Kette meldet Insolvenz an

Bye bye, Butlers! Macht Heilbronner Filiale dicht?

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Diese zwei Damen arbeiten im Butlers in der Stadtgalerie.
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Butlers verkauft Wohnaccessoires, Dekorationsartikel, Möbel und Geschenke.

Es hat sich ausgebutlert! Die Kette Butlers meldet Insolvenz an. Das betonte der vom Amtsgericht Köln zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Jörg Bornheimer am Montag. Butlers beschäftigt nach eigenen Angaben zurzeit rund 1.000 Mitarbeiter. Allein in Deutschland betreibt die Kette 94 Filialen. Weitere Geschäfte gibt es in Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz.

Doch bedeutet das wirklich das Aus für die gesamte Kette? "Wir wollen die Chance nutzen, mit den Instrumenten der Insolvenzordnung das Handelsgeschäft so reibungslos wie möglich fortzuführen und uns markt- und wettbewerbsfähig neu zu positionieren", erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Jörg Bornheimer gegenüber dem "Express". Die Filialen sollen weiter geöffnet bleiben, fügt er hinzu. Die Gehälter der Angestellten seien bis März 2017 gesichert. Innerhalb dieser drei Monate soll das Unternehmen grundlegend saniert werden.

Gehen Sie gern im Butlers einkaufen?

Und wie steht es mit der Filiale in der Heilbronner Stadtgalerie? Alina Fischer, Center Managerin der Stadtgalerie Heilbronn, erklärt: "Erst einmal wirkt sich der Insolvenzantrag nicht auf unseren Butlers aus. Wir stehen als Vermieter mit Butlers im Austausch und besprechen gemeinsam und standortbezogen die Lage und Lösungen." Heißt im Klartext: Für Heilbronn gibt es vorerst keine Änderungen.

Das Familienunternehmen, das erst 1999 zu Butlers wurde, besteht schon seit dem Jahr 1829. Die Brüder Wilhelm und Paul Josten eröffneten 1999 zusammen mit Frank Holzapfel die erste Filiale in Köln. Butlers verkauft Wohnaccessoires, Dekorationsartikel, Möbel und Geschenke. Der Jahresumsatz der Gruppe lag zuletzt bei rund 95 Millionen Euro.

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