ist fraglich, wie rasch Gastro-Betriebe wieder mit wirtschaftlich lohnenden Gäste-Zahlen rechnen können. Und ob manche Betriebe mit dem Öffnen vielleicht lieber noch warten sollten, anstatt rote Zahlen zu schreiben.

Angesichts der in Baden-Württemberg freiwilligen Daten-Angabe der Gäste, wer sich wann in welchem Lokal aufgehalten hat, um mögliche Infektionswege des Coronavirus nachzuverfolgen, empfiehlt Thomas Aurich vom Food Court in Heilbronn,sich Visitenkarten drucken zu lassen: "Dann gibt man die Karte bei den Gastro-Beschäftigten ab, und schreibt auf die Rückseite noch die Begleitpersonen und die Uhrzeit des Besuchs. Das erleichtert den ganzen Ablauf."

Ob es in Heilbronn eine Rückkehr ins Gastro-Leben wie man es kennt, erst mit der Entwicklung eines verlässlichen Sars-CoV-2-Impfstoffs geben kann, hält Aurich für fraglich. Er glaubt aber auch: Einigermaßen unbeschwerte Geselligkeit in der Gastronomie-Szene in Heilbronn ist erst dann wieder möglich, wenn die Kontaktbeschränkungen in Baden-Württemberg aufgehoben sind. 

Rubriklistenbild: © Foto: Angelika Warmuth

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