Regionalexpress mit 110 km/h

Mann steht mitten auf den Gleisen - Lokführer verhindert Katastrophe

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Symbolbild.
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Der Mann hatte riesiges Glück, weil der Lokführer sofort richtig reagierte.

Ein reaktionsstarker Lokführer hat mit einer geistesgegenwärtigen Vollbremsung am Mittwochmorgen wohl Schlimmeres verhindert. Ein Mann hatte mitten auf den Gleisen gestanden.

Der Lokführer war in einem Regionalexpress zwischen Untergriesheim und Heilbronn unterwegs. Bei einer Geschwindigkeit von 110 Stundenkilometern entdeckte der Lokführer ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge in 500 Metern Entfernung den Mann im Gleis.

Lokführer verhindert Katastrophe: Mann springt rechtzeitig vom Gleis weg

Daraufhin gab er einen Achtungspfiff ab und leitete eine Notbremsung ein. Der Mann soll daraufhin aus dem Gleisbereich gesprungen sein. Ein Zusammenstoß mit dem Regionalexpress wurde so verhindert.

Alarmierte Beamte des Bundespolizeireviers Heilbronn lasen dem leichtsinnigen 24-Jährigen anschließend eindringlich die Leviten.

Er muss nun mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen. Der Lokführer begab sich nach dem Vorfall in ärztliche Behandlung.

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