Auch bei zweistelligen Minustemperaturen...

Kälte-Jobs: Sie frieren sich für uns den A**** ab!

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Förster müssen sich auch im Winter um ihren Wald kümmern.
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Egal ob Frühling, Sommer, Herbst, oder eben Winter: Für Ordnung muss immer gesorgt sein! Deshalb gehen Polizisten auch bei Schneefall auf Streife.
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Einer der wohl ersten Outdoor-Berufe, an den gedacht wird: Bauarbeiter. Der Bau - oder die Erneuerung von Gebäuden und Straßen - macht auch vor Kälte nicht Halt.
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Streetworker Volker Bauer hilft mit seiner Arbeit in der Kälte vor allem Menschen, die noch mehr frieren müssen als er selbst.
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Wer oft bei Outdoor-Berufen vergessen wird: Türsteher. Doch auch sie stehen stundenlang in der Kälte zum Schutz anderer.
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Ein defektes Dach muss auch bei Kälte repariert werden.
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Eine wichtige Aufgabe ist die Müllentsorgung. Die Kollegen in Orange bibbern besonders in den Morgenstunden um die Wette.
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Stadtarbeiter bringen die Stadt auf Vordermann - egal ob bei Sonnenschein, Sturm oder Schneefall.
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Ein Gärtner ist für viele Haushalte und Grundstücke sehr wichtig. Egal wie kalt es draußen ist...
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Auch bei Eiseskälte gehen sie ihrem Job nach. Denn: Für die Heilbronner sind sie unverzichtbar.

Zweistellige Minustemperaturen sind draußen angesagt - und erwarten uns auch kommende Woche noch! Viele sitzen im warmen Büro und kriegen von der Kälte kaum etwas mit. Aber nicht alle. Einige müssen in der klirrenden Kälte den ganzen Tag draußen arbeiten.

Ein Beruf im Freien klingt natürlich erst mal super - bei zweistelligen Minustemperaturen kann es aber ziemlich ungemütlich werden. Damit müssen Gärtner, Dachdecker, Postboten, Stadtarbeiter und noch viele andere dennoch jeden Tag kämpfen, weil wir auf sie angewiesen sind.

Kälte-Jobs: Sie frieren sich für uns den A**** ab!

Marco Knippenborg, Bauarbeiter in Heilbronn, sieht das anders. Und das obwohl er wirklich bei Wind und Wetter schuften muss - auch bei Schneefall. "Im Büro zu arbeiten kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Mein Job ist abwechslungsreich und an die Kälte ist man gewohnt. Mir gefällt das."

Wer bei der Kälte mit Arbeiten beschäftigt ist, für den sind die Temperaturen vielleicht noch erträglich. Wer allerdings keine Arbeit hat, aber trotzdem in der Kälte bibbern und sogar schlafen muss, für den ist der Winter wohl das Schlimmste überhaupt. Volker Bauer, Streetworker in Heilbronn, erklärt: "Klar ist die Arbeit in der Kälte hart. Aber für Leute, die auf der Straße leben müssen, ist es noch viel härter."

Was für einen Beruf hättet ihr gern?

Konstantino Tziampazidis ist bereits seit drei Jahren Türsteher. Ja, auch die müssen ihre Arbeit oft in der Kälte tätigen. Tziampazidis sieht das aber halb so wild: "Abwechslung muss sein. Und wenn man warm angezogen ist, geht das. Außerdem sehe ich immer die Menschen. In einer Firma die ganze Zeit am Band zu stehen, könnte ich nicht."

Während mancher Büro-Arbeiter also jetzt schon draußen erfriert, genießen andere ihren Job in der Kälte. Hier gilt eben wie bei fast allem auch: Es gibt Schlimmeres! Wir sind jedenfalls dankbar, dass trotz der Kälte die Arbeit erledigt wird. Denn auf Postboten, die Müllentsorgung, oder die Polizei sind wir schließlich auch im Winter angewiesen.

Von Laura Ziegler

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