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Wetter-Wahnsinn geht weiter: Fast 10 Grad zu warm – Januar auf Rekordkurs

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Von: Tobias Becker

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Der Januar ist auf dem besten Weg, der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu werden. Die milden Temperaturen sorgen derzeit für eine Abweichung von +9,2 Grad.

Das milde Wetter in Baden-Württemberg kann zu einem Allzeitrekord führen! Die Temperaturen wollen einfach nicht sinken. Winter? Fehlanzeige! Auch am Feiertag, dem Tag der „Heiligen Drei Könige“, bleibt es frühlingshaft. In Heilbronn werden 12 Grad erwartet, in Stuttgart 11 Grad. Kein Wunder also, dass der Januar 2023 mit einem Rekord starten könnte.

BundeslandBaden-Württemberg
LandeshauptstadtStuttgart
MinisterpräsidentWinfried Kretschmann
Bevölkerung11,07 Mio.

Wetter in Baden-Württemberg: Experte sagt Januar vier Grad zu warm voraus

Nachdem bereits an Silvester mehrere Rekorde gefallen sind, geht es im Januar munter weiter mit der Jagd nach neuen Allzeithochs. Das Wetter profitiert dabei von der Westwetterlage, die weiterhin in Baden-Württemberg herrscht. Die bringt vor allem im Westen und Norden Deutschland den bitter nötigen Niederschlag (bis zu 120 Liter pro Quadratmeter laut amerikanischem Wettermodell), sorgt aber gleichzeitig für warme Temperaturen.

Das kommt nicht ganz überraschend, denn schon im September haben Wetter-Experten den Winter als zu warm eingestuft. Der Januar wurden zunächst zwei Grad zu warm berechnet, was inzwischen sogar auf +3 Grad korrigiert wurde. Doch selbst die Einschätzung kann noch getoppt werden. „wetter.net“-Meteorologe Dominik Jung vermutet, dass der Januar sogar vier Grad zu warm enden könnte im Vergleich zum langjährigen Klimamittel. Gut für die Heizkosten, schlecht für das Klima!

Wetter-Wahnsinn im Januar: Abweichung um 9,2 Grad nach den ersten Tagen

Der Wetter-Wahnsinn im Winter: Nach den ersten Tagen ist der Januar sogar 9,2 Grad wärmer als im Klimamittel. Nochmal in Worten: Neun Komma zwei Grad! Klar, dass sich das noch regulieren wird im Laufe des Monats, sollten die Temperaturen irgendwann sinken. Den Winter, und vor allem den Schnee, kann man in Baden-Württemberg in tieferen Lagen zumindest bis zum 22. Januar erstmal vergessen.

Obwohl gerade Januar und Februar oft für den Wintereinbruch gestanden haben. Leichte Schneedecken und Winter-Wetter wurden für die zweite Woche des Jahres angekündigt, aber das gilt wohl eher für höhere Lagen – wenn überhaupt, wie Experte Dominik Jung anhand der Ensemble-Prognose (30 Berechnungsläufe) zeigt. Winter ade, Rekord hallo!

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