Covid-19 in Baden-Württemberg

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen explodieren – Zwei Regionen knacken 300er-Grenze

Alle Autoren
    schließen
  • Julia Thielen
    Julia Thielen
  • Melissa Sperber
    Melissa Sperber
  • Simon Mones
    Simon Mones
  • Julia Cuprakowa
    Julia Cuprakowa

Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker auf einen Blick.

  • In Baden-Württemberg gibt es bislang insgesamt 396.557 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz: 165,3), wovon schätzungsweise 350.557 Personen bereits genesen und 9.007 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben sind. (Stand: 14. April 2021)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind zurzeit 6.874 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 322,3), im Landkreis Heilbronn sind es aktuell 12.421 (7-Tage-Inzidenz 219,5). Der Hohenlohekreis verzeichnet 4.554 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 264,5). (Stand: 14. April 2021)
  • Alle Stadt- und Landkreise liegen über dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen – die niedrigste Inzidenz hat momentan der Stadtkreis Heidelberg mit 67,5 (Stand 14. April 2021).
  • 40 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise melden eine 7-Tage-Inzidenz von mehr als 100 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen. Die Landkreise Heidenheim, Göppingen, Rastatt, Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Schwäbisch Hall und Stadtkreis Heilbronn liegen sogar über der 200er-Marke (Stand 14. April 2021).

Seit Ausbruch des Coronavirus berichtet echo24.de* täglich und zuverlässig über alle aktuellen Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 26. Februar in diesem Artikel. Alle vorherigen Entwicklungen bis zum 25. Februar zum Nachlesen finden Sie in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* im Überblick.

Update, 14. April: Die dritte Welle ist noch immer nicht überwunden, das zeigen die Zahlen, die das baden-württembergische Landesgesundheitsamt am Mittwochabend veröffentlicht hat. Demnach gab es innerhalb der letzten 24 Stunden weitere 3.880 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, somit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 396.557. Das wirkt sich auch auf die 7-Tage-Inzidenz aus, diese steigt von 160,9 auf 165,3.

Besonders ernst ist die Lage im Stadtkreis Heilbronn sowie dem Landkreis Schwäbisch Hall, die weiterhin als einzige Kreise über der 300er-Marke liegen. Mit einer Inzidenz von 322,3 liegt Heilbronn dabei jedoch deutlich vor Schwäbisch Hall (307.0). In der vergangenen Woche ist zudem auch der Anteil der Mutationen des Coronavirus in Baden-Württemberg weiter angestiegen. Dieser liegt nun bei 93 Prozent.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen explodieren – 300er-Marke geknackt

Update, 13. April: Innerhalb eines Tages meldet das Landesgesundheitsamt 3.244 Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg. Damit schießt die 7-Tage-Inzidenz im Südwesten von 143,7 auf 160,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der Land- und Stadtkreise, deren Inzidenz über der 200er-Marke liegt, nimmt weiter zu: Inzwischen liegen bereits sieben der 44 baden-württembergischen Kreise über 200 – ein Kreis hat sogar die 300er-Grenze überschritten.

Diese Landkreise liegen über der 200er-Marke: LK Göppingen (223,1), LK Heidenheim (262,1), LK Heilbronn (210,2), LK Hohenlohekreis (269,9), LK Rastatt (213,9) und LK Schwäbisch Hall (282,6). Weiterhin bleibt der Stadtkreis Heilbronn trauriger Spitzenreiter*, und hat nun sogar die 300er-Marke mit einer Inzidenz von 304,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner geknackt – gestern betrug die Inzidenz im Stadtkreis noch 286,7.

Der Oberbürgermeister von Heilbronn, Harry Mergel, mahnte bereits in einer Pressemitteilung: „Die Lage ist sehr ernst. Das belegt auch die Situation in den SLK-Kliniken. Dort steigt die Zahl behandlungsbedürftiger Covid-19-Patienten, vor allem auch auf der Intensivstation.“

Coronavirus Baden-Württemberg: Heilbronn mit Schock-Inzidenz - Landes-Zahlen steigen

Update, 12. April: Am heutigen Montag meldet das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg weitere 1.125 bestätigte Fälle mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl an Infektionen auf 389.433, dagegen halten immer noch 346.855 Menschen, die sich wieder von Covid-19-Erkrankung erholt haben. Das sind 1.379 Personen mehr als noch gestern. Außerdem meldet das LGA 19 Personen, die an oder im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben sind.

Und auch in Sachen der 7-Tage-Inzidenz gibt es an diesem Montag keine guten Nachrichten. Denn die landesweite Inzidenz erfuhr wieder einen leichten Anstieg nach oben und beträgt somit 143,7. Besonders besorgniserregend ist der junge Anteil an Infizierten. Der Anteil an Infizierten unter 60 Jahren an allen Fällen der letzten 7 Tage beträgt 15 Prozent. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen (0 - 19 Jahre) 17 Prozent. Der Stadtkreis Heilbronn bleibt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 286,7 weiter trauriger Spitzenreiter.

Coronavirus Baden-Württemberg: Immer mehr Kreise müssen die Notbremse ziehen

Update, 11. April: Auch die am Sonntag gemeldeten Infektionszahlen in Baden-Württemberg sind höher als am Vortag – die 7-Tage-Inzidenz betrugt am Samstag noch 134,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und ist nun auf 139,5 weiter angestiegen. Mittlerweile liegen so gut wie alle Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg über der 100er-Marke – nämlich 39 der insgesamt 44 Kreise.

Die Inzidenz im Stadtkreis Heilbronn ist wieder leicht gesunken, von 283,6 auf 281,2 – dennoch bleibt Heilbronn trauriger Spitzenreiter. Auch in den Landkreisen Schwäbisch Hall (264,8) und Hohenlohekreis (221,0) ist die Inzidenz gesunken. Weiter gestiegen ist die Inzidenz im Landkreis Heidenheim (232,7). Der Landkreis Heilbronn steht kurz davor, die 200er-Marke zu knacken, aufgrund der hohen Inzidenz (182,3) gilt ab Dienstag im Landkreis eine nächtliche Ausgangssperre*.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenz steigt rasant – kaum Werte unter 100

Update, 10. April: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg steigt weiterhin an. Innerhalb eines Tages ist die Inzidenz nun von 120,2 auf 134,0 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gestiegen. Inzwischen liegen 38 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg bereits über der 100er-Marke. Vier davon haben sogar die 200er-Grenze überschritten.

Der Stadtkreis Heilbronn bleibt trauriger Spitzenreiter.

Spitzenreiter sind der Stadtkreis Heilbronn und der Landkreis Schwäbisch Hall – beide haben eine 7-Tage-Inzidenz von 283,6. Die beiden Landkreise Heidenheim (209,4) und Hohenlohekreis (213,0) liegen ebenfalls über der 200er-Marke. Angesicht der hohen Inzidenzen und der Inkonsequenz der Länder bezüglich der Notbremse wurde der Corona-Gipfel am kommenden Montag gekänzelt, stattdessen soll es nun ein schärferes Infektionsschutzgesetz zur Eindämmung der Corona-Pandemie* geben.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzwert steigt weiter an

Update, 9. April: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist erneut gestiegen – von 109 auf 120,2. Eine traurige Entwicklung, die auch in fast allen Stadt- und Landkreisen zu beobachten ist. Stand 8. April meldeten 29 der insgesamt 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg eine Inzidenz von mehr als 100. Heute sind es schon 35 Stadt- und Landkreise, die einen Inzidenzwert im dreistelligen Bereich aufweisen. Anlass zur Sorge sind zudem die Mutationen des Coronavirus, die zum Teil ansteckender sind, als die ursprüngliche Variante.

Mit welcher Strategie soll auf die steigenden Infektionszahlen reagiert werden? Über die Frage eines Knallhart-Lockdowns streiten Bund und Länder aktuell. Eigentlich sollte am 12. April der nächste Corona-Gipfel stattfinden. Doch aufgrund der Uneinigkeit wurde der nun abgesagt. Auf welches Datum der Corona-Gipfel verschoben wurde, ist noch nicht bekannt. Insbesondere die Wirtschaft in Deutschland erwartet von der Politik endlich Klarheit. Ob es die allerdings geben wird, ist unklar. Die traurige Bilanz der letzten Bund-Länder-Beratungen drosselt die Hoffnung darauf.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen steigen – Gefahr durch Mutanten

Update, 8. April: Das Coronavirus breitet sich weiterhin in Baden-Württemberg aus und das macht sich auch an der landesweiten Inzidenz bemerkbar. Wie das Landesgesundheitsamt am heutigen Tag mitteilt, machte die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg erneut einen kleinen Sprung nach oben und stieg von 101,1 auf 109,3.

Außerdem teilte das LGA 3.661 weitere bestätigte Fälle mit dem Coronavirus. Somit steigt die Gesamtzahl an Infizierten auf 380.772. Dagegen halten aber 340.004 Menschen, die sich bereits von Covid-19-Erkrankung wieder erholt haben. Das sind 2.132 Personen mehr als noch gestern.

Coronavirus - häufigste Symptome Fieber, trockener Husten, Müdigkeit
Coronavirus - seltenere Symptome Gliederschmerzen, Halsschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Kopfschmerzen, , Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Verfärbungen an Fingern oder Zehen, Hautausschlag
Erste bekannte Coronavirus-Fälle in Baden-WürttembergReisende aus Italien

Seit Kalenderwoche 53 im Jahr 2020, also seit 28. Dezember 2020, wurden insgesamt 2.426 Ausbrüche mit 10.374 Corona-Mutanten-Fällen an das LGA übermittelt. Darunter 53 Ausbrüche in Pflegeheimen mit 291 Virusvarianten-Fällen, 73 Ausbrüche in Schulen mit insgesamt 270 Fällen der Virus-Mutanten und 177 Ausbrüche in Kitas mit insgesamt 1.309 Virusvarianten-Fällen. Nun kommt ein weiterer massiver Corona-Ausbruch in einem Kindergarten der Stadt Eppingen* hinzu. Das Gesundheitsamt Heilbronn geht davon aus, dass die aufgetretenen Infektionen auf eine Corona-Mutante zurückzuführen sind.

Coronavirus Baden-Württemberg: Oster-Blase adé - Inzidenzen steigen wieder

Update, 7. April: Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg über Ostern deutlich gesunken ist, meldete das Landesgesundheitsamt (LGA) am Mittwoch wieder einen leichten Anstieg auf 101,7. Insgesamt gab es demnach 3.109 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Doch noch steigen die Inzidenzen nicht überall wieder an: Die Werte für Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie denn Hohenlohekreis sind erneut gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz im Heilbronner Stadtkreis sank am Mittwoch laut LGA auf 168,3. Auch der Hohenlohekreis bleibt mit einem Wert von 158,9 deutlich unter der 200er-Marke. Im Landkreis wurde mit einer Inzidenz von 95,8 sogar die wichtige Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner unterschritten.

Für Sorgenfalten dürfte indes der Anteil der besorgniserregenden Varianten des Coronavirus an den Neuinfektionen sorgen. Dieser lag laut LGA in der vergangenen Woche bei 90 Prozent. Somit haben die Mutationen das ursprüngliche Coronavirus fast vollständig verdrängt.

Coronavirus Baden-Württemberg: Inzidenzen sinken weiter im Südwesten – trotz Ostern

Update, 6. April: Die 7-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg laut Landesgesundheitsamt trotz Ostern weiter gesunken: Aktuell gibt es im Südwesten 100,7 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Gestern betrug die Inzidenz für Baden-Württemberg noch 116,8. Auch die Inzidenz im Stadt- und Landkreis Heilbronn ist weiter gesunken.

Die 7-Tage-Inzidenz im Heilbronner Stadtkreis betrug gestern noch 194,3 und liegt heute bei 173,0 Neuinfektionen. Im Landkreis ist die Inzidenz von 134,4 auf 114,4 gesunken. Der Hohenlohekreis hat es geschafft, wieder unter die 200er-Marke zu rutschen und hat aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 188,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Obwohl die Neuinfektionen im Südwesten zurückgehen, sieht es aktuell voll aus auf den Intensivstationen: Derzeit sind in Baden-Württemberg 2.148 Intensivbetten von 2.439 verfügbaren Betten belegt – das entspricht 88,1 Prozent. Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet mit einem erneuten Anstieg der Fallzahlen in den kommenden Tagen. Reichen die aktuellen Corona-Regeln noch aus, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern? Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha äußerte sich nun zu einer Verschärfung der Maßnahmen und schließt dabei härtere Regeln für den Südwesten nicht aus.

Coronavirus Baden-Württemberg: Böses Erwachen nach Ostern?

Update, 5. April: In Baden-Württemberg sind die Corona-Zahlen über Ostern leicht gesunken. Auch am heutigen Ostermontag vermeldet das Landesgesundheitsamt eine gesunkene 7-Tage-Inzindenz für den Südwesten. Mittlerweile liegt diese bei 116,8. Doch die vermeintlich hoffnungsvolle Entwicklung könnte eine trügerische sein. Folgt nach Ostern das böse Erwachen?

„Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt“, heißt es vom Robert-Koch-Institut. Hinzu käme, dass unter Umständen auch weniger Fallzahlen übermittelt würden. Mit anderen Worten: Die aktuellen Corona-Zahlen könnten deutlich verzerrt sein.

Erst nach Ostern, wenn die Nachmeldung stattgefunden hat, wird sich zeigen, wie die Corona-Lage in Baden-Württemberg aktuell tatsächlich aussieht.

Coronavirus Baden-Württemberg: Landkreis schockt mit Mega-Inzidenz

Update, 4. April: Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist in Baden-Württemberg erneut minimal gesunken. Die Zahlen zum Coronavirus könnten über die Feiertage allerdings mit Vorsicht zu genießen sein. Weiter liegen alle Stadt- und Landkreise im Südwesten deutlich über dem Grenzwert von 50. 28 Kreise übersteigen eine Inzidenz von 100 - drei sogar die 200er-Marke.

Besonders der Landkreis Schwäbisch Hall schockt mit der 7-Tages-Inzidenz. Diese liegt mittlerweile bei 316,1 - trauriger Spitzenreiter in Baden-Württemberg. Das Landesgesundheitsamt vermeldet hier am Ostersonntag weitere 83 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Coronavirus Baden-Württemberg: Landkreis schockt mit Zahlen - Mega-Demo in Stuttgart

Update, 3. April: Das Landesgesundheitsamt meldet für Baden-Württemberg 1.116 neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Dem entgegen stehen 1.689 Patienten, die nun wieder als genesen gelten. Die traurige Nachricht: Sechs Menschen verloren ihr Leben an und mit Covid-19.

Die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg liegt bei 121,7, der geschätzte 7-Tages-R-Wert bei 1,05. Der Landkreis Schwäbisch Hall bleibt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 327,3 mit Abstand trauriger Corona-Hotspot. Am heutigen Samstag kam es zu einer großen Corona-Demonstration in Stuttgart*, bei der gegen die geltenden Regeln protestiert wurde.

Coronavirus Baden-Württemberg: Infektionen steigen - Demonstranten geben Grund zur Sorge

Update, 2. April: Die Zahlen steigen erneut. Fast alle Stadt- und Landkreise befinden sich mittlerweile über der 7-Tage-Inzidenz von 100. Am Karfreitag meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 2.599 neue Infektionen mit Covid-19. 9 Menschen sind innerhalb von 24 Stunden am oder mit dem Coronavirus verstorben. Als genesen meldete das LGA 1.573 Personen. Die landesweite Inzidenz steigt nur leicht auf 131,1.

Am Samstag sollen in der Landeshauptstadt gleich vier Demonstrationen* stattfinden. Das Gesundheitsamt ist besorgt. Denn viele Teilnehmer kommen gerne ohne Maske und halten sich auch nicht an den Mindestabstand.

Coronavirus Baden-Württemberg: Mutationen verdrängen Virus - Viele Neuinfektionen

Update, 1. April, 18:20 Uhr: Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg wollen auch weiterhin nicht sinken. Am Donnerstagabend meldete das Landesgesundheitsamt (LGA) weitere 2.720 Neuinfektionen mit dem Coronavirus, seit Pandemie beginnt, haben sich somit 367.707 Menschen infiziert.

Allerdings gelten auch weitere 1.819 Menschen wieder als genesen, die landesweite 7-Tage-Inzidenz steigt derweil leicht auf 130,9. Der Anteil der Mutationen des Coronavirus an den Fall ist laut LGA indes in der vergangenen Kalenderwoche leicht gesunken, mit 82 Prozent haben die besorgniserregenden Varianten das ursprüngliche Virus dennoch nahezu verdrängt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: So breitete sich das Virus aus - Infos über erste Infizierte

Erstmeldung, 1. April: Ausgebrochen in der Millionenstadt Wuhan in China Ende 2019 breitete sich das neuartige Virus innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt aus. Immer mehr Menschen erkrankten an Covid-19. Einige Urlauber aus Skigebieten wie Südtirol brachten das Virus schließlich nach Deutschland und gaben es unwissend weiter.

Der Experte des RKI warnt vor einem „exponentiellen Wachstum“ der Corona-Neuinfektionen in Deutschland. (Symbolfoto)

Der erste bekannte Corona-Fall in Deutschland wurde in Bayern identifiziert. Nur kurze Zeit später, am 25. Februar 2020, wurde die erste Infektion in Baden-Württemberg bekannt. Ein 25-jähriger Mann aus Göppingen hatte sich mit dem Virus bei einem Urlaub in Italien infiziert. Er steckte auch seine Begleiterin und deren Vater an. Auch ein 32-Jähriger aus Rottweil hatte sich bei einem Familienurlaub in Italien angesteckt.

Vier Tage später, am 29. Februar 2020, hatte das Virus auch den Kreis Heilbronn erreicht. Es erwischte einen 32-jährigen Altenpfleger, der zuvor in Mailand gewesen war. Am 3. März 2020 mussten deshalb rund 100 Menschen in einem Altersheim in Quarantäne. Die Dunkelziffer sollte jedoch höher sein als die Zahl der bestätigten Fälle. Denn: Das Coronavirus verläuft bei manchen Menschen sehr mild oder gar symptomfrei. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © National Institutes Of Infectious Diseases/Handout/AFP

Das könnte Sie auch interessieren