Kolumne: "Der Bruddler"

Baustellen-Chaos: Hilfe bei der Kontaktsuche

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In Heilbronn geht oft nix mehr.
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Der etwas andere Blick auf Baustellen.

Deutsche Städte scheuen weder Kosten noch Mühen, um ihren Bewohner und Besuchern etwas zu bieten. Aus einigen größeren Metropolen ist bereits das Parkleitsystem bekannt. Kurz nach Erreichen der Stadtgrenze werden den Autofahrern freie Parkplätze angezeigt. Meist digital.

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In Heilbronn sorgt derzeit eine weitere tolle Einrichtung für die komplette Entschleunigung im Alltagsstress: Baustellen. Besonders rund um den Heilbronner Europaplatz lässt sich die Langsamkeit völlig neu entdecken.

Aber diese Arbeitsstellen im Straßenverkehr können noch viel mehr. Stichwort: Stadtrundfahrten. Sie geben jedem die Möglichkeit, an Orte zu gelangen, an die er normalerweise nie geraten wäre und wohl später auch niemals wieder kommt. Gezielt setzen Städte Baustellen an besonders stark befahrenen Hauptstraßen ein. Dabei wird dann zwischen geführten Stadtrundfahrten und der Abenteuervariante unterschieden.

Bei geführten Fahrten kann sich der Teilnehmer an gelben Schildern orientieren. Wesentlich spannender wird's aber ohne Hilfe. Vorteil: Der Fahrzeugführer kann den Kontakt zur Bevölkerung verbessern, indem er nach dem Weg fragt. Da diese Formen der Stadtrundfahrten allerdings noch zu viel Zeit und Nerven kosten, kommen Baustellen in Straßenverkehr nicht so gut an wie erhofft.

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