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Mutter und Sohn verübten 23 Einbrüche: Diebes-Duo steht in Heilbronn vor Gericht

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Landgericht Heilbronn Vergewaltigung Prozess
Eine Mutter und ihr Sohn stehen in Heilbronn wegen 23 Einbrüchen vor Gericht. © picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa | Sebastian Gollnow

Im vergangenen Jahr haben eine Mutter und ihr Sohn von Mai bis November 23 Einbrüche verübt. Nun stehen sie in Heilbronn vor Gericht.

Eine Mutter und ihr Sohn haben im vergangenen Jahr von Mai bis November 23 Einbrüche verübt und wurden im November vorläufig festgenommen. Nun muss sich das Duo seit Dienstag vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Ziel der Taten waren hauptsächlich Vereinsheime und -gaststätten, die Angeklagten sollen teils mehrfach in einer Nacht eingebrochen sein.

„Weil der Sohn zum Zeitpunkt der Taten 20 Jahre alt war und juristisch als Heranwachsender gilt, findet der Prozess vor der großen Jugendkammer des Landgerichts statt“ berichtet der „SWR“.

23 Einbrüche in sieben Monaten: Mutter und Sohn stehen in Heilbronn vor Gericht

Wie der „SWR“ berichtet, lag der Wert des Diebesguts meist nur bei wenigen Hundert Euro – die durch die Einbrecher verursachten Schäden würden sich jedoch auf ein Vielfaches belaufen. In einem Freibad erbeuteten diese beispielsweise nur Eis, Energydrinks und 10 Euro Bargeld – der Schaden lag aber bei 9.000 Euro. Insgesamt sollen das Einbrecher-Duo einen Schaden von rund 180.000 Euro verursacht haben.

Die Mutter und ihr Sohn aus Forchtenberg (Hohenlohekreis) sollen im Land- und Stadtkreis Heilbronn gewaltsam vor allem in Vereinsgebäude, Kirchen und Waschanlagen eingebrochen sein. Dort nahmen sie Elektrogeräte, Kupfer, Bargeld und weitere Sachen im Wert von rund 45.000 Euro mit. Laut der Staatsanwaltschaft haben die Angeklagten anhand der Einbrüche von Mai bis November vergangenen Jahres wohl ihren Lebensunterhalt bestritten. Bei vier der Einbrüche hätten sie außerdem auch eine geladene Schreckschusspistole dabei gehabt.

Einbruchserie in Heilbronn: Diebes-Duo teils bewaffnet

Durch einen Abgleich mit Telekommunikationsdaten kam die Polizei dem Verbrecher-Duo auf die Spur. Daraufhin wurde die Mutter überwacht und auch der Sohn geriet ins Visier. Als dann über eine Waffe gesprochen wurde, konnte die Polizei einen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung der beiden erlassen, bei der eine große Menge an Diebesgut der Einbrüche gefunden wurde. Laut „SWR“ wollen die Angeklagten „die Vorwürfe größtenteils einräumen, ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen.“

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