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Winterwetter in Baden-Württemberg: Neuschnee und Unwetter erwartet

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Von: Julia Cuprakowa

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Das Wetter in Baden-Württemberg zeigt sich vor seiner kalten und winterlichen Seite – und es soll auch so bleiben. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Glatteis.

Update, 13. Dezember: Der Winter hat Baden-Württemberg fest im Griff. Denn vom Dienstagabend (13. Dezember) an wird vom Süden des Landes her Schneefall erwartet. Wie der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) in Stuttgart berichtete, könne in der Nacht zum Mittwoch Regen gefrieren, es seien Glatteis und gebietsweise Unwetter möglich. Auf hohen Gipfeln des Südschwarzwalds könnten Böen Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde erreichen. Das berichtete auch die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa).

Winterwetter in Baden-Württemberg: Mehr Schnee und bis zu minus 19 Grad

Erstmeldung, 12. Dezember: Wintereinbruch in Baden-Württemberg: Es hat endlich geschneit, und zwar pünktlich zum 3. Advent, wie echo24.de bereits berichtete. Und das nicht nur im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb, sondern auch im Flachland wie Heilbronn und der Region. Sollte das Wetter weiterhin so bleiben, stehen die Chancen für weiße Weihnachten gar nicht schlecht.

Eigentlich sollte der Dezember 2022 laut verschiedenen Wettermodellen in Europa und Deutschland zu warm ausfallen. Nun ist die Rede von Schneesturm und bis zu minus 20 Grad, wie die Wetter-Experten vom „Deutschen Wetterdienst“ (DWD) berichten.

Temperatur bis zu minus 17 Grad – Meteorologen warnen vor Glatteis

Nach Angaben des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) bleibt es vorerst bitterkalt und frostig. Am Montag und in der Nacht zum Dienstag rechnen die Meteorologen landesweit mit leichtem und mäßigem Dauerfrost. Im südlichen Schwarzwald, auf der Alb und in Teilen Oberschwabens wird dieser auch strenger, mit Temperaturen bis minus 17 Grad Celsius.

Infolgedessen warnt der „Deutsche Wetterdienst“ vor gefährlicher Glätte. Besonders für Autofahrer kann es daher problematisch werden. Doch mit ein paar einfachen Tricks kommen Autofahrer auch bei Schnee, Eis und Glätte sicher ans Ziel.

Am Dienstag kann es örtlich schon mit Glätte durch Reif, überfrierende Nässe oder Schnee und Nebel zu rechnen. Im Verlauf der Woche sollen die Temperaturen tagsüber nur am Mittwoch über null Grad steigen, sagte ein Sprecher des DWD am Montag (12. Dezember).

Kältehoch Erik bringt Schneefall und bittere Kälte nach Deutschland

Bereits in der Nacht zum Montag war es im Südwesten eiskalt: In Leutkirch im Allgäu (Landkreis Ravensburg) wurden den Angaben des Sprechers zufolge minus 19 Grad gemessen. In Meßstetten (Zollernalbkreis) waren es minus 17 Grad, in Geisingen (Landkreis Tuttlingen), Pfullendorf (Landkreis Sigmaringen) und Villingen-Schwenningen fielen die Temperaturen auf minus 16 Grad.

Grund für diese niedrigen und bitterkalten Temperaturen ist ein sibirisches Kältehoch, welches näher an Europa heranrückt. Laut Meteorologen bringt Hoch Erik viel Schnee im Dezember. Vor allem im Süden und Osten gibt es langanhaltenden Schneefall. Dabei sinken die Temperaturen nachts bis zu knapp minus 20 Grad. Somit wird der Dezember – entgegen früheren Prognosen – wohl zu kalt ausfallen, im Gegensatz zu Januar und Februar, wie auch die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet. Insgesamt würden die Anzeichen sogar auf den winterlichsten Dezember seit 2010 in Deutschland hindeuten.

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