Warten auf Nachschub

Kampf gegen Coronavirus: Schutzausrüstung im Heilbronner Landkreis wird knapp

  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Laut dem Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg, wird im Kampf gegen das Coronavirus die Schutzausrüstung knapp.

  • In Heilbronn wird im Kampf gegen das Coronavirus die Schutzausrüstung knapp.
  • Laut Landrat Detlef Piepenburg ist Nachschub auf dem Weg.
  • Die Lieferung wird bis Ende der Woche erwartet.

Coronavirus in Heilbronn: Schutzausrüstung im Landkreis wird knapp

Seit Wochen beschäftigt das Coronavirus die Ärzte und Krankenhäuser in und um Heilbronn. Seitdem steigt die Anzahl der Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, sowohl in Baden-Württemberg als auch in Heilbronn stetig an. Während im Stadt- und Landkreis Heilbronn inzwischen fast 600 Menschen am Sars-CoV-2-Virus leiden, sind es in Baden-Württemberg bereits 13.313 Erkrankte (Stand 31. März 16 Uhr).

Doch neben der steigenden Zahl der Neuerkrankungen - die Baden-Württemberg unter anderem durch ein Kontaktverbot in den Griff bekommen will, das so schnell aber auch nicht gelockert werden soll- macht dem Heilbronner Landrat Detlef Piepenburg noch ein anderer Aspekt Sorgen.

Coronavirus in Heilbronn: Lieferung mit Schutzausrüstung sehnlichst erwartet

Dem Landkreis Heilbronn - der ohne den Stadtkreis auf 427 Infektionen mit dem Coronavirus kommt - geht im Kampf gegen Covid-19 die Schutzausrüstung aus. Wie Piepenburg am Dienstag dem SWR mitteilte, könnte die Schutzausrüstung im Landkreis Heilbronn bereits in der kommenden Woche ausgehen. Allerdings erwarte man derzeit eine Lieferung mit neuem Material.

Auch in Heilbronn wird dringend Nachschub benötigt.

Bis Ende der Woche könnte die Lieferung im Landkreis Heilbronn eintreffen. "Aber inzwischen bin ich auch schon so weit - aufgrund der Lieferengpässe, die überall bekannt werden - dass ich nur das glaube und sehe, was ich tatsächlich im Keller liegen habe", sagt der Heilbronner Landrat dem SWR

Coronavirus in Heilbronn: Mehr Intensivplätze in der Region

Zudem möchte Piepenburg die Kapazitäten bei den Intensivplätzen ausbauen. Das Ziel sind 200 Intensivplätze. Da bereits rund 20 Patienten mit einer schweren Corona-Erkrankung auf den Intensivstationen der SLK-Kliniken liegen, denkt der Heilbronner Landrat darüber nach, die ehemalige Klinik in Brackenheim wieder zu aktivieren.

Auch die 53 Mitarbeiter im Gesundheitsamt im Landkreis Heilbronn bekommen nun Verstärkung aus anderen Bereichen des Landratsamts. Alleine an der Heilbronner Corona-Hotline arbeiten laut dem SWR derzeit 65 Mitarbeiter, um die Fragen der Bürger zu beantworten.

Rubriklistenbild: © Juan Karita/AP/dpa

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