Zitter-Bibber statt Schwitzen in der Sonne

Das ist der "coolste" Job der Region

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Woll-Mütze und dicke Handschuhe bei DIESEN heißen Temperaturen? Ein absolutes Muss für Michael Frech!

Uff! Hitze-Alarm in Heilbronn: Die meisten kämpfen sich derzeit schwitzend durch den Alltag, meiden die knallende Mittagssonne und schätzen klimatisierte Räume um so mehr. Alles Sorgen, die "bofrost*"-Lagerleiter Michael Frech nicht kennt. Er arbeitet täglich bei frostigen -24 Grad! Und hat damit den im wahrsten Sinne des Wortes "coolsten" Job der Region.

Hier heißt es Zitter-Bibber statt Schwitzen in der Sonne. Ist dieser kalte Arbeitsplatz jetzt aber tatsächlich ein Segen? Frech: "Natürlich ist es derzeit angenehm, im Kühlen zu arbeiten, aber richtig unangenehm wird es, wenn ich das Kühlhaus wieder verlasse. Da haut dich der Temperatur-Unterschied von 50 Grad fast aus den Socken."

Geheime Einblicke ins Frost-Imperium

Fest steht allerdings, dass bei solchen Temperatur-Bedingungen auch besonderen Wert auf Sicherheit gelegt wird. Frech: "Wir müssen alle zwei Stunden eine Pause einlegen und tragen spezielle Schuhe mit extra-dicken Sohlen. Dazu gibt es feste Handschuhe und eine warme Mütze."

Zudem ist es Vorschrift, dass keiner alleine im Kühlraum arbeitet: "Falls es in ganz seltenen Fällen passieren sollte, dass wir alleine arbeiten, gibt es unsere sogenannte 'Totmann-Schaltung'. Die merkt, wenn hier drin einer umkippt und sich nicht mehr bewegt." Diese lebensrettende Schaltung alarmiert dann unverzüglich die Kollegen.

Frech und sein Team verbringen im Durchschnitt zwischen drei und vier Stunden im bofrost*-Bibber-Raum. Dennoch gesteht er: "Wenn nicht gerade Inventur ist und wir uns viel bewegen, kommen selbst wir einmal ins Schwitzen."

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