2019 in Heilbronn

Buga-Countdown: Warum sich das Land die "Blumenschau" leistet

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In einem Jahr wird in Heilbronn die Bundesgartenschau 2019 eröffnet. 145 Millionen Euro werden bis dahin in das Gelände des ehemaligen Neckarhafens investiert sein. 

Fast 60 Millionen Euro steckt das Land Baden-Württemberg in die nächste Bundesgartenschau, die in fast genau einem Jahr in Heilbronn eröffnet wird. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch will am Dienstag über den Stand der Vorbereitungen für die Buga 2019 berichten. Die Besonderheit ist eine Stadtausstellung parallel zur üblichen Blumenschau. 

Erstmals in der Geschichte der Buga werden auf dem Gartenschaugelände bis zu 800 Menschen in innovativen Architekturprojekten leben. So entsteht dort derzeit das Deutschlands größtes Holzhochhaus mit zehn Stockwerken.

Die Blumenschau selbst, zu der im Sommer 2019 bis zu 2,2 Millionen Besucher in der Käthchenstadt erwartet werden, wird nach Angaben von Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas knapp 47 Millionen Euro kosten. Rund 35 Millionen Euro sollen durch Pacht oder Eintritt zurückkommen. Das Land habe knapp 60 Millionen Euro Förderung zugesagt.

"Der Bezug zum Fluss sagt den Menschen zu"

Die Kombination aus klassischer Garten- und ungewöhnlicher Stadtausstellung komme bei den Menschen gut an, berichtete Faas der Deutschen Presse-Agentur: "Der Bezug zum Fluss sagt den Menschen zu." Bis zu 3500 Menschen sollen später mal in den neuen Stadtquartier wohnen, 1000 dort arbeiten. Die Buga biete damit auch die Gelegenheit über Bauen, Flächenverbrauch und Nachhaltigkeit zu diskutieren. 

"Das verdichtete Bauen muss nicht jedem gefallen", so Faas. Aber immer mehr Flächen zu bebauen und zu verbrauchen, sei auch keine Lösung.

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