Reaktion auf Super-Bowl-Werbung

Nach Super-Bowl-Spot von General Motors: So lustig kontert Audi

Audi e-tron wird geladen
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Audi hat sich eine besondere Antwort auf den Super-Bowl-Spot von GM einfallen lassen.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Der Super Bowl ist eines der größten Sportereignisse der Welt. Audi hat nun auf eine Werbung von US-Konkurrent General Motors geantwortet.

Der Super Bowl in den USA zählt zu den größten Sportereignissen weltweit und zieht jedes Jahr mehrere Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Entsprechend beliebt und teuer ist die Sendezeit im Rahmen des Super Bowls. Im vergangenen Jahr nahm der TV-Sender Fox so laut dem Statistischen Bundesamt satte 448,7 Millionen US-Dollar ein.

Dass sich diese Ausgabe lohnt, zeigt sich an der Beleibtheit der Werbespots, die in der Regel etwas länger und deutlich lustiger ausfallen. Auch Audi hat in der Vergangenheit bereits mehrfach im Rahmen des Super Bowls für seine Autos geworben. 2020 setzte Audi auf die aus „Game of Thrones“ bekannte Schauspielerin und Klimaaktivistin Maisie Williams, die in einem Audi e-Tron Sportsback „Let it go“ aus dem Film Eiskönigin sang. Auch die Konzernschwester Porsche war mit einem Spot vertreten.

Audi: 2021 keine Werbung beim Super Bowl

In diesem Jahr verzichtete Audi auf einen Werbespot beim Saisonfinale der National Football League (NFL). Anders als der US-Automobilkonzern General Motors (GM), der gleich mit vier Werbespots für Aufsehen sorgte. Drei davon liefen im Vorfeld des Super Bowls als Teaser.

In einem der Clips bestellt Will Ferrell für die rund fünf Millionen Einwohner Norwegens Pizza. In einem zweiten Video liest er dann eine stark verkürzte Version der Geschichte des Landes vor und singt in einem dritten Werbepot: “No way Norway, knock knock it’s America and it’s gonna punch you in the face. This is America. We will destroy you.“ Übersetzt heißt das: „Auf keinen Fall Norwegen, klopf klopf, das ist Amerika und es wird dir ins Gesicht schlagen. Das ist Amerika. Wir werden euch vernichten.“

Audi: Lustige Reaktion auf GM-Werbung beim Super Bowl

Im Super-Bowl-Werbespot von GM folgt dann die Auflösung, warum Ferrell Norwegen so hasst: In dem Staat im hohen Norden werden schlicht mehr Elektroautos verkauft als in den USA. Frustriert schlägt Ferrell ein Loch in den Globus und reist mit seinen Freunden nach Norwegen. Der Schauspieler selbst landet aber in Schweden. Bei der Reise nach Norwegen nutzen Ferrell und seine Freunde die elektrischen Concept-Cars Cadillac Lyriq und GMC Hummer EV.

Doch was hat das mit Audi zu tun? Ganz einfach: Der bayrische Premiumhersteller hat mit einem nicht weniger witzigen Werbespot reagiert. Denn wie GM plant auch Audi in den kommenden Jahren eine wahre Elektro-Offensive und das Ende des klassischen Verbrennungsmotors.

Audi: e-Tron meistverkaufte Elektroauto in Norwegen

Wie schon beim Super-Bowl-Werbespot im letzten Jahr greift Audi wieder auf die Kombination aus einem Audi e-Tron und „Game of Thonres“ zurück. Die Wahl fiel auf den Schauspieler Kristofer Hivju, der ein echter Norweger ist und mit dem Audi e-Tron durch seine verschneite Heimat fährt. Dabei findet er den von Ferrell zerstörten Globus.

Kristofer Hivju kann die Drohung von Will Ferrell nicht ganz glauben.

Völlig entsetzt sagt Hivju in Richtung Ferrrell und den USA: „You want to punch us in the face? You want to do this to us? To me? To the world? We’re trying to save the world.“ Oder auf Deutsch: „Ihr wollt uns ins Gesicht schlagen? Ihr wollt uns das antun? Mir? Der ganzen Welt? Wir versuchen, die Welt zu retten.“ Dazu blendet Audi den Slogan „Don‘t hate. Imitate“ ein, was so viel heißt wie „Kein Hass. Nachmachen“. Zudem verweist Audi darauf, dass der e-Tron das am häufigsten verkaufte Elektroauto in Norwegen ist. Der Konter sitzt!

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