In Neckarsulm und Ingolstadt

Corona-Impfungen bei Audi: Wettlauf gegen die Zeit

Audi Werk in Neckarsulm aus der Luft
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Audi Neckarsulm
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    VonJulia Cuprakowa
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    Simon Mones
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Die ansteckendere Delta-Variante breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Doch was bedeutet das für Audis Impf-Plan?

Update, 30. Juni: Die Inzidenzwerte in Deutschland sind aktuell zwar niedrig, das kann sich aber schnell ändern, wie die Beispiele Großbritannien und Portugal zeigen. Denn die weitaus ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in Europa rasch aus und sorgt bereits wieder für Reiseeinschränkungen. Der derzeit wirksamste Schutz gegen das Virus ist eine vollständige Immunisierung durch die Corona-Impfungen. Also impft Audi, den eigenen Angaben nach, im Wettlauf gegen die Zeit.

Wie der Autohersteller in einer Mitteilung vermeldet, werden seine Beschäftigten weiterhin mit Impfdosen des Herstellers BioNTech/Pfizer versorgt. Um gegen die Ausbreitung der Delta-Variante in Deutschland anzukommen, bietet Audi zusätzlich auch im Rahmen einer Sonderaktion Impfungen mit dem Vakzin von Johnson&Johnson an.

Audis Impf-Plan: Corona-Impfungen für Mitarbeiter - so ist der Stand

Update, 29. April: Langsam, aber sicher geht es bei den Impfungen gegen das Coronavirus voran. Ab der kommenden Woche können nun auch Menschen aus der Prioritätsgruppe drei einen Impf-Termin vereinbaren. Zudem sind in Baden-Württemberg erste Modellversuche für Impfungen beim Betriebsarzt angelaufen.

Auch Daimler hat sich bereits darauf vorbereitet, seinen Mitarbeitern Impfungen gegen das Coronavirus anzubieten - Gleiches gilt für Audi. Wie eine Sprecherin auf echo24.de-Anfrage erklärte, laufen die Vorbereitungen für ein mögliches Impf-Angebot auf Hochtouren. „Audi ist bereit, sobald die Impfstoffversorgung und die geltende Impfreihenfolge dies erlauben, in den Gesundheitszentren und Sanitätsstellen in Ingolstadt und Neckarsulm kurzfristig den Impf-Betrieb aufzunehmen“, sagte die Audi-Sprecherin.

An den Standorten in Ingolstadt und Neckarsulm stehen dafür drei Gesundheitszentren und fünf dezentrale Sanitätsstellen zur Verfügung. „Die Mitarbeitenden werden informiert, sobald verbindliche Informationen zum Start des Impfangebots, zum Ablauf, zur Terminvereinbarung und zum angebotenen Impfstoff vorliegen“, betont die Audi-Sprecherin. Für die Terminvereinbarung richtet Audi ein Anmeldetool ein.

Kampf gegen das Coronavirus: Das ist Audis Impf-Plan

Erstmeldung, 30. März: Die 7-Tage-Inzidenzen in Baden-Württemberg und den anderen Bundesländern steigen weiter in die Höhe. Immer öfter müssen Städte wie Heilbronn die Notbremse ziehen, weil wichtige Grenzwerte überschritten werden, doch zeitgleich gehen die Impfungen nur schleppend voran.

Das liegt vor allem daran, dass es noch immer zu wenig Impfstoff gibt, allerdings sollen ab April deutlich mehr Impfdosen geliefert werden. Entsprechend machen sich auch die Unternehmen wie Audi und Daimler Gedanken, wie sie Bund und Länder beim Impfen unterstützen können.

Audi: Ingolstadt und Neckarsulm bereiten sich auf Coronavirus-Impfungen vor

Während Daimler gemeinsam mit seiner Bus-Marke Setra ein rollendes Impfzentrum entwickelt, hat Audi den Behörden Unterstützung für die nächste entsprechende Impfphase angeboten, wie eine Sprecherin auf echo24.de-Anfrage erklärte. Daher bereitet sich Audi darauf vor, ebenfalls Impfungen gegen das Coronavirus durchzuführen und so das örtliche Gesundheitssystem zu entlasten.

„Dazu wurden z.B. bereits Impf-Räume definiert, die kurzfristig ihren Betrieb aufnehmen können. In Ingolstadt und Neckarsulm hat Audi drei Gesundheitszentren und fünf dezentrale Sanitätsstellen“, erklärt eine Audi-Sprecherin. Das medizinische Personal von Audi sei bereits geschult und wegen der jährlichen Grippeschutzimpfungen „bestens geübt und vorbereitet“.

Audi: Impfungen erfolgen nach Impfstrategie

„Sobald Impfstoff vorhanden ist, ist das Audi-Gesundheitswesen ‚impf-bereit‘“, sagte die Sprecherin. Ab wann Audi mit dem Impfen anfangen darf, ist jedoch noch nicht bekannt. „Audi wird dabei selbstverständlich die ethische Priorisierung beachten, die durch die deutsche Impfstrategie vorgegeben ist.“

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