Polizei mit "konsequenter Verkehrsüberwachung"

Faschingsbilanz: Immer mehr Alkohol- und Drogenfahrten

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Das ist eine schlechte Entwicklung! Die Polizei hat über die Faschingstage mehr Verkehrsverstöße festgestellt als im Vorjahr.

Die närrischen Tage sind vorbei, Zeit für die Polizei einmal Bilanz zu ziehen. Ruhige und friedliche Umzüge, ausfällige Betrunkene bei Anschlussveranstaltungen in den verschiedensten Festhallen sowie eine im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Anzahl an Alkohol- und Drogenvorfällen im Straßenverkehr – so heißt es im Jahr 2017.

Zwischen 6. Und 28. Februar ereigneten sich im Revier des Polizeipräsidiums Heilbronn 30 Verkehrsunfälle, bei denen die Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss standen (2016: 16). Bei diesen Verkehrsunfällen wurden insgesamt sechs Personen (2016: 9) verletzt.

25 Fahrer (2016: 23) müssen aufgrund ihrer alkoholischen Beeinflussung mit Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen rechnen. Acht Fahrzeugführer (2016: 14) lagen über der Schwelle von 1,09 Promille und müssen daher mit dem Entzug ihrer Fahrerlaubnis rechnen. Bei 29 Fahrern (2016: 23) ergab sich der Verdacht auf Drogenkonsum. Auch sie müssen, je nach Blutergebnis, mit einer Anzeige rechnen.

Polizeivizepräsident Hans Becker: "Wir hatten während der närrischen Zeit wie angekündigt die Präsenz bei Faschingsveranstaltungen sowie auf den Zufahrtsstraßen erhöht. Dies drückt sich natürlich auch in der gestiegen Zahl von festgestellten Verkehrsdelikten aus. Daher werden wir an der konsequenten Verkehrsüberwachung während der Fastnachtszeit weiterhin festhalten müssen".

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