Wettervorhersage für Deutschland und Baden-Württemberg

Große Schnee-Bombe in Anmarsch? Experten rechnen mit heftigem Wintereinbruch

  • Julia Cuprakowa
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Beim Wetter in Deutschland und Baden-Württemberg stehe alle Zeichen auf Winter. Kalte Polar- und mildere Atlantikluft treffen aufeinander. Welche Folgen hat dieses Zusammentreffen auf das Wetter?

Endlich ist der Winter in Deutschland so richtig angekommen. Nach einem eher milden Dezember durften sich viele Regionen zum Jahresbeginn, vor allem in den höheren Lagen, über reichlich Schnee freuen. Nun ist die Hoffnung groß, dass es beim Wetter in Deutschland und Baden-Württemberg so weitergeht.

Zeigt der Winter im Jahr 2021 also noch einmal, was er kann oder können Schlitten und Schneeanzüge wieder weg gepackte werden? Wetter-Experten geben Prognosen darüber ab, ob es kalt und verschneit weitergeht oder ob Deutschland ein ganz anderes Wetter erwartet.

Wetter in Deutschland: Heftiger Wintereinbruch - Kommt jetzt wirklich die große Schneebombe?

Im Januar werden die Tage zwar wieder etwas länger doch mehr Sonneneinstrahlung gibt es nicht - es bleibt weiterhin eisig. Und das soll sich so schnell auch nicht ändern. Denn wie die Wetter-Experten vom Deutschen Wetter-Dienst (DWD) warnen, soll es vor allem im Süden Deutschland zu heftigen Schneefällen kommen.

Das könnte für einen erneuten Ansturm auf die beliebten Winterausflugsziele in Baden-Württemberg sorgen. Bereits in den ersten zwei Januar-Wochenenden kam es zu chaotischen Szenen im Nordschwarzwald. Auch beim Stocksberg in Beilstein (Landkreis Heilbronn) mussten die Zufahrtswege durch die Polizei gesperrt werden. Doch wann soll die Schneebombe endlich platzen?

Laut Wetter-Experten sorgt aktuell ein Tiefdruckeinfluss im Norden Deutschlands für unbeständiges Wetter. Der Süden befindet sich dagegen unter Hochdruckeinfluss - daher ist das Wetter noch freundlich. In der Nacht auf Dienstag und am Dienstag, 12. Januar, selbst überquert ein Frontensystem Deutschland von Nord nach Süden und leitet einen unbeständigen Witterungsabschnitt ein - ein übergreifender Niederschlag setzt ein.

Etwa ab der Mittelgebirgsschwelle geht Regen dann in Schnee über. Und auch die tiefen Lagen dürfen sich teilweise über Schnee freuen. Dabei sollen ein bis fünf Zentimeter Neuschnee fallen. In nordwestlichen Staulage der Mittelgebirge rechnen die Wetter-Experten sogar mit über zehn Zentimetern Neuschnee in gerade einmal sechs Stunden.

Schnee-Peitsche in Deutschland: Mega-Schneefall im Schwarzwald in Baden-Württemberg

Am Mittwochvormittag, 13. Januar, greift der Schneefall auf den Süden Deutschlands über. Die tieferen Lagen dürfen sich über wenige Zentimeter Neuschnee freuen. Die Staulage der zentralen und südwestdeutschen Mittelgebirge können dagegen mit mehr als zehn Zentimeter Neuschnee rechnen. Laut dem Wettermodell ICON (vom Deutschen Wetterdienst) können im Baden-Württembergischen Schwarzwald auch bis zu 40 Zentimeter Neuschnee fallen, wie wetter.net berichtet.

Schnee, Temperaturen knapp unter null und teilweise sonniges Wetter lockten am Wochenende viele Menschen nach draußen.

Sowohl das Modell des Amerikanischen als auch das Modell des europäischen Wetterdienstes haben für Schneeliebhaber allerdings nicht so gute Neuigkeiten wie das ICON Modell. Daher lässt sich die genaue Prognose der Schneefälle momentan noch nicht abschätzen und es bleibt sehr spannend. Das unbeständige und durchwachsene Wetter mit Regen, Schneeregen und Schnee wird voraussichtlich zum Donnerstag ruhigerem Wetter weichen. Die Chancen auf Sonnenschein nehmen zu. Außerdem fallen die Tageshöchstwerte vielerorts sehr winterlich aus und werden den frostigen Bereich nicht verlassen.

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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