Kinder und Jugendliche haben es in Pandemiezeiten noch schwerer

SLK-Ärzte spenden Corona-Prämie für einen guten Zweck

Ärzte des SLK-Klinikums in Heilbronn spenden Corona-Prämie für einen guten Zweck für Kinder
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Dr. Markus Maier (links) bei der Scheckübergabe an den Klinikdirektor der SLK-Kinderklinik, Peter Ruef.

Im SLK-Klinikum in Heilbronn kamen Ärzte der Unfallchirurgie immer wieder auf das Thema, dass gerade Kinder besonders unter der Pandemie leiden. So entstand die Idee, die Prämien der unfallchirurgischen Oberärzte für einen guten Zweck für Kinder zu spenden.

  • Nicht alle SLK-Mitarbeiter hatten Anspruch auf die Corona-Prämie.
  • Die Prämien wurden vom SLK-Verbund aus eigenen Mitteln aufgestockt.
  • Insgesamt wurden 1.241 Euro an die Stiftung "Große Hilfe für kleine Helden" gespendet.

Auf die Corona-Prämien von Bund und Land hatten nicht alle SLK-Mitarbeiter Anspruch, woraufhin der SLK-Verbund die Prämien aus eigenen Mitteln aufstockte – da die Corona-Pandemie auf die Arbeit aller im Krankenhaus Auswirkungen hatte.

Dennoch gab es Bereiche, die weniger betroffen waren, beispielsweise die Ärzte der Unfallchirurgie im Klinikum am Gesundbrunnen. „Uns hat die Corona-Prämie gefreut, aber auch überrascht“, erzählt der leitende Oberarzt Dr. Markus Maier. „Im Austausch mit den Kollegen kam immer wieder das Thema auf, dass die Pandemie unser aller Leben, unseren beruflichen und privaten Alltag beeinflusst, dass aber gerade Kinder besonders unter der Pandemie leiden. So entstand die Idee, die Prämien der unfallchirurgischen Oberärzte für einen guten Zweck für Kinder zu spenden.“

Insgesamt kamen 1.241 Euro zusammen, die an die Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“ gespendet wurden. Professor Peter Ruef, Direktor der SLK-Klinik für Kinder- und Jugendmedizin und stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung, nahm den Scheck freudestrahlend entgegen und erklärt: „Kinder und Jugendliche haben es in Pandemiezeiten noch schwerer, wenn sie im Krankenhaus sein müssen.“