Auf keinen Fall Link öffnen

Heilbronn: Apple-Konto deaktiviert? Selbst Polizei von Spam-Mail betroffen

+
Die Polizei Heilbronn warnt vor einer Spam-Mail bezüglich Apple-Kontos.
  • schließen

Angeblich wurde das Apple-Konto deaktiviert? Eine solche Spam-Mail ist derzeit in Heilbronn erneut im Umlauf.

Es könnte fast zum Lachen sein, wenn nicht auch klar wäre, dass leider immer wieder Leute darauf hereinfallen. Ausgerechnet das Social-Media-Team der Polizei Heilbronn ist Opfer einer derzeit grassierenden Spam-Mail geworden. Doch die Beamten sind bei Weitem nicht die Einzigen, deren Apple-Konto angeblich gesperrt wurde.

Heilbronn: Apple-Konto deaktiviert? Spam-Mail landete auch bei Polizei

"Wir haben die Überprüfung Ihres Kontos abgeschlossen und können Ihnen keinen Zugriff auf die Apple-Plattform gewähren", heißt es in der Spam-Mail, die die Polizei Heilbronn am Dienstag bei Facebook veröffentlichte.

Einziger Ausweg aus der angeblichen Deaktivierung des Apple-Kontos: Betroffene sollen sofort einen Link anklicken. Dass dieser keine Lösung zu einem angeblichen Problem bringt, sondern in Wahrheit selbst erst ordentlich Schwierigkeiten verursachen könnte, wissen leider immer einige Nutzer nicht.

Angeblich von Apple: Polizei Heilbronn warnt vor dieser Spam-Mail

Die Polizei Heilbronn warnt deshalb wie schon im August ausdrücklich davor, eine solch unerwartete E-Mail bezüglich des angeblich deaktivierten Apple-Kontos überhaupt zu öffnen. Und erst recht nicht den zugehörigen Link! "Lasst Euch nicht ver(apple)n", heißt es da und weiter: "Löschen und nicht beachten, ist die richtige Entscheidung."

Dass die Apple-Spam-Mails derzeit tatsächlich weit verbreitet sind, zeigen die zahlreichen Reaktionen der Facebook-Nutzer auf den Post der Heilbronner Polizei. Demnach sind aber auch andere E-Mails mit ähnlichem Inhalt im Umlauf. Neben Apple gäbe es auch Spam, der angeblich von Ebay, Amazon, Paypal oder Banken stammt. 

Spam-Mail oder nicht? Bei angeblicher Deaktivierung des Kontos direkt bei Apple nachfragen

Wer sich unsicher ist, ob eine E-Mail Spam ist oder tatsächlich echt, sollte dennoch niemals mitgesendete Links einfach öffnen. Erst recht nicht, wenn der Absender merkwürdig erscheint. In jedem Fall können sich Kunden dann direkt an den Kundenservice wenden und dort abklären, ob die E-Mail tatsächlich vom jeweiligen Unternehmen versandt wurde.

Das Landeskriminalamt in Niedersachsen beschäftigt sich intensiv mit solchen und anderen Spam-Mails. Hier können sich Betroffene auch hinwenden, wenn sie weitere Fragen haben.

Betrug nicht nur mit Apple und Co.: Spam-Mail leider nicht der einzige Weg

Abzocker-Tricks sind aber nicht nur im Internet weit verbreitet. Zuletzt hatte die Heilbronner Polizei auch vor einem miesen Krankenhaus-Betrüger gewarnt. 

Besonders gefährlich für Senioren dagegen: der sogenannte Enkeltrick. Hier werden Opfer, wie ein ahnungsloses Ehepaar aus Möckmühl, meist via Telefon kontaktiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare