Gefahrgutunfall in Lagerhalle

Großeinsatz in Heilbronn: Giftige Chemikalie ausgelaufen

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Symbolbild.
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Ein Staplerfahrer hatte ein Fass mit einer ätzenden Substanz beschädigt.

Dieser Gefahrgutunfall hätte auch anders ausgehen können. Mit einem Aufgebot von 14 Fahrzeugen und 62 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr Heilbronn am Dienstagabend zum Gelände einer Firma in der Franz-Reichle-Straße im Industriegebiet Böllinger Höfe aus. Zwei Notärzte und vier Rettungsfahrzeuge waren zudem im Einsatz. Dabei sind rund 200 Liter der giftigen Chemikalie Triethylamin ausgetreten.

Ein Staplerfahrer hatte laut Polizei beim Beladen eines Lkws ein Fass mit einer ätzenden, brennbaren und giftigen Chemikalie beschädigt. Anschließend wollte er das Fass in einem Notfallbehälter entsorgen und fuhr dafür mit dem Leck im Fass durch die Lagerhalle.

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Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten bereits alle Menschen die Halle verlassen. Bei acht Arbeitern bestand der Verdacht auf Atemwegsverletzungen. Sie wurden vorsorglich ärztlich begutachtet, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Feuerwehr konnte den Stoff mit einem Spezialmittel binden, sodass keine weiteren Gefahren von der Chemikalie ausgehen konnten. Die Restmengen des beschädigten Behälters wurden anschließend mit einer Pumpe umgefüllt. Die Halle wurde mit einem mobilen Großventilator belüftet, Messungen außerhalb der Halle ergaben keine erhöhten Schadstoffwerte.

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