Sexy Social Media Star im Interview

60.000 Follower: Das ist Lauras Erfolgsgeheimnis

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Bloggerin Laura Singelmann.
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Auf Instagram ist sie ein kleiner Star: Laura aka "Miss Poupette" aus Heilbronn plaudert aus dem Nähkästchen.

Fashion. Beauty. Lifestyle. Das sind die Themen, die Bloggerin Laura Singelmann aus Heilbronn aka "Miss Poupette" aus- und vor allem: erfolgreich machen. Mittlerweile zählt sie über 60.000 Follower. Allein auf Instagram. Wie sie das geschafft hat, erzählt die 24-Jährige im exklusiven echo24.de-Interview.

Hallo, Laura! Als Bloggerin wird man nicht geboren. Wann hast du damit angefangen?

Im Alter zwischen 12 und 15 Jahren habe ich meine Leidenschaft fürs Schreiben, für Mode und für die Fotografie entdeckt. Ausgelebt habe ich sie in der Kwick-Community. Dort konnte man ein "Tagebuch" mithilfe des eigenen Profils nach Lust und Laune mit Einträgen gestalten. Im Alter von circa 16 Jahren habe ich den Schritt gewagt, meinen ersten eigenen Blog auf dem Portal blogger.com zu kreieren. Mit der Zeit kamen noch andere Social Media Kanäle, wie zum Beispiel Instagram hinzu.

"Miss Poupette" ist ein seltsamer Name. Wie kamst du darauf?

Lustige Geschichte: Ich wurde schon in der Grundschule als "Püppchen" bezeichnet - normalerweise habe ich blonde Haare. Viele wissen aber nicht, dass hinter diesem Namen eine gewisse Ironie steckt - ich  identifiziere mich zwar mit diesem Namen, sehe mich selbst aber ganz und gar nicht als Püppchen. Ich habe also aus Wut heraus entschieden, diese Bezeichnung in ein ironisches Wortspiel zu verwandeln. Ich habe das Wort "Püppchen" in diversen Sprachen auf einen Zettel geschrieben und auf Französisch gefiel es mir besonders gut - so entstand das Wort "Poupette". Mit der Zeit kam das Wort "Miss" hinzu.

Verdienst du Geld mit deinem Blog?

Viele denken, dass das Bloggen meinen Lebensunterhalt finanziert, aber es ist ein Hobby. Momentan absolviere ich meine zweite Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau in einer Event-Agentur. Ich finde es wichtig, eine Absicherung im Leben zu haben und sich nicht auf etwas auszuruhen, was einem jetzt gerade Spaß macht, im Alter aber nicht ewig machbar ist.

Bilder von der Bloggerin "Miss Poupette"

Was gibt dir das Bloggen?

Ganz einfach: Ich kann beim Bloggen meine Kreativität ausleben. Es ist ganz wichtig, das zu tun, was einem auch wirklich Freude bereitet. Alles andere, macht auf Dauer nur unglücklich! Wenn man viel gibt, bekommt man viel zurück. Das sagt meine Mama auch immer. Und das ist nicht nur irgendeine Floskel. Beim Bloggen teilt man sein "Wissen", seine "Ideen". Zurück kommen oft positive Kommentare. Und das Wichtigste: Man lernt sich selbst so viel besser kennen! Man nimmt daraus neue Impulse mit und es ergeben sich wiederum spannende neue Blickwinkel - unbezahlbar!

Wie kamst du zu so vielen Follower auf Instagram?

Wenn man sich die international erfolgreichen Blogger ansieht, kann man bei 60.000 Followern nicht mehr von "viel" sprechen. Aber ich muss gestehen, dass es mich wirklich sehr viel Arbeit und Zeit gekostet hat, auf so eine Anzahl von Followern zu kommen. Am wichtigsten sind, eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen und Kontakte zu knüpfen. Denn: Blogger supporten sich gegenseitig und verhelfen so zu mehr Reichweite.

Erfolg bringt Neid mit sich. Davon kannst du bestimmt ein Lied singen...

Ja, Instagram hat auch seine Schattenseiten. Dadurch, dass man viel von sich preisgibt, gibt es sehr viel Neid und Missgunst. Immer wieder erreichen mich bösartige Kommentare und Nachrichten. Genau die sind es aber, die heimlich meinen Blog oder meine Instagram-Posts mitlesen. Es gibt Leute, die immer und überall ihren Senf dazu geben müssen.

Hast du auch einen Instagram-Account?

Nicht jeder schafft es zu einem "Social Media Star"...

Bloggen ist gewiss kein Zuckerschlecken. Besonders, wenn man es erfolgreich betreiben möchte. Wer mit einem Blog beginnt, braucht Durchhaltevermögen und etwas "Kampfgeist", denn von nichts kommt nichts! Die meisten Blogger geben ihren Blog schnell wieder auf, weil sie sich mit den "großen Bloggern" messen. Was ich gelernt habe: Man kann es nicht jedem recht machen, ansonsten macht man es sich selbst am Schwersten.

Wie bearbeitest du deine Bilder?

Qualität statt Quantität, das ist und bleibt das A und O. Das Gesamtbild muss stimmig sein. Niemand folgt einem Account, bei dem die Bilder langweilig, schlecht belichtet oder sogar überbelichtet sind. Es gibt mittlerweile unzählige Apps, um die Bilder schöner und aufregender zu gestalten. Beliebte Apps unter Bloggern sind zum Beispiel Afterlight, Aviary oder Adobe Lightroom. Wichtig ist auch ein natürliches Tageslicht. Das Ganze braucht Zeit. Jaa, auch ich habe mein Essen schon kalt werden lassen, nur um ein Foto zu knipsen.

Wie viel Laura steckt in deinem Profil?

Viele denken, dass mein Leben und Alltag genauso ablaufen, wie sie sich in meinem Instagram-Account widerspiegeln. Man sollte aber nie vergessen, dass hinter all den wunderschönen Fotos meistens ein ganz normaler Alltag mit ganz normalen Problemen steckt. Das Leben kann auch manchmal beschissen sein. Selbst ich wache morgens nicht perfekt gestylt auf. Und meine Wohnung sieht meist so aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen.

Wer so viele Follower hat, bekommt sicher viele Nachrichten...

Wer aktive Follower haben möchte, muss selbst aktiv werden. Auch ich nehme mir hin und wieder die Zeit, Fotos von anderen zu liken oder sogar zu kommentieren. Wenn mir Fragen gestellt werden, versuche ich auf alle Fragen einzugehen und sie zu beantworten. So wächst meine Reichweite.

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