Rekordabsätze für Audi und Porsche

Trotz Halbleiterkrise: Audi und Porsche glänzen mit Hammer-Zahlen

Die Logos von Audi und Porsche.
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Audi und Porsche feiern Rekordabsätze.
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Die Verkaufszahlen in der Automobilindustrie steigen langsam wieder an, trotz Halbleitermangels. Audi und Porsche vermelden sogar Rekordzahlen.

Die Automobilindustrie hat es derzeit nicht leicht: Immer wieder muss die Produktion wegen fehlender Halbleiter teilweise gestoppt werden. Die Absatzzahlen entwickeln sich aber dennoch positiv, so hat beispielsweise der Volkswagen-Konzern im ersten Halbjahr fast fünf Millionen Autos verkauft. Eine Steigerung um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, die auch dank Audi und Porsche möglich war.

Alleine Audi hat bis Juni 981.681 Fahrzeuge an seine Kunden ausgeliefert, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten hat die Volkswagen-Tochter damit einen neuen Halbjahresbestwert aufgestellt und sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 39 Prozent gesteigert. Das zweite Quartal war zudem das Erfolgreichste in der bisherigen Geschichte der Marke mit den vier Ringen.

Audi: Verkaufszahlen steigen - bestes Halbjahr seit Gründung

Zudem konnte Audi die Verkaufszahlen der Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Modelle deutlich auf 80.000 verkaufte Fahrzeuge steigern. 2020 waren es im gleichen Zeitraum rund 40.000 elektrisch angetriebene Autos. Ein weiterer wichtiger Faktor, der zu Audis Rekord-Halbjahr beigetragen hat, sind die wichtigen Märkte.

In China konnte Audi die Absatzzahlen um 38 Prozent steigern, in den USA legt die Volkswagen-Tochter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 60 Prozent zu. In Europa konnte Audi die Verkaufszahlen um ein Drittel steigern. Einen Dämpfer gibt es allerdings, so sind Produktionsunterbrechungen wohl auch kurzfristig nicht auszuschließen.

Porsche: Hammer-Verkaufszahlen - Cayenne und Macan besonders beliebt

Auch die Konzern-Schwester Porsche hat in den vergangen sechs Monaten ordentlich zugelegt und 153.656 Fahrzeuge übergeben - das sind 31 Prozent mehr als noch 2020. Setzt sich der Trend fort, könnte die Sportwagenschmiede aus Zuffenhausen bis Ende des Jahres über 300.000 Autos verkaufen.

Besonders beliebt waren die SUV-Modelle Cayenne (44.050 Einheiten) und Macan (43.618). Doch auch Porsches Elektroauto Taycan erfreute sich bei den Kunden großer Beliebtheit - im ersten Halbjahr wurde der Stromer 19.822 Mal verkauft. Damit liegt der Taycan schon fast auf dem Niveau des Vorjahres und kann sich mit dem legendären 911er (20.611) messen.

Porsche: Trend geht zur Elektromobilität

 „In Europa liefern wir schon rund 40 Prozent unserer Autos mit Elektromotor aus – als reines Elektrofahrzeug oder Plug-in Hybrid“, betonte Vertriebsvorstand Detlev von Platen. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, sieht sich Porsche in seiner Strategie, den Verbrenner zugunsten der Elektromobilität aufzugeben, bestätigt.

Der Elektro-Sportwagen Taycan ist bei den Kunden sehr begehrt.

Doch nicht nur bei den Elektroautos ist die Entwicklung positiv, auch auf den wichtigen Märkten kann Porsche zulegen. Ähnlich wie Audi verzeichnete die Sportwagenschmiede aus Zuffenhausen hier teilweise starke Zuwächse. In den USA verzeichnete man 50 Prozent mehr Auslieferungen, in Europa 25 Prozent und in China 23 Prozent. Auf dem heimischen Markt in Deutschland verkaufte Porsche 13.094 Autos - ein Plus von 22 Prozent.

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