Streiken für eine bessere Zukunft

Friday's for Future: Das steckt hinter der Heilbronner Organisation!

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Heilbronner Schüler fordern Kohleausstieg für eine bessere Zukunft.
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Die Heilbronner Schüler sind auf dem Weg zu einer besseren Zukunft. Angetrieben werden sie durch die Organisation "Friday's for Future"-Heilbronn. Aber: Wer steckt eigentlich dahinter?

Die Folgen des Klimawandels sind schon lange auf der Erde zu spüren. Das Risiko für Unwetter wie Wirbelstürme, Erbeben und Überflutungen steigt enorm. Von Jahr zu Jahr wird es immer heißer. Waldbrände und andere Katastrophen nehmen immer mehr zu. Das Eis in der Arktis wird immer dünner - und damit auch die Geduld der 16-Jährigen Umweltaktivistin Greta Thunberg. 

"Friday's for Future"-Umweltaktivistin Greta Thunberg lässt Schule ausfallen und kämpft für den Planeten

Die 16-Jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg aus Schweden brachte die "Friday's for Future"-Demos ins Rollen.

Die Schwedin Greta Thunberg ist mittlerweile ein großes Vorbild für viele Schüler auf der ganzen Welt geworden. Die Umweltschützerin opfert jeden Freitag den Schulunterricht, um für ein besseres Klima zu demonstrieren. Ganz nach dem Motto: Warum für die Zukunft lernen, wenn die Zukunft nicht einmal gesichert ist?

"Fridays for Future": Schülerstreiks großes Thema in Heilbronn

Zu Beginn bildeten sich "Friday's for Future"-Gruppen in deutschen Großstädten. Sehr schnell wuchs die Teilnahme und damit das Interesse an unserer Umwelt auch in kleineren Städten. In Heilbronn gingen über 200 Schüler und Schülerinnen sogar in ihren Ferien auf die Straße. Mit bunten Plakaten und Schildern mit Forderungen bewaffnet, wollten sie ihren Gegnern ganz klar zeigen: Es geht nicht darum Schule zu schwänzen, es geht um unsere Zukunft! 

Heilbronner Schüler streiken in den Ferien.

"Am Anfang haben sich zwei Gruppen, einmal am Mönchseegymnasium und einmal an der Walddorfschule in Heilbronn, gegründet. Diese haben sich zusammengeschlossen und es kamen immer mehr Schüler aus verschiedenen Schulen dazu", erklärt Mitorganisator der "Friday's for Future Heilbronn"-Gruppe Gregor Landwehr aus Heilbronn.

Logo der Organisation "Friday's for Future" Heilbronn. (Quelle: Facebook)

Die mittlerweile 36-köpfige Organisationsgruppe besteht aus Schülern aus unterschiedlichen Klassenstufen, jedoch mehr aus den höheren Jahrgängen. Landwehr: "Unter den Organisatoren sind deutlich mehr Frauen als Männer." 

Die Heilbronner "Friday's for Future"-Organisatoren möchten nicht nur kritisieren

Einmal die Woche treffen sich die Umweltschützer und besprechen weitere Demos und Aktionen. Zum Beispiel auch, wer die Demo anmeldet. Die Gruppe macht sich Gedanken über Pflanz-Aktionen oder sammelt nicht sachgemäß entsorgten Müll ein. "Damit wollen wir auch zeigen, dass wir nicht nur da sind, um zu kritisieren, sondern wirklich etwas verändern und für die Umwelt tun möchten." 

In der Gruppe hat jedes Mitglied eigene Aufgaben. "Manche sind zuständig für unsere Social-Media-Kanäle, darunter Facebook, Instagram und Whatsapp und andere für die Technik." Dass die Schüler so organisiert vorgehen, zeugt von großem Engagement - und übersteigt den Schwänz-Vorwurf auch in Heilbronn wohl längst.

"Wir sind viele, wir sind laut, weil ihr uns unsere Zukunft klaut!" 

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