Audi: Zurück in die Werkstatt

Rückruf bei Audi, VW und Co: Bremspedal macht Probleme – so viele Autos sind betroffen

Zwei Audi Q3 stehen auf einem Parkplatz.
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Neben dem Q3 ist auch der Q2 vom Rückruf betroffen.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Audi muss mehrere Autos der Modelle Q2 und Q3 zurückrufen. Von dem Rückruf sind auch drei Konzern-Schwestern betroffen.

Dass ein Hersteller bestimmte Autos wegen technischer Probleme in die Werkstätten zurückruft, ist keine Seltenheit. Auch Audi ist immer wieder von Rückrufen betroffen, diese betreffen jedoch nicht immer auch den deutschen Markt. Aktuell läuft jedoch wieder ein Rückruf, der auch Autofahrer in Deutschland betrifft.

Wie ein Audi-Sprecher auf Anfrage von echo24.de erklärte, sind zwei Modellreihen von dem Rückruf betroffen. Dabei handelt es sich um die Kompakt-SUVs Q2 und Q3 mit Automatikgetriebe. „Durch einen Fertigungsfehler beim Lieferanten der Bremspedale ist es möglich, dass in Einzelfällen die Schweißverbindung zwischen Bremspedalplatte und Bremspedal nicht korrekt ausgeführt ist“, erklärt ein Audi-Sprecher den Rückruf-Grund.

Audi: Problem mit dem Bremspedal bei Q2 und Q3 - Rückruf auch bei Seat, Volkswagen und Skoda

Demnach kann sich die Bremspedalplatte beim Bremsen „unter ungünstigen Umständen“ verformen. Zudem kann es laut Audi nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Bremspedalplatte dabei komplett ablöst. „Im Fall eines Ablösens der Bremspedalplatte steht dem Fahrer noch das eigentliche Bremspedal jedoch mit einer geringeren Fußauflagefläche zur Verfügung“, betont der Audi-Sprecher.

Laut Audi sind in Deutschland 843 Autos der Modelle Q2 und Q3 - die auf dem Modularen Quer-Baukasten von Volkswagen aufbauen - aus dem Baujahr 2020 betroffen. Allerdings ist nicht nur Audi von dem Bremspedal-Problem betroffen, auch Volkswagen, Seat und Skoda müssen aus diesem Grund Tausende Autos zurückrufen.

Audi: Zehntausende Modelle weltweit - auch Konkurrenz mit Rückruf

Wie Merkur.de* berichtet, sind weltweit 63.300 Autos der vier Konzernmarken betroffen, jedoch ausschließlich links gesteuerte Autos mit Automatikgetriebe. Doch auch die Konkurrenz bleibt von Rückrufen nicht verschont.

Zuletzt musste Daimler die S-Klasse zurück in die Werkstätten beordern. Beim Top-Modell der Daimler-Tochter Mercedes-Benz gab es ein Problem mit der Spurstange, das zu einer erhöhten Unfallgefahr führen konnte. *Merkur.de ist Teil des Ippen Digital Netzwerks.

 

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