Ermittlungen müssen zeigen, was passiert ist

Abiturienten nach JKG-Brand: "Wir waren das nicht!"

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Symbolbild.
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Nach dem Feuer am Justinus-Kerner-Gymnasium dauern die Ermittlungen an.

Hüpfburg, Slush-Eis, Schulspaß - nach nur 15 Minuten war all das am Justinus-Kerner-Gymnasium vorbei. Der Abiturientenstreich nahm am Morgen ein jähes Ende, als auf der Schultoilette ein Feuer ausbrach. Danach der Verdacht: Der Scherz ist aus dem Ruder gelaufen. Doch die betroffenen Schüler sehen das ganz anders!

"Da hat uns jemand ganz übel mitgespielt. Wir waren das nicht", erklärt Abiturient Niklas Pyrlik: "Wir haben hier eine Menge Geld investiert. Das ist uns jetzt verloren gegangen." Mehrere tausend Euro steckten demnach in Vorbereitung und Ausführung des Abistreichs. Pyrlik: "Und jetzt hat uns jemand einen Bärendienst erwiesen."

Verständlich, dass die Feierlaune schlagartig in den Keller gesunken ist. "Wir sitzen jetzt alle zusammen und sind immer noch betroffen", sagt Pyrlik. Währenddessen ermittelt die Polizei. Schief gelaufener Abischerz? Brandstiftung? Bislang ist das nicht geklärt. Ein Zusammenhang zwischen dem Feuer und der Feier der Abiturienten sei aber "wahrscheinlich", erklärte die Polizei am Vormittag auf echo24.de-Anfrage.

In einer Jungentoilette hatten zwei Papierhalter gebrannt und für enorme Rauchentwicklung gesorgt. Verletzt wurde niemand. Die Kosten für Reinigung von Rauch und Ruß werden sich laut Polizei aber wohl auf gut 100.000 Euro belaufen. Der Unterricht kann frühestens am Donnerstag weitergehen.

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