Frühling kündigt sich schon im Winter an

Wetter-Experte: "Februar zu warm und zu trocken"

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Roland Rösch an seiner Wetterhütte in Heilbronn-Böckingen.
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Der Wetterbeobachter Roland Rösch zieht eine Bilanz.

28 Tage, die eine klare Sprache sprechen. Der Februar in diesem Jahr war in Heilbronn und der Region zu warm und zu trocken. Wetterexperte Roland Rösch aus Heilbronn-Böckingen erklärt: "Mit 5,2 Grad Durchschnittstemperatur hat der Februar das Soll gleich um 3,6 Grad überschritten." Der Frühling scheint sich mit zweistelligen Höchstwerten bis zu 18,3 Grad schon vorzeitig im Winter angekündigt zu haben.

Und auch der Niederschlag ließ im Februar zu wünschen übrig: "Mit 11,1 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fiel das Ergebnis im Februar recht bescheiden aus und erreichte gerade mal 26,5 Prozent der langjährigen Niederschlagsnorm."

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Die Bilanz für den Winter 2016/2017 ist eindeutig. Eindeutig zu warm. Rösch: "Die vergangene kalte Jahreszeit war zumindest in unserer Gegend wieder einmal kaum ein echter Winter." Mit ganzen 5,1 Grad habe er den Durchschnitt um ganze 1,2 Grad überschritten. "Selbst der nahezu 'normale' Dezember und der zu kalte Januar konnten dies nicht ausgleichen."

Außergewöhnlich sei das zu warme Februar-Wetter allerdings nicht. Rösch: "In nahezu allen Februarmonaten der vergangenen 43 Jahren konnten solche frühlingshaften Temperaturen gemessen werden." 

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