Seminar- und Büroräume auf neun Stockwerken

TUM-Turm eröffnet auf dem Bildungscampus

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Der "TUM-Turm" auf dem Bildungscampus von außen.
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Zur Eröffnung des TUM-Turms kommen zahlreiche geladene Gäste auf den Bildungscampus. Darunter auch Mäzen Dieter Schwarz - wie immer sehr unauffällig.

Zahlreiche Besucher tummeln sich im Eingangsbereich der Aula auf dem Bildungscampus. Grund: Eine der innovativsten Universitäten Europas, die Technische Universität München, eröffnet ihren neusten Standort auf dem Heilbronner Bildungscampus der Dieter-Schwarz-Stiftung. Künftig werden hier Studierende im Themenfeld Management und Technologie ausgebildet.

Das Gebäude ist mit insgesamt zwölf Stockwerken das höchste auf dem Areal. Ermöglicht hat das Projekt die Schwarz-Stiftung. Es soll über 100 Millionen Euro kosten. Lisa Schmälzle aus Schwaigern und Sina Hindinger aus Heilbronn sind für die Schwarz-Gruppe tätig. Schmälzle: Wir möchten uns das Ganze jetzt mal anschauen sind schon sehr gespannt!"

Bei der Begrüßung in der Aula sind viele bekannte Gesichter zu sehen, zum Beispiel der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel und die Milliardäre Dietmar Hopp und Reinhold Würth. Dieter Schwarz ist auch erschienen. Der medienscheue Wohltäter hält sich jedoch, wie gewohnt, im Hintergrund auf. 

Harald Unkelbach (links), Dietmar Hopp und Harry Mergel.

Dieter-Schwarz-Stiftung finanziert 13 TUM-Professoren in Heilbronn

Ebenfalls im Hintergrund halten sich Maria Beissel aus Lauffen und Sarah Kowalski aus München auf. Kowalski: "Wir sind heute für die Organisation der Sitzplätze zuständig." Beissel: "Dass die Technische Universität München in Heilbronn eröffnet, ist toll für die Stadt. Es ist spannend zuzusehen, wie es sich entwickelt. Vor allem wie die TUM mit der Dieter-Schwarz-Stiftung kommuniziert und zusammenarbeitet."

Die Stiftung finanziert dauerhaft 20 neue TUM-Professoren, davon 13 in Heilbronn. Auf rund 3000 Quadratmetern Arbeitsfläche werden Studenten mit digitalen Lehr- und Forschungsmethoden neue Wege in die Wirtschaftswissenschaften einschlagen. Ein Virtual-Reality-Labor wird eingerichtet. Damit können Situationen aus der Unternehmenswelt virtuell dargestellt werden, um das Verhalten von Führungskräften zu untersuchen und einzuüben.

Bilder: TU München pusht das schwäbische Liverpool

Sebastian und Benjamin Hunger aus Oppenweiler haben bis gestern Abend noch an dem TUM-Turm gearbeitet. Sebastian Hunger: "Wir haben bis zuletzt noch verputzt und gemalert, damit die Eröffnung planmäßig stattfinden kann."

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