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Wetter-Rekorde in 2022: Von Minustemperaturen zu extremer Trockenheit

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Von: Melissa Sperber

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Schnee und Frost in Südbayern
Ein Wetter-Extrem jagte in 2022 das andere. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

Der Rückblick auf das Wetter im Jahr 2022 zeigt vor allem eins: zahlreiche Rekorde im Südwesten. Silvester scheint sich mit bis zu 21 Grad in diese Extreme einreihen zu wollen.

Das Wetter war 2022 vor allem eins: häufig extrem. Zu warm, zu trocken, zu kalt oder zu nass – und der nächste Temperaturkracher droht schon an Silvester! Bis zu 21 Grad mitten im Winter haben Wetter-Experten zum Jahreswechsel vorhergesagt. Das würde zumindest zu den vergangenen zwölf Monaten passen, in denen nicht nur ein Rekord geknackt wurde.

Eine vorläufige Wetterbilanz für das gesamte Jahr will der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag vorlegen. Das berichtet die „Deutsche Presse-Agentur“. Nicht nur Silvester könnte 2022 ungewöhnlich mild werden, auch der Herbst war in diesem Jahr laut DWD besonders warm. Die Sonne zeigte sich insgesamt 358 Stunden lang. In Summe fielen den Meteorologen zufolge von September bis Ende November 262 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.

Sommer 2022 deutlich zu trocken und heiß in Baden-Württemberg

Im Sommer hatten Hitzeperioden die Menschen fest im Griff. Die hohen Temperaturen machten sich auch auf dem Bodensee bemerkbar. Vor den Gemeinden Eriskirch und Langenargen breitete sich im August ein riesiger Algenteppich aus. Wegen des Niedrigwassers im See lagen Boote auf dem Trockenen.

Als heiß und deutlich zu trocken hatte die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) den Sommer 2022 eingestuft. Er habe das Potenzial, zum bislang heißesten im Südwesten zu werden, hatte LUBW-Präsident Ulrich Maurer gesagt.

Kälterekorde gab es dagegen im April. In Meßstetten im Zollernalbkreis wurde laut DWD mit minus 14,6 Grad Celsius die kälteste Temperatur in einem April in Baden-Württemberg gemessen. Die bislang niedrigsten Werte hatte der DWD am 13. April 1986 mit minus 13,7 Grad am Feldberg verzeichnet.

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