"Keine Gefahr"

Schlummern unter dem BUGA-Gelände noch Bomben?

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Symbolbild.
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Für die Buga 2019 in Heilbronn wurde das Erdreich auf Kampfmittel überprüft. Allerdings nicht überall.

Heilbronn wurde im Zweiten Weltkrieg wortwörtlich in Schutt und Asche gelegt. Als das Gelände für die Bundesgartenschau 2019 entstand, musste das Erdreich deshalb gründlich auf Kampfmittel untersucht werden. Dabei wurde die Oberfläche mit Metalldetektoren sondiert. 13 Tonnen - eine ganze Lkw-Ladung - wurden damals abtransportiert. Laut echo24.de-Informationen wurden aber nicht alle Teile des BUGA-Geländes von Bomben bereinigt.

Buga Heilbronn 2019: Schlummern unter dem Gelände noch Bomben?

Betroffen seien demnach das Gelände der Gartenwelten und der Gartenbereich "Heilbronn 2.0". Schlummern hier noch Bomben? "Untersucht wurden die Gebiete schon, aber Heilbronn 2.0 wurde nicht bereinigt. Das war vorher das Hafenbecken, dass später zugeschüttet wurde. Würde dort noch etwas liegen, läge es auf dem Grund in mehreren Metern Tiefe", sagt Buga-Pressesprecherin Suse Bucher-Pinell auf echo24.de-Anfrage.

Eine Gefahr für Besucher bestehe demnach nicht. "Die Gefahr hier ist ebenso klein, wie überall in Heilbronn, wo keine Kampfmittel beseitigt wurden." Da sich auf dem Geländeabschnitt "Heilbronn 2.0" nur Gärten befänden, sei eine Bombenräumung dort nicht notwendig gewesen.

Buga Heilbronn 2019: Das Gelände ist "bomben-sicher"

Auf allen Geländeabschnitten, die bebaut wurden, räumte man auch die Kampfmittel. "Als aufgebaggert wurde und auch als die Erde auf die Lkw geladen wurde, standen zwei Leute daneben, die die Erde überprüft haben", sagt Bucher-Pinell.

Damit ist das Buga-Gelände also "bomben-sicher" - selbst wenn im Untergrund noch Kampfmittel liegen könnten. Und: Einem Besuch auf der Buga und den über 5.000 Veranstaltungen steht nichts mehr im Wege.

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