Über 25 Jahre Erfahrung!

Das ist der älteste Türsteher der Region

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Was bedeutet es, der älteste Türsteher der Region zu sein? Mit welchen Problemen hat "Jumpes" zu kämpfen?

Groß, muskulös, gut gebaut. Im Jugendjargon ist der Satz "Breiter als der Türsteher" mittlerweile in aller Munde. Aber was bedeutet es überhaupt, ein Türsteher zu sein? Mit über 25 Jahren Erfahrung erzählt Torsten Schweikert von Alkohol, Aggression und Dankbarkeit - von seinem ganz normalen Alltag als Türsteher eben.

Alle nennen ihn "Jumpes": Der gebürtige Mosbacher ist der älteste Türsteher der Region - auch mit 60 Jahren steht er abends noch an Eingangstüren. Doch nicht an irgendwelchen Türen: "Ich arbeite nur noch speziell für das Winterdorf", sagt er.

Dafür gibt es einige Gründe. Vor sechs Jahren stieg er aus diesem Berufsfeld aus: "In Diskotheken ist das Publikum sehr viel aggressiver geworden. Das war mir persönlich zu hart - es kommen Jugendliche an, die nur trainieren, um sich zur Schau zu stellen. Oftmals passiert das in Verbindung mit Steroiden, die sich mit Alkohol einfach nicht vertragen. Damit wollte ich nichts mehr zu tun haben."

Doch dank des Winterdorfs gab es ein Comeback. Auf Anfrage schaute er sich die Hüttengaudi einen Abend lang an und entschloss sich dazu, wieder als Türsteher zu arbeiten. Für Jumpes ist das Winterdorf etwas ganz Besonderes: "Ich schätze es, dass die Besucher sich für meine Arbeit bedanken. Das habe ich selten erlebt - und ich finde, das ist eine feine Art."

Bildershow: Süße Winterdorf-Grüße

Neben der Tatsache, dass Schweikert der älteste Türsteher der Region ist, scheint er auch einer der freundlichsten zu sein. Er erklärt: "Das größte Problem in meinem Beruf ist der Alkoholkonsum der Besucher. Zu meinem eigenen Schutz versuche ich immer erst Auseinandersetzungen verbal zu klären. Dadurch nimmt man das aggressive Verhalten oftmals weg. Ich bin ein recht freundlicher Türsteher. Noch nie in meinem Leben wurde ich so oft umarmt wie in meinem Beruf."

Die heißesten Bilder vom kühlen Winterdorf

Familiär sieht es bei Jumpes ganz problemlos aus. Eine Frau, die meckert, weil er abends noch an Türen steht? Gibt's nicht. "Ich bin Single. Eine meiner Töchter arbeitet selbst hier im Winterdorf, meine andere Tochter kommt mich nachher noch besuchen. Meine Kinder kennen mich gar nicht anders und sie haben da auch Vertrauen in mich."

Was den 60-jährigen dazu bewegt, gerade im Winterdorf noch an Türen zu stehen? Im Vordergrund steht für ihn der Spaß am Zusammenarbeiten mit Menschen und die gute Stimmung zwischen ihm und seinen Kollegen. "Hier ist es familiär, gemütlich und es herrscht eine super Atmosphäre. Wir sind eine klasse Mannschaft. Diese Stimmung überträgt sich."

Von Laura Ziegler

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