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Zoll entdeckt auf BUGA Verstöße! Prüfung geht weiter

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Der Zoll war auf der BUGA in Heilbronn unterwegs.
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Blaue, gelbe, rote und auch lilafarbene Blüten auf der BUGA bezaubern die Besucher. Der Zoll schaut sich auf dem Gelände jedoch nicht die bunten Blüten, sondern eher die Schwarzarbeiter an. Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen.

+++ Update 20. August +++ Die Prüfung läuft weiter

Nach dem der Zoll Ende Juli auf der BUGA Heilbronn unterwegs war, entdeckten die Beamten 27 Fälle in denen womöglich Verstöße vorlagen. Dabei geht es unter anderem um die Themen Schwarzarbeitsbekämpfung, Mindestlohn und möglicher Leistungsbetrug.

"Die Prüfung läuft immer noch", erklärt Heilbronns Zoll-Pressesprecher Marcel Schröder. Das seien keine Ermittlungen, sondern nur Prüfungen, erklärt Schröder. "Häufig ist es auch so, dass die meisten Fälle Ordnungswidrigkeiten sind. Da muss dann gar keine Strafverfahren eingeleitet werden und das landet dann auch nicht bei der Staatsanwaltschaft", sagt Schröder.

Das Ordnungsamt hat eine eigene Abteilung, in der bei einer Ordnungswidrigkeit dann auch Bußgelder herausgeschickt werden können. Die Prüfung der Fälle kann noch einige Zeit in Anspruch nehmen, erklärt Schröder: "Wir müssen bei anderen Behörden und Verwaltungen anfragen und auf deren Rückmeldungen warten."

+++ 23. Juli +++ Zoll entdeckt Verstöße auf der BUGA

54 Zöllner und 16 Fahrzeuge waren am vergangenen Donnerstag im Einsatz auf der BUGA. Auf rund 40 Hektar Gartenschaugelände mussten die Zöllner insgesamt 206 Personen überprüfen. Es ging um das Thema Schwarzarbeitsbekämpfung, denn in der Gastronomie, bei den Reinigungskräften, den Gärtnern und dem Sicherheitsdienst wurde überprüft, ob auch alle Arbeitnehmer korrekt angemeldet sind. Dabei entdeckte der Zoll einige Ungereimtheiten.

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Insgesamt 27 Fälle, hauptsächlich in der Gastronomie, waren auffällig und müssen nun geprüft werden. Dabei ging es vor allem um das Thema Mindestlohn und möglichen Leistungsbetrug. Ob alle 27 Fälle auch wirklich Verstöße sind, werden nun geprüft.

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