Neue Nummer

Darum ändert die Stadt Heilbronn ab Mittwoch die Nummer ihrer Corona-Hotline

  • Olaf Kubasik
    vonOlaf Kubasik
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  • Jason Blaschke
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Um in Zeiten des Coronavirus besser helfen zu können, hat die Stadt Heilbronn eine Telefon-Hotline eingerichtet - doch die ändert sich jetzt.

  • Wegen der Coronavirus-Pandemie hat die Stadt Heilbronn eine Hotline eingerichtet.
  • Ziel ist es, dass Alte, Menschen mit Vorerkrankungen und bereits Erkrankte zu Hause bleiben können.
  • Ab Mittwoch ändert sich die Nummer dieser Corona-Hotline

Coronavirus: Stadt Heilbronn ändert für Bürger die Hotline-Nummer

Update vom 15. Juni: Ab Mittwoch, 17. Juni, ist die Corona-Hotline der Stadt Heilbronn eine neue - und die lautet 07131/564929. Grund: Die bisherige Nummer (563540) kehrt dann wieder zu ihrem Ursprung zurück - als Durchwahl zur Anmeldung des städtischen Gesundheitsamtes. Diese neue Corona-Hotline der Stadt Heilbronn ist montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr und zusätzlich am Wochenende jeweils von 12 bis 16 Uhr erreichbar.

Bewohner des Landkreises Heilbronn können die Hotline unter 07131/994-8050 erreichen - und zwar von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16 Uhr. Zudem gibt's vom Landesgesundheitsamt eine Hotline für Rat suchende Bürger. Die können unter 0711/90439555 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr anrufen.

Coronavirus in Heilbronn: Stadt koordiniert Hilfsangebote

Erstmeldung vom 24. März: Die bestätigten Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg steigen weiter rasant an. Mehr als 4.000 Menschen sind bereits infiziert. Besonders Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen laufen Gefahr, sich mit dem Virus zu infizieren. Und gerade in dieser Personengruppe kann die Covid-19-Erkrankung lebensgefährlich verlaufen. Hier ist daher Isolation und eine gute Hygiene das Gebot der Stunde. Was aber ist mit Einkaufen, Medikamenten aus der Apotheke abholen oder Hund ausführen? Viele Betroffene stehen vor großen Herausforderungen, andere Menschen wollen ihnen helfen. Und wie das geht, hatecho24.de im Artikel "Coronavirus und Gesellschaft" zusammengefasst.

Jetzt will auch die Stadt Heilbronn noch aktiver helfen und richtet eine Telefon-Hotline ein. Hier können sich Menschen melden, die Hilfe brauchen, und Menschen, die Hilfe anbieten möchten. Von Montag bis Freitag, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr, kann dieser Service genutzt werden. Zudem sind von Montag bis Donnerstag auch Nachmittags (14 bis 16 Uhr) die Mitarbeiter der Telefon-Hotline erreichbar und helfen, Menschen in dieser schwierigen Zeit miteinander zu vernetzen. Oberbürgermeister Harry Mergel: "Solidarisches Handeln ist Gebot der Stunde." Daher schätze er das bürgerliche  Engagement der Helferinnen und Helfer, die in Zeiten der Coronavirus-Pandemie für andere da sind.

Die Gastronomie in der Oberen Neckarstraße beim Marrahaus ist verwaist. Bürger werden gebeten, zuhause zu bleiben. 

Coronavirus in Heilbronn: Stadt richtet Telefon-Hotline für Helfer und Hilfesuchende ein

Daher sei es jetzt wichtig, eine koordinierende Unterstützung anzubieten, erklärt Mergel weiter. Los geht's ab Mittwoch, den 25. März, um 8 Uhr. Dann kann unter der Telefonnummer 07131/564510 bei der Stadt Heilbronn angerufen werden. Das Besondere: Alle Gespräch können in deutsch, aber auch in Türkisch, Arabisch und in vielen weiteren Sprachen geführt werden. Und wer nicht zum Höhrer greifen will? Kein Problem, der kann mit der Stadt auch per E-Mail - an soziales+jugend@heilbronn.de - in Kontakt treten. In akuten, lebensbedrohlichen Fällen gilt aber: Polizei (110) oder Rettungsdienst (112) rufen.

Aufgerufen sind aber nicht nur engagiert Bürger, auch Institutionen können in der Coronavirus-Pandemie anderen helfen. Ein Beispiel: Die Träger der freien Wohlfahrtspflege, die bürgernahe Dienstleistungen mit ihrem eigenen Personal unterstützen. Und je mehr Helfer sich finden, desto besser. Mit diesem Angebot erweitert die Stadt ihre Hilfe im Kampf gegen das Coronavirus. Eine separate Info-Hotline zum Coronavirus ist in Zusammenarbeit mit den SLK-Kliniken bereits eingerichtet. Achim Bocher, Leiter des Amts für Jugend, Familie und Senioren, erklärt: "Zusammen sind wir stark." 

Rubriklistenbild: © Pixabay

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