A6 zwischen Bad Rappenau und Sinsheim

A6/Bad Rappenau: Heftiger Lkw-Unfall! Fahrer rast in Stauende - Vollsperrung

Auf der A6 bei Bad Rappenau fuhr ein Lkw-Fahrer ungebremst auf einen Stau auf.
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Auf der A6 bei Bad Rappenau fuhr ein Lkw-Fahrer ungebremst auf einen Stau auf.
  • Melissa Sperber
    VonMelissa Sperber
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Auf der A6 bei Bad Rappenau kam es am Mittwochabend zu einem schweren Unfall mit vier Lkw. Die Strecke musste vollgesperrt werden.

Am Mittwochabend kam es zu einem schweren Lkw-Unfall auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Sinsheim/Steinsfurt und Bad Rappenau, in Fahrtrichtung Nürnberg - vier Sattelzüge waren in den Crash verwickelt! Für die Bergung musste die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt werden, der Verkehr wurde über die B39 umgeleitet.

Doch was war genau geschehen? Wie die Polizei Heilbronn mitteilt, hatte sich am Mittwochabend gegen 18 Uhr ein Stau gebildet - welchen ein 36-jähriger rumänischer Lkw-Fahrer offensichtlich nicht bemerkt hatte. Er fuhr auf dem rechten Fahrstreifen mit etwa 90 km/h ungebremst auf einen weiteren Sattelzug auf.

A6/Bad Rappenau: Heftiger Lkw-Unfall! Fahrer rast in Stauende - Vollsperrung

Dessen 46-jähriger kroatischer Fahrer fuhr nur noch mit einer minimalen Geschwindigkeit. Und das hatte heftige Folgen! Durch den Aufprall wurde der kroatische Sattelzug auf den vor ihm befindlichen Sattelzug eines 50-jährigen tschechischen Fahrers geschoben und dieser wiederum auf den vor ihm stehenden Sattelzug eines 37-Jährigen aus der Türkei.

Der Unfallverursacher aus Rumänien wurde bei dem Unfall auf der A6 bei Bad-Rappenau in seinem Lkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Mit schweren Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 46-jährige Kroate wurde bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Die beiden anderen beteiligten Lkw-Fahrer wurden bei dem Unfall zum Glück nicht verletzt.

A6: Lkw-Unfall zwischen Bad Rappenau und Sinsheim - Rettungsdienste im Einsatz

Durch den Unfall liefen auch etwa 1.000 Liter Dieselkraftstoff aus den Tanks der Zugmaschinen aus. Der Kraftstoff konnte in einem dafür vorgesehenen Becken an der Autobahn aufgefangen werden. Zur Bergung der verunglückten Fahrzeuge waren unter anderem Feuerwehr und THW eingesetzt. Zusätzlich waren der Rettungsdienst sowie die Polizei mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Die Autobahn musste voll gesperrt werden.

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