Wichtige Entscheidung bei Audi

Audi-Chef Duesmann bestätigt: Aus für Diesel und Benziner – mit Ausnahme

Ein Audi A8 in der Produktion in Neckarsulm-
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Die Montage des A8 war von der Kurzarbeit nicht betroffen.
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Die Verbrennungsmotoren stehen bei Audi auf der Abschussliste - und das zeitnah. Markus Duesmann hat nun das Ausstiegsdatum bestätigt.

Update, 23. Juni: Nun ist es also offiziell: Audi zündet beim Wandel hin zur Elektromobilität den Turbo und will ab 2026 nur noch Elektroautos auf den Markt bringen. Bis 2033 soll die Produktion der Modelle mit Verbrenner nach und nach auslaufen. Spätestens 2050 soll Audi bilanziell klimaneutral sein.

Damit bestätigte der bayrische Premium-Hersteller Berichte der Süddeutschen Zeitung und des Spiegels. „Durch unsere Innovationskraft bieten wir den Menschen Möglichkeiten an, nachhaltig und klimaneutral mobil zu sein“, betonte Audi-Chef Markus Duesmann auf der Konferenz der Stiftung Klimaneutralität. „Ich glaube nicht an den Erfolg von Verboten. Ich glaube an den Erfolg von Technologie und Innovationen.“

Audi plant Verbrenner-Ausstieg: Ausnahme für China?

Duesmann stellt aber auch klar, dass letztlich die Kunden und die Gesetzgebung über das Enddatum des Verbrenners entscheiden würden, in China rechnet Audi beispielsweise auch nach 2033 mit einem anhaltenden Bedarf. Entsprechend könnte der Verbrenner dort weiterhin produziert werden.

Bis zum Ende des Verbrenners soll dieser allerdings lediglich weiterentwickelt werden, um den Kunden einen möglichst effizienten Motor zu bieten. „Der letzte Verbrenner von Audi wird der Beste sein, den wir je gebaut haben“, versprach Audi-Chef Duesmann. Zeitgleich soll aber auch das Angebot an Elektroautos weiter ausgebaut werden, bis 2025 will Audi mehr als 20 Elektroautos im Angebot haben

Audi setzt auf Elektroautos: Eigene Ladestation in Planung

„Mit dieser Roadmap schaffen wir die notwendige Klarheit für einen entschlossenen und kraftvollen Umstieg in das Elektrozeitalter. Unser Signal: Audi ist bereit“, betonte Duesmann auf der Konferenz der Stiftung Klimaneutralität. Doch nur mit dem Angebot der Elektroautos ist es nicht getan, das weiß auch Audi.

„Für den Hochlauf der E-Mobilität und deren gesellschaftliche Akzeptanz ist auch der Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur und erneuerbarer Energien entscheidend“, heißt es in einer Pressemitteilung. Während Daimler-Boss Ola Källenius eine Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft fordert, ist man bei Audi schon einen Schritt weiter und arbeitet an einer eigenen Infrastruktur.

Jetzt ist das Aus für Diesel und Benziner bekannt: Audi nennt Deadline

Update, 18. Juni: Es sind grade einmal drei Monate vergangen, seit Audi-Chef Markus Duesmann sich offiziell zum Aus für Benzin- und Dieselmotoren bei den vier Ringen geäußert hat. Ein konkretes Datum, ab dem die Ingolstädter nur noch auf die Elektromobilität setzen wollen, nannte der 52-Jährige damals aber nicht. Das hat sich inzwischen geändert.

Wie die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel berichten, soll Duesmann vor Betriebsräten und Topmanagern bestätigt haben, dass Audi ab dem Jahr 2026 keine Benzin- und Dieselmodelle mehr vorstellen wolle. Auch den Hybridmodellen soll es dann an den Kragen gehen. Als letztes klassisches Verbrennerauto will Audi ein Q-Modell, also einen Stadt-SUV, präsentieren. Das soll dann noch bis 2033 verkauft werden.

Audi: Aus für Benzin und Diesel entschieden - auch A3 und A4 gehen in Rente

Danach setzt man bei Audi nur noch auf Elektroautos mit Batterie, Wasserstoff spielt dagegen - zumindest aktuell - keine Rolle in den Planungen der Ingolstädter. Ähnlich wie bei der Konzernmutter Volkswagen sollen mit dem Ende der Verbrenner auch neue Modelle her. Heißt: Erfolgsautos wie der A3 und A4 bekommen keinen direkten Nachfolger. Stattdessen sollen diese komplett neu konzipiert und entwickelt werden, beim A4 könnte das parallel laufen.

Wie die Zeit berichtet, wollte sich eine Audi-Sprecherin auf Anfrage nicht zu den Berichten äußern. Dass man in Ingolstadt aber bereits fleißig an der Rente für den Verbrennungsmotor arbeitet, hat Audi längst bestätigt. Und auch bei Daimler bereitet man sich schon auf einen zeitnahen Abschied von den Benzin- und Dieselmotoren vor.

Audi: Aus für Diesel und Benziner - Hammer-Plan von Duesmann schockiert

Update, 16. März: Dass die Verbrennungsmotoren bei Audi keine Zukunft mehr haben, hatte sich zuletzt bereits angedeutet. Inzwischen hat Markus Duesmann die Benzin- und Dieselmotoren auch offiziell zum Auslaufmodell erklärt. Ähnlich wie Daimler führte auch der Audi-Chef die kommende Abgasnorm Euro 7 als Grund an.

„Die EU-Pläne für eine noch strengere Abgasnorm Euro 7 sind technisch eine riesige Herausforderung bei gleichzeitig geringem Nutzen für die Umwelt. Das schränkt den Verbrennungsmotor extrem ein“, betonte Duesmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

Audi: Duesmann bekennt sich zum Aus für Verbrenner

Doch was heißt das für Audi? „Wir werden keinen neuen Verbrennungsmotor mehr entwickeln, sondern unsere bestehenden Verbrennungsmotoren an neue Emissionsrichtlinien anpassen“, stellt Duesmann klar. Es ist die erste definitive Aussage des Audi-Chefs zum Aus der Benzin- und Dieselmotoren.

Allerdings war eine solche Entscheidung nur eine Frage der Zeit, da Duesmann bei Audi voll auf die Elektromobilität setzen möchte. Daher wurden bereits mehrere Projekte gestoppt und Audi hat innerhalb des Volkswagen-Konzerns die Führung des Projekts Artemis übernommen.

Hammer-Plan von Audi: Aus für Diesel und Benzin – alles könnte ganz schnell gehen

Update, 25. Januar: Vor einem Dreivierteljahr hat Markus Duesmann den Chefposten bei Audi übernommen, seitdem hat sich viel bei der Volkswagen-Tochter getan. Insbesondere bei der Elektromobilität drückt der neue Audi-Chef mächtig aufs Gaspedal und möchte das Angebot an Elektroautos bis 2025 deutlich ausbauen.

Gleichzeitig zeichnet sich das Ende mehrerer Modelle von Audi ab, wie Aussagen von Duesmann im Interview mit dem Manager-Magazin nahelegen. Dazu zählt auch der in Neckarsulm gebaute Audi A8, der Ende des Jahres aber erst einmal noch ein Facelift bekommen soll.

Audi: Fokus auf Elektromobilität – Benzin und Diesel als Auslaufmodell

Auch die beliebten Audi-Modelle A4 und A6 bekommen 2023 noch einmal Nachfolger, danach sollen rein elektrische Modelle her. Und die könnten deutlich schneller kommen als man es bislang von Audi gewohnt ist.

Der Audi A8 könnte bald in Rente gehen.

Denn: Die Benziner und Diesel-Modelle sollen nicht lange verkauft werden! Audi könnte somit schon vor 2030 den Stecker bei den klassischen Antriebstechnologien ziehen. Es wäre die Rückkehr zum Unternehmensleitsatz „Vorsprung durch Technik“, die zuletzt auch Volkswagen-Boss Herbert Diess gefordert hat.

Audi: Aus für Diesel und Benziner – Duesmann sieht keine Zukunft für Hybrid

Duesmann möchte aber nicht nur den reinen Verbrenner schnell den Garaus machen, sondern auch den Plug-in-Hybrid-Modellen. Gegenüber dem Manager-Magazin bezeichnete der Audi-Chef diese als Auslaufmodelle. Für Duesmann ist klar, dass die Politik die Hybrid-Technologie perspektivisch nicht weiter fördern wird und spätestens dann würde auch das Interesse der Kunden nachlassen.

Unterstützung erfährt Duesmann bei seinem Vorhaben vom Volkswagen-Boss Diess. Beide Manager sind sich einig, dass ein schneller Umstieg auf die Elektromobilität ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Elektroautos ist.

Folgt Audi jetzt Daimler beim Verbrenner-Aus? Chef Duesmann will Ernst machen

Erstmeldung, 11. Januar: Die Automobilbranche befindet sich im Wandel und das nicht erst seit der Corona-Krise. Nachdem die Hersteller die Elektromobilität über Jahre verschlafen und den Markt Start-ups wie Tesla überlassen haben, gewinnt das Thema immer mehr an Relevanz. Das gilt auch für Audi!

So errichtet Audi an seinen Standorten Elektrosäulen, doch das soll nur der Anfang sein. Nach Informationen der WirtschaftsWoche plant Audi-Chef Markus Duesmann bereits das Ende der Verbrennungsmotoren. Eine Entscheidung, die beim Stuttgarter Konkurrenten Daimler bereits vor einiger Zeit gefallen ist.

AutoherstellerAudi
Mitarbeiterzahl90.640
HauptsitzIngolstadt

Audi: Entschiedung über Duesmann-Plan soll bald fallen

Duesmanns Ausstiegsplan sieht dabei ein Ende der Verbrenner-Produktion in allen Audi-Werken vor. Allerdings sind die Zeiträume laut der WirtschaftsWoche abhängig vom Erfolg der Elektroautos und sollen in den kommenden Monaten festgelegt werden. Sicher ist lediglich, dass Audi in spätestens zehn bis 15 Jahren keine klassischen Verbrenner mehr bauen wird.

Zudem erwartet Duesmann, dass aus politischen Gründen ein Tempolimit auf den Autobahnen eingeführt wird. „Ein Tempolimit hat einen CO2-Effekt, das lässt sich nicht wegdiskutieren“, sagt der Audi-Chef. Begrüßen würde er eine solche Entscheidung jedoch nicht und spricht sich für „intelligente, vernünftige Lösungen“ aus. „Zum Beispiel bieten Digitalisierung und Verflüssigung des Verkehrs noch enorme Einsparpotenziale“, erklärt Duesmann gegenüber der WirtschaftWoche.

Audi: Duesman will Produktpalette wegen Elektromobilität überdenken

Der Audi-Chef betont zudem, dass „Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg gut miteinander harmonieren“. Dennoch will Duesmann die Produktpalette verändern. „Der A1 ist natürlich in Diskussion“, erklärt der Audi-Chef, da man in dem Segment bereits gut und erfolgreich vertreten ist.

Ohnehin werde Audi in Zukunft verstärkt auf größere Fahrzeuge setzen: „Wir werden nicht nur eine Verschiebung nach oben haben, sondern in jedem Segment Highlights setzen.“ Das gilt auch für das erste Fahrzeug aus dem Projekt Artemis, das Audi innerhalb der Volkswagen Gruppe verantwortet.

Audi: Duesmann kündigt Traditionsbruch an

Dabei werde es sich um eine „neue Fahrzeugkategorie“ handeln, statt um eine große Limousine oberhalb des A8 oder des SUV-Modells Q7. Auch beim Namen geht Audi beim möglichen A8-Nachfolger, der nicht mehr in Neckarsulm produziert wird, andere Wege. Das neue Modell wird weder „A noch Q heißen“, stellt Duesmann gegenüber der WirtschaftsWoche klar.

Bei dem neuen Auto, das unter dem Projektnamen Landjet läuft, gehe es viel mehr um „hoch- und vollautomatisiertes Fahren und ein neues Raumgefühl“. Entsprechend wird das Artemis-Modell laut Duesmann auch mehr Raum als die klassischen Limousinen heute bieten. Daher wird der Luxus künftig „auch im Raumgefühl liegen.“ Anders als Daimler kann der Audi-Boss dem klassischen Luxus-Gedanken ohnehin wenig abgewinnen: „Das Wort Luxus klingt für [mich] nicht gut. Luxus ist für mich kein Wert.“

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