Mehr Aufwand, mehr Kosten

"Extreme Trockenheit" macht BUGA zu schaffen

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Blühende Tulpen bei der Eröffnung der Bundesgartenschau in Heilbronn. Rund 30 Prozent der Buga-Flächen werden automatisch bewässert. Foto:
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Ein weiterer Dürresommer könnte Konsequenzen für die Heilbronner Bundesgartenschau haben.

Käme ein weiterer Dürresommer, hätte die Bundesgartenschau in Heilbronn ein Problem: "Schon jetzt trifft uns die extreme Trockenheit", sagte BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas. Bereits im Februar mussten die Grünflächen gegossen werden. "Das habe ich noch nie erlebt." Ein Sommer wie im vergangenen Jahr würde mehr Aufwand und mehr Kosten bedeuten. (Hier geht's zu allen Besucher-Infos rund um die BUGA 2019.)

Trotzdem sieht Faas die BUGA gut gerüstet. Zur Bewässerung wird Wasser aus zwei neu angelegten Seen gewonnen. In Extremfällen könne zusätzlich auf den Neckar zurückgegriffen werden. In Spitzenzeiten kümmern sich bis zu 30 Mitarbeiter um die Grünanlagen. Rund 30 Prozent der Flächen werden automatisch bewässert.

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Extreme Trockenheit: BUGA reagierte schon im Voraus auf mögliches Problem

Für die 900 neu gepflanzten Straßenbäume gibt es ein eigenes Bewässerungssystem. Der gelernte Gärtner Faas schätzt, dass es wegen der Klimaveränderung auf lange Sicht in allen Städten nötig sein wird, Bäume zu bewässern. "Man wird auch andere Arten pflanzen." Früher seien vor allem Linde und Pappel beliebt gewesen. Für die Buga wurden Fachleute befragt, welche Arten resistent gegen Trockenheit sind. Die Wahl fiel unter anderem auf Zelkoven, Amberbaum und Zürgelbaum.

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Faas möchte den Buga-Besuchern die ganze Saison hinweg eine bestmöglich gepflegte Anlage bieten. "Wir dürfen uns da auch keine Blöße geben. Allerdings kann es schon sein, dass wir bei einem extremen Sommer Kompromisse eingehen müssen."

Zuletzt hatte auch ein Sturm auf der BUGA für Schäden gesorgt. Drei Besucher waren dabei leicht verletzt worden.

dpa/red

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