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Audi senkt Raumtemperatur in Werken herunter – auch in Neckarsulm

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Von: Michaela Ebert

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Die beiden deutschen Audi-Werke, Ingolstadt und Neckarsulm, mit ihren 61.000 Beschäftigten sind heute nicht ausgelastet. Foto: Christoph Schmidt/dpa
Im Werk Neckarsulm sorgt Audi für kühle Luft: Um Energie zu sparen, wird die Raumtemperatur auf 17 Grad herabgesetzt. © Christoph Schmidt

19 Grad im Büro? Für Büro-Mitarbeiter des Automobilherstellers Audi könnte es in diesem Winter frischer als gewöhnlich werden. Der Konzern gab nämlich kürzlich bekannt, die Raumtemperatur im Werk Neckarsulm für die kommende Heizperiode abzusenken.

Um Energie zu sparen, heißt es bei Audi nun: einen kühlen Kopf bewahren. Und das geht laut dem Konzern wohl am besten, wenn man die Raumtemperatur herabsenkt. So beispielsweise auch im Werk Neckarsulm (Kreis Heilbronn), dort heißt es nämlich für die kommende Heizperiode: 19 Grad im Büro und 17 Grad in den Werkshallen.

„Um eine mögliche Mangelsituation abzuwenden, ist es notwendig, dass Unternehmen und private Haushalte ihren Energieverbrauch deutlich reduzieren“, heißt es in der Pressemitteilung des Automobilherstellers. Es sei somit kurzfristig die „effektivste Einzelmaßnahme“, wenn man in diesem Jahr noch Energie sparen wolle.

Niedrigere Raumtemperatur an allen deutschen Standorten

Für die Umsetzung sei nun das Gebäudemanagement zuständig. Dieses sorgt nicht nur dafür, dass die neuen Zieltemperaturen in den Werkhallen eingestellt, sondern auch dafür, dass diese regelmäßig geprüft werden. Das übernehmen in den Büroräumen jedoch die Führungskräfte, insofern eine zentrale Steuerung die Räume nicht eh schon auf die richtige Temperatur einstellt hat.

Kühlere Raumtemperaturen gebe es in den kommenden Monaten übrigens an allen deutschen Standorten des Volkswagen-Konzerns, heißt es in der Pressemitteilung außerdem. Lediglich in den Sanitär- und Duschräumen kommt es zu keiner Temperaturabsenkung. Dafür wurden jedoch bereits verschiedene Beleuchtungen, wie etwa die vier leuchtenden Ringe, an den Standorten Ingolstadt und Neckarsulm abgeschaltet.

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