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Phänomenal: Live-Konzert von Filmmusik-Komponist Hans Zimmer

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Von: Daniel Hagmann

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Von "Gladiator" über "Batman" und "König der Löwen" - bis zum grandiosen "Fluch der Karibik"-Soundtrack.

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Erst ist es nur ein dünnes Flirren, dann durchbricht das Cello immer mehr die Stille. Die Melodie: Verzerrt bis zur Markerschütterung. Erst die mächtig einsetzenden E-Gitarren und E-Streicher lösen die unterschwellige Spannung etwas auf und lenken die "Joker-Suite" Richtung Bombast. Die Folge: 20.000 Hörer halten den Atem an und das Stadion erbebt.

Mehr als 120 Filmsoundtracks hat Hans Zimmer komponiert. Die Liste liest sich wie eine Auswahl der besten Filme aller Zeiten: "König der Löwen", die "Batman-Trilogie", "Inception", "Gladiator"... um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Und mit "Fluch der Karibik" hat der 59-Jährige die wohl bekannteste Filmmelodie aller Zeiten geschrieben. Unzählige Fußballteams haben sich seit 2003 mit dem Bombast-Sound als Einlaufmelodie zum Sieg gepusht.

Und gestern Abend erschüttert "The black Pearl" einmal mehr einen Fußball-Tempel. Und zwar live! Mit einem Orchester aus Weltklasse-Musikern präsentiert der gebürtige Frankfurter Zimmer in der Commerzbank-Arena in seiner Heimatstadt das Beste vom Besten aus seinem Schaffen. Mit den erhabenen Klängen aus "Gladiator" geht es ins alte Rom, dann erlebt das Publikum mit Simba aus "König der Löwen" spannende Abenteuer in der Savanne - und kurz darauf geht es mit Pirat Jack Sparrow in der Südsee auf große Fahrt.

Das Besondere dabei: Die Musik passt immer perfekt zum Szenario. Die verzerrten Cello-Klänge zum Joker-Thema aus "Batman" sind die vertonte Verrücktheit dieses irren Bösewichts. Hans Zimmers Musik braucht weder Texte noch Bilder. Er erzählt Geschichten voller Spannung und Emotionen - allein mit der Musik. Und als der sich mittlerweile in Los Angeles lebende Komponist mit Trikot von Eintracht Frankfurt als nach wie vor heimatverbundener Fußballfan outet, zeigt sich: Auch dieses Musik-Genie ist nur ein Mensch. Und ein sympathischer noch dazu!

Ganz ohne Starallüren reiht sich Zimmer in sein Orchester ein und greift selbst zum Instrument - Bass, Gitarre, Banjo und Klavier. Und als die dreistündige Reise durch die Musik- und Filmgeschichte mit den Songs aus Christopher Nolans "Interstellar" und "Inception" zu Ende geht, wird endgültig klar: Für genau solche Ereignisse sind Worte wie "episch", "bombastisch" und "phänomenal" erfunden worden.

"Die Mischung aus der Musik und den Effekten war einfach der Wahnsinn", sagt Rebekka Späth. Ihr haben vor allem die Lieder aus "Interstellar" und "Fluch der Karibik" gefallen. Krzysztof Janiszewski hat es die Musik aus "Inception" angetan: "Die Songs waren einfach nur ein Beben."

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