Starke Gewitter „im Westen und Süden“

DWD gibt Warnung für BW raus: „Unwetterartiger Starkregen“ droht heute

  • Christina Eppel
    VonChristina Eppel
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Nach einem traumhaften Wochenende mit Temperaturen von bis zu 30 Grad bringt der Montag ganz andere Extreme mit sich.

Es ist Mitte Mai und schon wieder zeichnet sich ein Sommer ab, der Extremwetter nach Baden-Württemberg bringt. Experten haben bereits Szenarien vorausgesagt, die zwischen massiver Trockenheit und extremen Unwettern variieren – in einer Sache sind sich die Meteorologen allerdings ziemlich einig: Es wird zu warm.

Den Anfang machte hier das Wochenende vom 14. und 15. Mai 2022 – bis zu 30 Grad wurden in Baden-Württemberg gemessen. Doch auf den Sonnenschein folgt bereits das nächste Unwetter-Ereignis. Der Deutsche Wetterdienst DWD hat eine Warnung vor „markantem Wetter“ herausgegeben – Stufe 2 von 4 wird erreicht. Konkret können in einigen Teilen des Landes Gewitter mit Starkregen auftreten.

Unwettergefahr in Baden-Württemberg: Gewitter mit Hagel und Starkregen

Nach einem ruhigen Vormittag sollen, so der DWD nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur dpa, die Gewitter zunehmen. Dann besteht teilweise Unwettergefahr – auch Hagel und Sturmböen können vereinzelt vorkommen. Ein Meteorologe des DWDs erklärte außerdem, nicht jedes Gewitter führe auch gleich zu einem Unwetter, doch „dort, wo sich die Gewitter bilden, muss mit lokalen Überflutungen sowie mit vollgelaufenen Kellern oder Unterführungen gerechnet werden.“

Auch in der Nacht zum Dienstag erwarten die Wetter-Experten vom Deutschen Wetterdienst Schauer und Gewitter, doch ziehen diese langsam nach Bayern ab – anschließend ist es nur noch bewölkt.

Immerhin: Die Temperaturen bleiben den ganzen Montag hindurch sommerlich. Bei Maximalwerten von 20 Grad im Bergland bis 27 Grad am Oberrhein und dem mittleren Neckar kühlt sich die Luft nur minimal ab, bevor am Mittwoch bereits wieder die 30-Grad-Marke in Baden-Württemberg geknackt werden könnte. Dann erwarten die Wetter-Experten nur wenige Wolken und dafür viel Sonne. Außerdem bleibt es niederschlagsfrei und auch der Wind weht nur schwach bis mäßig.

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild

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