Jahrespressekonferenz

Elektro-Offensive auch in China: Audi präsentiert ehrgeizigen Plan

Audi treibt den Umbruch in der Automobilbranche voran - und ruft das Projekt Artemis ins Leben (Symbolbild)
+
Audi treibt den Umbruch in der Automobilbranche voran. (Symbolbild).
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
    schließen

Audi setzt weiter auf die Elektromobilität. Auf der Jahrespressekonferenz kündigte Markus Duesmann einen ehrgeizigen Plan an.

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz ging es bei Audi am Donnerstagmorgen nicht nur um die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres, sondern auch um die Elektromobilitätspläne des Konzerns. „Wir haben eine große China-Offensive geplant“, erklärte Audi-Chef Markus Duesmann am Donnerstag.

Dass Audi in China große Pläne hat, war bereits länger bekannt. Gemeinsam mit FAW hat der bayrische Premiumhersteller in China jüngst ein Joint Venture für die Produktion von Elektroautos gegründet. „Der Baubeginn des Werks in Changchun ist für Mai geplant“,  sagte Duesmann.

Audi: Elektro-Offensive in China - Sechs neue Elektroautos bis 2025

Und dann? „Bis 2025 bringen wir sechs neue Modelle auf den Markt“, konkretisierte Audi-Chef Duesmann die Pläne für die Elektro-Offensive in China. Das soll allerdings erst der Anfang der Elektro-Offensive sein, die Audi in China plant. „Das ist für uns der nächste große Meilenstein“, betonte Duesmann.

Die Produktion in China soll 2024 starten, im selben Jahr soll auch das erste Elektroauto aus dem Projekt Artemis auf den Markt kommen. Die Elektroautos, die das Gemeinschaftsunternehmen mit FAW fertig, sollen dann bereits alle auf der neuen PPE-Plattform aufbauen, die Audi zusammen mit Porsche entwickelt.

Audi: Elektro-Offensive beginnt - Erstes Elektroauto auf PPE-Plattform 2022

Allerdings hat Audi nicht nur für den neuen Standort in China große Pläne, auch das Stammwerk in Ingolstadt spielt bei der neuen Plattform eine wichtige Rolle. „Das erste E-Modell, das 2022 in Ingolstadt gebaut wird, ist der Q6 e-tron“, erklärte Duesmann auf der Jahrespressekonferenz.

Doch dazu sind umfassende Umbaumaßnahmen in Ingolstadt nötigt, daher werde mit dem alten A3-Karosseriebau grade eine der drei Produktionslinien umgerüstet. „Auf einer Linie werden dann nur E-Modelle gebaut, erklärte Duesmann die Veränderungen am Stammsitz.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema